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Qualitätssicherung Software-Testing: Das sind die Trends für 2025

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 4 min Lesedauer

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Change-Impact-Analysen, Green Coding, Barrierefreiheit und Automatisierung: Das sind die wichtigsten Trends im Software-Testing.

(Bild:  Lahiru / Adobe Stock)
(Bild: Lahiru / Adobe Stock)

Die angespannte wirtschaftliche Lage, wachsende Compliance-Anforderungen und die vermehrte Einführung von Künstlicher Intelligenz beschäftigen Unternehmen mit Sicherheit auch im kommenden Jahr. Doch was bedeutet das für die Qualitätssicherung im Software-Testing?

Roman Zednik, Field CTO bei Tricentis, zeigt die wichtigsten Trends, die das Software-Testing im kommenden Jahr prägen: 

1. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt weiter zu:  Das derzeit am meisten diskutierte Thema im Qualitätsmanagement ist Künstliche Intelligenz. Wie eine Tricentis-Studie zeigt, bewerten fast 70 Prozent der Unternehmen das Potenzial von KI-gestützten DevOps-Tests als äußerst oder sehr wertvoll. Die neue Technologie kann zum Beispiel dabei helfen, risikobasiert zu testen, Testfälle zu erstellen oder Testergebnisse zu analysieren. Generative KI ist mit 45 Prozent die KI-Art, die im DevOps-Bereich am häufigsten eingesetzt wird. Besonders hoch ist die Nachfrage nach Copiloten, die automatisiert Test Cases generieren. Allerdings haben Unternehmen auch hohe Anforderungen an die Datensicherheit. Sie legen zum Beispiel großen Wert darauf, dass Daten, die sie in eine KI-Anwendung in der Public Cloud eingeben, nicht von Wettbewerbern wieder ausgelesen werden können.

2. Barrierefreiheits-Tests rücken in den Fokus: Laut dem EU Accessibility Act müssen Unternehmen und Behörden künftig sicherstellen, dass ihre digitalen Produkte und Services auch für Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung problemlos zugänglich und nutzbar sind. Damit gewinnen Accessibility-Tests an Priorität. In Deutschland wird die EU-Richtlinie durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) umgesetzt, das verbindlich für alle B2C-Anwendungen und -Produkte gilt, die nach dem 28. Juni 2025 neu in den Verkehr gebracht werden. Als Orientierungshilfe für die technische Umsetzung kann das ARIA-Framework (Accessible Rich Internet Applications) des World Wide Web Consortiums (W3C) dienen. Es definiert zum Beispiel Leitlinien, um Anwendungen so zu gestalten, dass sie mit einem Screenreader navigierbar sind. Eine Testautomatisierungs-Lösung, die ARIA unterstützt, ermöglicht die nahtlose Integration von Accessiblity Testing in die DevOps-Pipeline.

3. Testautomatisierung hilft, wirtschaftlichen Druck abzufedern: Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Vor allem die Automobilbranche steht unter Druck und sucht nach Wegen aus der Krise. Während sowohl Hersteller als auch Zulieferer Stellen abbauen und Werkschließungen drohen, müssen QA-Teams mit begrenzten verfügbaren Ressourcen immer mehr leisten. Vor diesem Hintergrund wird Testautomatisierung unverzichtbar. Darüber hinaus sehen sich zahlreiche Unternehmen aller Branchen mit einem IT-Großprojekt konfrontiert: Bis spätestens Dezember 2027 müssen SAP-Kunden von SAP ECC auf SAP S/4HANA umsteigen. Da rund 30 Prozent der Kosten für die Transformation auf die Quality Assurance entfallen, kann Testautomatisierung erheblich dazu beitragen, das Projekt möglichst effizient umzusetzen. Für einen reibungslosen Ablauf ist eine Lösung empfehlenswert, die sich nahtlos in das SAP-Transformations-Framework RISE with SAP integriert.

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