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Cloud-natives Edge-Computing Edge-Management: 5 Faktoren für mehr Erfolg

Ein Gastbeitrag von Sarah Beaudoin 3 min Lesedauer

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IDC sagt für 2024 ein Wachstum von 800 Prozent an Edge-Applikationen voraus. Daher gewinnt Management und Orchestrierung der Anwendungen an der Edge an strategischer Bedeutung für Unternehmen. In einigen Bereichen sind spezielles Cloud-natives Edge-Management und Orchestrierung für die aktuellen Herausforderungen unerlässlich geworden.

(Bild:  creativeart/Freepik)
(Bild: creativeart/Freepik)

1. Sicherheit beim Edge-Management

Risiken für die Datensicherheit und -schutz und Schwierigkeiten bei der Perimeterverteidigung sind nur eini­ge der vielen Bedrohungen des Edge-Computing: Die Geräte befinden sind nicht im eigenen Rechenzen­trum und sind anfällig für Manipulationen, Diebstahl oder Angriffe. Managementlösungen, die nicht speziell für diesen Bereich konzipiert sind, können erhebliche Sicherheitslücken haben. Dabei geht es nicht nur um ungeschützte Daten und Anwendungen, sondern auch um Nichteinhaltung von Vorschriften und steigende Kosten. Ideal ist eine SaaS-basierte Infrastrukturlösung, die Hardware, Betriebssystem, virtuelle Maschinen, Containeranwendungen und mehr in einem umfassenden Modell berücksichtigt.

2. Kosten

Mit der zunehmenden Zahl von Anwendungen steigen auch die Kosten für deren Management und Wartung. Edge Computing wird dezentral betrieben. Daher ist es teuer und zeitaufwändig, Ressourcen zu entsenden, um Anwendungen zu aktualisieren oder Sicherheits-Patches aufzuspielen. Aufgrund der Mehrkosten sollten Unternehmen den Betrieb und die Aktualisierung aller Anwendungen in kosteneffizienteren Ansätzen zentralisieren. Die Entscheidung für eine solche innovative, flexible Lösung, die die Entsendung technischer Fachkräfte an entfernte Standorte überflüssig macht, spart Kosten und schafft Flexibilität. Und es geht darum, zukunfts­sicher zu bleiben.

3. Wandelnde IT-Umgebung

Neben den bereits genannten Punkten muss Edge Computing ebenso alle Applikationen up-to-date halten können. Insbesondere neue Anwendungen – etwa mit KI und maschinellem Lernen - müssen ständig aktualisiert werden. Zudem benötigen sie massive Ressourcen für deren Training. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, besteht großer Bedarf an einfacher und kontinuierlicher Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen im Edge-Bereich, genau wie in der Cloud. Mit einer flexiblen, sicheren und einfachen Managementlösung kann man mit dem rasanten Tempo der Entwicklung Schritt halten und den Lebenszyklus von Anwendungen ganzheitlich verwalten. Es ist ferner wichtig, Edge-Aspekte über die Anwendung hinaus zu berücksichtigen: So sollte eine Lösung die sich ständig ändernde Umgebung (die auch für die Edge wichtig ist) berücksichtigen können. Dazu gehören Betriebssystem-Updates und Patches, unterschiedliche Container-Versionen und Kubernetes-Releases.

4. Legacy/Altsysteme

Viele Unternehmen nutzen Lega­cy-Systeme, die sie nicht einfach aufgeben können. Der Betrieb von Alt-Anwendungen in der Edge birgt viele Herausforderungen, vor allem, wenn es darum geht, agil, innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben. Meist sind Legacy-Anwendungen nicht für die Edge konzipiert und lassen sich nur schwer auf entsprechend skalieren. Und sie laufen oft in veralteten Umgebungen sowie auf Betriebssystemen, die nicht mehr unterstützt werden und nur eingeschränkte Sicherheit bieten.

Die bestehenden Lösungen zum Management sind oft nur auf Entwickler und Embedded Systeme ausgerichtet oder können keine Legacy-Anwendungen gleichzeitig neben Cloud-nativen Anwendungen ausführen. Eigenentwicklungen wiederum sind teuer. Und selbst diese erfüllen oft nicht die spezifischen Sicherheitsanforderungen und lassen sich nicht skalieren. Da sie in der Regel für eine bestimmte Anwendung entwickelt werden, sind sie nicht standardbasiert, flexibel, erweiterbar oder an sich ändernde Anforderungen anpassbar. Eine Lösung muss also virtuelle Maschinen, unterschiedliche Betriebssysteme (Windows und Linux), Container und Kubernetes und noch mehr managen können. Nur so kann die Edge jeden Workload im Unternehmen bewältigen.

5. Skalierungsmöglichkeiten im Edge-Management

Durch die Datenexplosion stehen Unternehmen vor vielen Herausforderungen, wenn sie große Datenmengen zur Verarbeitung in die Cloud übertragen. Berücksichtigt man Aspekte wie Bandbreite, Latenz, Autonomie, Sicherheit und Datenschutz können Betriebskosten explodieren. Daher werden Tausende von Rechenressourcen lokal auf die Edge verteilt. Um den größten Nutzen aus den Daten zu ziehen, müssen Unternehmen Edge-Standorte ohne Einschränkungen skalieren können. Durch die Verarbeitung von Daten an der Edge mit einer eigens entwickelten Cloud-nativen Edge-Lösung können Anwender Nodes, Sicherheit und Anwendungen angemessen zentral verwalten und orchestrieren.

Edge-Management optimieren: Ein Fazit

Für Unternehmen, die konsequent ihre Digitalisierung vorantreiben und somit die Herausforderungen im Edge-Management in Angriff nehmen müssen, ist es wichtig, eine Lösung zu finden, die speziell für den Edge-Bereich entwickelt wurde, agil, zukunftssicher, zuverlässig und kosteneffizient ist und sich ohne Einschränkungen skalieren lässt.

Edge-ManagementSarah Beaudoin 
Head of Marketing bei ZEDEDA

Bildquelle: ZEDEDA

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