Bayern erobert das bundesweite KI-Siegerpodest: Beim Open Source Wettbewerb 2026 gingen sowohl der erste als auch der zweite Platz in der Kategorie „Künstliche Intelligenz“ an Unternehmen im Freistaat. Gold holte das KI-Projekt BaKIM in Bamberg, Silber ging an die Digitalagentur byte.
Jurymitglieder und Finalisten des Open Source Wettbewerbs 2026 in den Kategorien Fachverfahren, interne Verwaltungsanwendungen, Transformation und künstliche Intelligenz sowie den Preisträgern der beiden Sonderpreise.
(Bild: OSBA/ Simon Salzig)
Beim Open Source Wettbewerb 2026 im Rahmen der Smart Country Convention in Berlin wurde das Bamberger KI-Projekt BaKIM, hervorgegangen aus einem Förderprogramm des Bayerischen Digitalministeriums, mit Gold ausgezeichnet. Silber holte sich die Digitalagentur byte mit dem innovativen Code Inspector. Damit kommen die beiden besten ausgezeichneten KI-Projekte aus dem Freistaat – und beide tragen die Handschrift der bayerischen Digitalpolitik.
KI in den Maschinenraum von Bayern bringen
Dr. Fabian Mehring, bayerischer Staatsminister für Digitales, feiert den doppelten Triumph als starkes Signal für den Technologie- und Innovationsstandort Bayern: „Doppelsieg für Bayern! Während anderswo noch über die Chancen künstlicher Intelligenz diskutiert wird, machen wir in Bayern längst Nägel mit Köpfen. Wir bringen KI raus aus den Forschungslaboren und rein in den Maschinenraum unseres Staates. Dass wir mit unseren Projekten bundesweit gleich Platz eins und zwei abräumen, ist ein echter Ritterschlag für unseren bayerischen Weg. Das zeigt: Der digitale Staat der Zukunft ist bei uns keine ferne Vision mehr. Wir bauen ihn – mit klugen Köpfen, mutigen Ideen und KI made in Bavaria!“
Open Source Wettbewerb: Gold für grüne Intelligenz
Den ersten Platz belegt das Projekt BaKIM der Stadt Bamberg. Dahinter steckt eine ebenso einfache wie innovative Idee: Mithilfe von Drohnenaufnahmen und Künstlicher Intelligenz werden Bäume erfasst, ihre Arten bestimmt und ihr Gesundheitszustand analysiert. So können Kommunen schneller auf Schäden durch Hitze, Trockenheit oder Stürme reagieren und ihre grünen Lungen gezielter schützen.
Entstanden ist BaKIM im Förderprogramm „Kommunal? Digital!“ des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales. Inzwischen wird das Projekt von der Stadt Bamberg eigenständig weitergeführt und steht als Open-Source-Lösung auch anderen Kommunen zur Verfügung. Über eine kostenlose Web-Anwendung können Städte und Gemeinden ihre eigenen Daten mit der entwickelten KI auswerten lassen, ein bislang deutschlandweit einmaliges Angebot.
Open Source Wettbewerb: Silber für digitale Souveränität
Den zweiten Platz sichert sich die bayerische Digitalagentur byte mit ihrem Code Inspector. Die innovative KI-Lösung nimmt Software unter die digitale Lupe: Sie überprüft Programmcode auf wichtige Qualitäts- und Sicherheitsstandards, identifiziert Schwachstellen und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Das macht die öffentliche Verwaltung unabhängiger von externen Dienstleistern und stärkt ihre Fähigkeit, digitale Lösungen selbst zu bewerten und langfristig sicher zu betreiben.
Auch der Code Inspector steht als Open Source zur Verfügung und kann von anderen Behörden kostenlos nachgenutzt werden. Damit wird aus einer bayerischen Innovation ein Werkzeug für die digitale Verwaltung in ganz Deutschland. Tino Kühnel, Geschäftsführer der byte, erklärt: „Souveränität beginnt beim Code. Es gilt nicht nur fachlich, sondern auch technisch zu prüfen, was eingekauft wurde. Unser agentischer Code Inspector liefert der Verwaltung diese Prüffähigkeit und ist bedingungslos nachnutzbar.“
KI auf Open-Source-Basis mit echtem Mehrwert
Dr. Fabian Mehring ist bayerischer Staatsminister für Digitales.
(Bild: Anne Hufnagl)
Für Digitalminister Mehring steckt hinter dem doppelten Erfolg weit mehr als eine Auszeichnung: „Ob unsere Stadtbäume besser vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden oder wir staatliche Software sicherer und unabhängiger machen: Beide Projekte beweisen, worauf es bei künstlicher Intelligenz wirklich ankommt. Nicht auf den nächsten Hype, sondern auf echten Mehrwert für die Menschen. Wir wollen keinen Staat, der der Digitalisierung hinterherläuft. Wir wollen einen Staat, der die Möglichkeiten neuer Technologien selbstbewusst nutzt und aktiv gestaltet. Genau dafür steht unser bayerischer Weg: Innovation statt Stillstand, Machen statt Reden und digitale Souveränität statt neuer Abhängigkeiten.“
Mehring gratuliert den Verantwortlichen in Bamberg und bei der byte: „Dieser Doppelerfolg gehört den Menschen, die mit Kreativität, technologischem Können und echter Leidenschaft daran arbeiten, unseren Staat jeden Tag ein Stück besser zu machen. Sie zeigen, wie viel Innovationskraft in Bayerns Verwaltung steckt. Und sie machen Mut, unseren Weg zum digitalen Spitzenstandort konsequent weiterzugehen.“
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Ausgezeichnet wurden wurden Preise in den Kategorien Fachverfahren, interne Verwaltungsanwendungen, Transformation und künstliche Intelligenz sowie die Sonderpreise "Strategie & Leadership" und "Community Award" vergeben. Der Open Source Wettbewerb wird seit 2025 von der Open Source Business Alliance – Bundesverband für digitale Souveränität e.V. (OSBA) durchgeführt. Das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) begleitet die Initiative als ideeller Träger. Finanziell und organisatorisch wird der Wettbewerb von Suse und Capgemini unterstützt.