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Gesundheit im Job

Hybride Arbeit: Der blinde Fleck bei Gesundheit und Produktivität im Unternehmen

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Vom weichen Benefit zum steuerbaren KPI: Gesundheit messbar machen

Damit verändert sich auch die Rolle von HR, denn Gesundheit wird vom weichen Benefit zur steuerbaren Management-Aufgabe. Ob Digital-Health-Angebote angenommen werden und wo weiterer Bedarf entsteht, zeigt sich klar dann, wenn Unternehmen ihre Nutzung und Reichweite anonymisiert auswerten können. Zum strategischen Hebel wird das im Zusammenspiel mit Kennzahlen wie Fehlzeiten, Zufriedenheit oder Bindung. 

Über die BGM-Angebote von Wellpass können Arbeitgeber solche Korrelationen erkennen. Nach Einführung des Angebots machen 80 Prozent der Personen Sport, die vorher gar nicht aktiv waren. Die Maßnahmen verhindern also im Idealfall eine Erkrankung von morgen, bevor sie entsteht.

Statt Präsenzangebote zu ersetzen oder Gesundheit allein in Apps zu verlagern, muss Gesundheitsförderung so organisiert werden, dass sie zur modernen Arbeitswelt passt. Das heißt konkret: dezentral, vielfältig und messbar. Nur dann erreicht sie auch jene, die im Arbeitsalltag besonders leicht aus dem Blick geraten.

Zukunftsfähigkeit beginnt beim Menschen

Für die Unternehmensführung wird daraus eine klare Aufgabe: Wer digitale Transformation ernst nimmt, sollte sie nicht bei Prozessen und Plattformen beenden. Die Zukunft der Arbeit entscheidet sich auch daran, ob Menschen gesund genug bleiben, um diese Transformation dauerhaft zu tragen. Digital Health wird zur Grundlage eines Arbeitsplatzes, der nicht nur technisch modern ist, sondern auch wirtschaftlich tragfähig.

Unternehmen, die Gesundheit als Teil ihrer Arbeitsinfrastruktur begreifen, sichern die Grundlage ihrer eigenen Innovationskraft, Produktivität und Zukunftsfähigkeit.

Gesundheit – Arbeitsplatz – hybride ArbeitJohannes Füß
ist Senior Vice President bei Egym Wellpass.

Bildquelle: Egym Wellpass

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