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Energiewende im Serverraum Nachhaltigkeit: So wird das Rechenzentrum „grün“

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Die Rechenzentrumsbranche ist für ihren hohen Energieverbrauch bekannt. Doch auch in diesem Sektor spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle.

(Bild:  Vancouver / Adobe Stock)
(Bild: Vancouver / Adobe Stock)

Auch das Unternehmen Prior1, das auf die Planung, den Bau und die Ausstattung von Rechenzentren und Serverräumen spezialisiert ist, steht vor der Herausforderung, die wachsende Nachfrage nach Digitalisierung mit Klimaschutzzielen in Einklang zu bringen. Das Problem: Rechenzentren gehören zu den größten Energieverbrauchern in der digitalen Wirtschaft. Wie lässt sich hier eine Nachhaltigkeit umsetzen?

Nachhaltigkeit bei Rechenzentren

Seit knapp zwei Jahren bietet Prior1 in allen seinen Projekten ausschließlich Anlagen mit natürlichen Kältemitteln wie Wasser und Propan für die Klimatisierung von IT-Komponenten an – ausgenommen sind dabei Altangebote und Erweiterungen bestehender Anlagen mit funktionsfähiger Technik.

Je nach Projekt und Möglichkeiten kommen folgende Lösungen zum Einsatz:

  • Adiabatische Kühlung (Verdunstungskühlung)

  • Direkte oder indirekte freie Kühlung

  • Absorptionskälteanlagen

  • Geothermie

  • Individuelle Konzepte zur Abwärmenutzung

Zur Optimierung des Energieverbrauchs setzt das Unternehmen zudem das Tool „Prior1 360“ ein. Das System ermöglicht nicht nur die frühzeitige Erkennung von drohenden Reparaturen, sondern trägt auch zur Ressourcenschonung bei: Defekte Anlagenteile können identifiziert werden, bevor ein Techniker vor Ort ist. Das vermeidet unnötige Anfahrten und verlängert die Lebensdauer der Gesamtanlagen.

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