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App-Modernisierung KI-Agenten: Appian bringt neue Funktionen für die Prozessautomatisierung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 6 min Lesedauer

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Appian integriert in seine Plattform neue KI-Funktionen für die App-Modernisierung und die intelligente Prozessautomatisierung. Die in die Unternehmensprozesse integrierten KI-Agenten ermöglichen es Fachanwendern, Altsysteme auf einfache Weise zu modernisieren.

(Bild:  © Journey Studio7/stock.adobe.com)
(Bild: © Journey Studio7/stock.adobe.com)

Appian, Anbieter von KI-gestützter Prozessautomatisierung, hat umfassende Neuerungen seiner Plattform angekündigt, durch die leistungsstarke KI-Agenten direkt in Unternehmensprozesse eingebettet werden. Mit dem aktuellen Release verspricht Appian, dass künstliche Intelligenz zu mehr wird als nur einem Assistenten, da sie konkrete und messbare Mehrwerte bietet.

KI-Agenten direkt im Geschäftsprozess eingebettet

Mit dem neuen Agent Studio können Unternehmen die bislang leistungsstärksten KI-Agenten von Appian großflächig einsetzen. Diese Agenten sind in der Lage, zu schlussfolgern, unerwartete Situationen zu meistern und Unternehmensdaten zu verwenden, um auch anspruchsvolle Aufgaben zu automatisieren. Ihre Stärke liegt darin, dass sie essenzielle Plattform-Eigenschaften wie vollständigen Datenzugriff, Prozesskontext und Leitplanken übernehmen.

Über Agent Studio können Fachanwender ihre Ziele einfach in natürlicher Sprache definieren. Die KI-Agenten ermitteln dann mithilfe von Appians Data Fabric und Tools den optimalen Lösungsweg. Mit umfassender Sicht auf alle Unternehmensdaten treffen sie fundierte Entscheidungen, interpretieren unstrukturierte Daten aus verschiedensten Quellen und passen ihr Handeln in Echtzeit an. Da die Appian-Agenten direkt in die Prozesse eingebettet sind, ist eine einfache Steuerung und Nachvollziehbarkeit ihres Handelns gewährleistet.

Agent Studio schlägt die Brücke zwischen Anwendern und Softwareentwicklern

Agent Studio ist ab sofort allgemein verfügbar. Nach der Preview auf der Appian World im April 2025 war die Resonanz überwältigend. Erste Anwender bestätigten die Enterprise-Tauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit von Agent Studio – in einem Markt, der häufig an fehlgeschlagenen Agenten-Projekten leidet. 100 Prozent der Teilnehmer des Beta-Programms bezeichneten Agent Studio als „intuitiv“ oder „sehr intuitiv“.

„Appian ist für uns weit mehr als nur ein Technologiepartner, es ist ein Innovationspartner. Agent Studio zeigt eindrucksvoll, wie KI und Low-Code gemeinsam die menschlichen Möglichkeiten erweitern – sei es, um Familien schneller zu erreichen, Verwaltungsaufwand zu reduzieren oder medizinischen Fachkräften zu ermöglichen, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren: die Versorgung“, erklärt Ryan Cox, Mitgründer und Vice President von Acclaim Autism.

„Agent Studio schlägt die Brücke zwischen Fachanwendern und Softwareentwicklern. Indem wir unsere bestehenden Prozesse in das Wissensset des KI-Agenten hochgeladen haben, konnten wir schnell zuverlässige Matches zwischen Fachkräften und Patienten erzielen – ein beeindruckendes Ergebnis mit minimalem Aufwand.“

App-Modernisierung mit KI-Agenten in kurzer Zeit

Auch der Appian Composer ist ab sofort allgemein verfügbar. Mehr als 130 Organisationen haben damit bereits über 1.300 Anwendungen erstellt. Composer revolutioniert die Modernisierung von Anwendungen: Unabhängig vom Entwicklungsstand können Anwender ihre Ideen mithilfe einer KI-geführten Benutzeroberfläche in kürzester Zeit in funktionierende Applikationen umsetzen. Composer erstellt einen interaktiven Plan für User Stories, Daten, Prozesse und Nutzererlebnisse der Anwendung. Er bietet Business-, IT- und KI-Teams einen gemeinsamen Arbeitsbereich, um gemeinsam die Planung und das Design der Anwendung voranzutreiben. Mit nur einem Klick kann die Anwendung generiert und anschließend individuell an die Geschäftsanforderungen angepasst werden.

Weiterentwicklung der Data Fabric für KI-Agenten

Die branchenführende Data Fabric von Appian kann nun bis zu 50 Millionen Datensätze verarbeiten – mit einer fünfmal höheren Schreibgeschwindigkeit als bisher. Darüber hinaus erfüllt sie die neuesten Anforderungen an Informationssicherheit durch transparente Datenverschlüsselung.

Michael Beckley ist CTO von Appian.(Bild:  Appian)
Michael Beckley ist CTO von Appian.
(Bild: Appian)

Michael Beckley, Chief Technology Officer von Appian, erklärt: „Viele Unternehmen haben teure und ineffiziente, isolierte KI-Chatbots in ihren Backoffice-Teams eingeführt. Untersuchungen des MIT zeigen, dass dieses Vorgehen in 95 Prozent der Fälle scheitert, weil KI allein durch unterschiedliche Datenkontexte schnell überfordert ist. Appian verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz: Wir integrieren spezialisierte KI-Agenten direkt in die operativen Workflows, wo sie verlässlich und im großen Maßstab Ergebnisse liefern – etwa indem sie für einen Kunden jährlich zig Millionen Versicherungsangebote präzise verarbeiten.“ Demnach können Unternehmen durch die Integration von KI in ihre Geschäftsprozesse  von isolierten Pilotprojekten zu skalierbaren, kontrollierten KI-Initiativen übergehen.

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Michael Beckley, Appian