DB Podcast

Zusammenarbeit Hybride Technologie ist noch nicht ausgereift

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Laut einer neuen Studie von Ricoh Europe verfügen nur 29 Prozent der deutschen Arbeitnehmer über alle erforderlichen Technologien für eine nahtlose Zusammenarbeit mit ihren Kollegen. Flexiblere Arbeitsbedingungen sowie modernere Technologie und Arbeitsplatzinfrastruktur werden als Hauptgründe genannt, um in den nächsten zwölf Monaten über eine Kündigung nachzudenken.

Eine neue Studie von Ricoh Europe zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen nicht über die notwendigen Technologie für flexibles Arbeiten verfügt.(Bild:  Ricoh)
Eine neue Studie von Ricoh Europe zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen nicht über die notwendigen Technologie für flexibles Arbeiten verfügt.
(Bild: Ricoh)

Eine neue Studie von Ricoh Europe zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen nicht über die notwendigen Technologien verfügt, um ein flexible Zusammenarbeit zu unterstützen. Nur 29 Prozent der deutschen Arbeitnehmer geben an, dass sie über alle Technologien verfügen, um nahtlos mit anderen Kollegen zusammenarbeiten zu können. Für die Studie, die von Opinion Matters im Auftrag von Ricoh Europe durchgeführt wurde, wurden 1.000 Arbeitnehmer und 300 Führungskräfte in Deutschland befragt. 

Die Ergebnisse zeigen, dass flexibles Arbeiten für deutsche Arbeitnehmer nach wie vor höchste Priorität hat.So nannten die Arbeitnehmer flexiblere Arbeitsregelungen bei einem neuen Arbeitgeber als Hauptgrund dafür, dass sie in den nächsten zwölf Monaten eine Kündigung in Erwägung ziehen. Dazu gehört die Möglichkeit, den Arbeitstag im Vorfeld planen zu können und sicherzustellen, dass die Anforderungen bezüglich Arbeitsplatzinfrastruktur, Standort und Arbeitsplatztechnologie erfüllt werden.

Fehlende Technologie für die flexible Zusammenarbeit

Trotz der Bedeutung, die die Beschäftigten dem flexiblen Arbeiten beimessen, fehlt es vielen an grundlegenden Arbeitsmitteln. 26 Prozent der Beschäftigten hat keinen Zugang zu Collaboration-Software wie Microsoft Teams und Zoom, während 32 Prozent keinen Zugang zu Collaboration-Hardware/Hybrid-Meeting-Technologien, zum Beispiel AV-Technologien wie Videokonferenzen, haben, obwohl diese nachgefragt werden.

.Die Führungskräfte sind sich des Problems bewusst: 27 Prozent räumen ein, dass ihre Tools für die Zusammenarbeit nicht den Erwartungen entsprechen, was es den Mitarbeitern erschwert, ihre tägliche Arbeit zu erledigen. Trotzdem nennt nur einer von fünf Entscheidungsträgern (20 Prozent) die Verbesserung der Mitarbeitererfahrung als strategische Priorität für das kommende Jahr. Die Studie veranschaulicht zugleich, an welchen Stellschrauben Führungskräfte in diesem Jahr drehen sollten, um die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu rücken. Der wichtigste Punkt, um die Zufriedenheit zu steigern, ist flexibles Arbeiten. Immerhin ein Viertel (25 Prozent) der Arbeitnehmer gibt an, dass sie nicht gezwungen sind, im Büro zu arbeiten, sondern dass ihnen die richtige Technologie zur Verfügung gestellt wird, damit sie dort arbeiten können, wo es für sie am besten ist.

Effiziente Tools führen zu zufriedenen Mitarbeitern

Nicola Downing, CEO von Ricoh Europe, kommentiert die Ergebnisse der Studie: „Unternehmen hatten mehrere Jahre Zeit, sich auf flexible Arbeitsweisen einzustellen. Es ist daher erstaunlich, dass viele noch immer nicht einmal die grundlegendsten Technologien zur Verfügung stellen, die die Zusammenarbeit und Kommunikation erleichtern. In Anbetracht der erheblichen Vorteile, die flexibles Arbeiten bietet, müssen die Unternehmen den notwendigen Tools und Technologien Vorrang einräumen, um das Beste aus ihren Mitarbeitern herauszuholen und die besten Talente zu halten. Dabei geht es nicht nur darum, wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch darum, die Mitarbeiter, die den Erfolg des Unternehmens ausmachen, wertzuschätzen und in ihre Zufriedenheit und Erfüllung zu investieren.“ 

Ricoh ist Anbieter von integrierten Digital-Workspace-Services und -Drucklösungen, die die Digitalisierung des Arbeitsplatzes vorantreiben und die Optimierung der Geschäftsprozesse ermöglichen. Die Ricoh Gruppe ist weltweit in rund 200 Ländern vertreten und greift dabei auf ein breites Spektrum an Wissen, Technologien und Kompetenzen zurück, die das Unternehmen in seiner über 85-jährigen Geschichte aufgebaut hat.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung