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Neue Modellarchitektur Intelligent Document Processing: Retarus beschleunigt Supply-Chain-Prozesse

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Retarus stellt Intelligent Document Processing (IDP) ab sofort mit einer neuen Modellarchitektur bereit. Das Update ermöglicht eine nahezu fehlerfreie, automatisierte Dokumentenerfassung und reduziert dank der hohen Datenqualität den Aufwand für die manuelle Nachbearbeitung.

Das Update von Retarus IDP beschleunigt komplexe Supply-Chain-Prozesse.(Bild:  Retarus)
Das Update von Retarus IDP beschleunigt komplexe Supply-Chain-Prozesse.
(Bild: Retarus)

Unternehmen profitieren mit dem Update der Intelligent Document Processing-Lösung von einer schnellen Implementierung und mehr Flexibilität bei Konfiguration und Skalierung. Als technologische Grundlage dient das französische KI-Modell Mistral Small mit 24 Milliarden Parametern, das höchste europäische Souveränitäts-Standards erfüllt. Die neue Intelligent Document Processing-Architektur ersetzt bisher eingesetzte Einzelmodelle durch ein zentrales und skalierbares Large Language Modell (LLM), das eine Vielzahl unterschiedlicher Dokumententypen und -formate unterstützt.

Die Lösung eignet sich daher insbesondere für große Industriebetriebe mit komplexen IT-Landschaften und globalen Lieferketten, bei denen große Mengen an Belegen mit komplexen Strukturen schnell, zuverlässig und automatisiert verarbeitet werden müssen. Beim Einsatz von Intelligent Document Processing profitieren Kunden zudem von der langjährigen EDI-Expertise von Retarus: Durch die optionale Kopplung mit Retarus EDI lassen sich die extrahierten Daten automatisiert in ERP-Systeme übertragen.

Intelligent Document Processing: Subline Items Splitting minimiert Aufwand

In vielen dokumentenbasierten Prozessen, etwa bei Bestellungen, Auftragsbestätigungen oder Lieferscheinen, enthalten einzelne Positionen mehrere Varianten, wie etwa Teilmengen oder Größenangaben. Klassische IDP-Systeme stoßen hier häufig an ihre Grenzen: Die Erkennung dieser sogenannten Subline Items bleibt oftmals unvollständig und führt in der Folge zu manuellen Korrekturen oder Prozessabbrüchen.

Die IDP-Lösung von Retarus erkennt erstmals automatisiert detaillierte Informationen innerhalb einzelner Positionen. Diese Unterpositionen werden kontextbezogen verarbeitet und in strukturierter Form an nachgelagerte Systeme übergeben. Dadurch steigt die Datenqualität und die Mitarbeiter werden bei der manuellen Nachbearbeitung entlastet.

IDP: Präziser und schneller dank Instant Learning

Ein weiteres zentrales Merkmal der neuen Architektur ist das sogenannte Instant Learning, bei dem das System im laufenden Betrieb ohne zusätzliches Training aus den verarbeiteten Dokumenten „lernt“. Dabei nutzt IDP von Retarus Referenzdaten aus ähnlichen, bereits analysierten Eingängen, um neue Inhalte schneller zu erkennen und automatisiert kontextbezogen auszuwerten. Auf diese Weise müssen nur noch Sonderfälle manuell nachbearbeitet werden, während sich neue Formate wesentlich schneller und flexibler integrieren lassen. Insbesondere bei neuen Kunden, Lieferanten oder Dokumententypen führt dies zu einer spürbar höheren betrieblichen Effizienz.

Souveräne KI als Basis für zukunftssichere Automatisierung

Martin Hager Retarus Intelligent Document Processing
Martin Hager ist Geschäftsführer von Retarus.
(Bild: Retarus)

Martin Hager, Geschäftsführer und Gründer von Retarus, kommentiert: „Mit der neuen Architektur von Intelligent Document Processing schaffen wir die Grundlage dafür, dass unsere Kunden ihre Automatisierungsprojekte schnell und flexibel um weitere Use Cases erweitern können. Dabei setzen wir bewusst auf souveräne, europäische KI-Infrastruktur. Unsere Kunden profitieren von einer zukunftssicheren Lösung, die höchsten Anforderungen an Performance und Präzision gerecht wird. So können Unternehmen in Zeiten rasanter Marktdynamik ihre Prozesse entlang der gesamten Lieferkette effizient gestalten.“

Unsere Kunden profitieren von einer zukunftssicheren IDP-Lösung, die höchsten Anforderungen an Performance und Präzision gerecht wird.

Martin Hager, Retarus

Dan Lucarini, Lead Analyst IDP bei Deep Analysis, ergänzt: „Intelligent Document Processing durchläuft derzeit einen massiven technologischen Wandel weg von dokumentspezifischen Machine-Learning-Modellen hin zu Large Language Models. Eine einheitliche LLM-Architektur prozessiert alle wichtigen Dokumententypen ohne oder mit nur geringem Trainingsaufwand. Dadurch kann Retarus seine Kunden noch besser dabei unterstützen, individuelle geschäftskritische Prozesse erfolgreich zu optimieren. Mistral ist aus unserer Sicht eine kluge Wahl: Das Modell bietet eine wettbewerbsfähige Dokumenten-Performance und ist zudem für jedes Unternehmen mit Sitz in der EU attraktiv.“

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