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Cloud-Strategie im Wandel Europäische Cloud-Anbieter für KI im Aufwind – doch der Wechsel bleibt schwierig

Von Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Europäische Cloud-Anbieter gewinnen für KI an Bedeutung: 53 Prozent der befragten Unternehmen planen ihren Einsatz. Doch beim Wechsel gibt es Hürden – nur 42 Prozent halten eine Cloud-Migration für einfach.

(Bild:  © Dirty Pure/stock.adobe.com)
(Bild: © Dirty Pure/stock.adobe.com)

Europäische Cloud-Anbieter gewinnen bei der Planung von KI-Anwendungen an Bedeutung. In den kommenden zwei Jahren wollen 53 Prozent der befragten Unternehmen europäische Anbieter für KI-Anwendungen oder -Modelle nutzen. Derzeit tun das 40 Prozent. Zum Vergleich: Aktuell setzen 54 Prozent auf Hyperscaler, für die nächsten zwei Jahre planen dies 48 Prozent.

Das geht aus dem „EuroCloud Pulse Check 2026“ hervor, den Techconsult im Auftrag der EuroCloud-Initiative des Eco-Verbands mit Unterstützung von Plusserver erstellt hat. Befragt wurden hierfür 250 Verantwortliche aus deutschen Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten, die maßgeblich oder mitentscheidend an der Cloud-Strategie beteiligt sind.

Eine vollständige Ablösung internationaler Anbieter zeichnet sich damit nicht ab. Vielmehr könnten europäische Clouds und Hyperscaler künftig parallel zum Einsatz kommen. Insgesamt sehen 76 Prozent der Befragten europäische Cloud-Anbieter bereits als primären Anbieter, gleichwertige Alternative oder wichtige Ergänzung zu ihren bestehenden Plattformen.

Europäische Cloud-Anbieter: Wechselwunsch trifft auf Hürden

Auch beim Thema Anbieter-Wechsel ist Bewegung erkennbar: 66 Prozent der Unternehmen erwägen, innerhalb der nächsten zwölf bis 24 Monate wesentliche Workloads oder ihren primären Cloud-Anbieter zu wechseln. Ein Fünftel hat dafür konkrete Pläne, weitere 46 Prozent prüfen die Möglichkeit.

Die praktische Umsetzung könnte allerdings schwierig werden. Nur 42 Prozent halten eine Migration zu einem anderen Anbieter für eher oder sehr einfach. 39 Prozent rechnen mit spürbarem Aufwand. Der Wechsel hängt laut Studie nicht nur von technischen Schnittstellen ab, sondern auch von Datenstrukturen, Plattformdiensten, Verträgen und dem Aufwand, geschäftskritische Systeme umzustellen.

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