Teradata ist jetzt der Open Manufacturing Platform (OMP) beigetreten und wird künftig mit Industrieunternehmen neue Lösungen für industrielles IoT und Industrie 4.0 entwickeln. Ziel ist es, eine schnellere und kostengünstigere Produktion in der Fertigungs- und Automobilindustrie durch Cloud-basierte Datenanalyse zu ermöglichen.
(Quelle: Sergey Nivens/Shutterstock)
Neues Mitglied der Open Manufacturing Platform (OMP) ist ab sofort Teradata – einer weltweiten Allianz, die von der BMW Group und Microsoft gestartet wurde, um die Entwicklung des industriellen IoT voranzutreiben und Lösungen für Industrie 4.0 im Fertigungs- und Automobilsektor zu entwickeln. Als Mitglied der OMP wird Teradata Industrieunternehmen dabei unterstützen, Innovationen schneller umzusetzen und die Produktionseffizienz mithilfe smarter Datenanalyse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu steigern.
Herausforderungen auf dem Weg zur Industrie 4.0 bewältigen
Auf dem Weg zur smarten Fabrik, in der alle Anlagen, Geräte und Prozesse digitalisiert und miteinander vernetzt sind, haben Hersteller weltweit ähnliche Chancen und Herausforderungen: Während sie von der schnellen Einführung neuer Technologien profitieren, die eine höhere betriebliche Effizienz und Produktionsleistung, eine bessere Kundenbindung und einen höheren Nettogewinn ermöglichen, kämpfen noch zu viele Hersteller mit der realen Umsetzung von IoT-Konzepten.
Eine dieser Herausforderungen besteht darin, sicherzustellen, dass Daten aus alten und modernen Systemen in einer Multi-Cloud-Umgebung interoperabel und nutzbar sind, damit ganzheitliche Entscheidungen und Vorhersagen getroffen werden können. Proprietäre Systeme, die oftmals zu Datensilos werden, erschweren einen zuverlässigen und transparenten Einblick in die gesamte Lieferkette und behindern damit zukünftige Geschäftsmodelle. Darüber hinaus werden Tausende von Analysemodellen benötigt, um die stündlich von Maschinen und Robotern produzierten Petabytes an Daten auszuwerten und daraus verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen.
Open Manufacturing Platform um Cloud-basierte Datenanalyse erweitern
Um diese Herausforderungen zu lösen, wird Teradata seine umfangreiche Erfahrung, Expertise und seine Lösungen im Bereich der Cloud-basierten Datenanalyse in die Community der Open Manufacturing Platform einbringen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Arbeitsgruppen „Manufacturing Reference Architecture“ und „Semantic Data Structuring“. In offener Zusammenarbeit und Wissensaustausch mit den angeschlossenen Herstellern wird Teradata an der Entwicklung eines Blueprints für eine industrielle IoT-Architektur arbeiten und die Bereitstellung und Verwaltung der gesamten Cloud- und Edge-Fertigungsumgebung vereinfachen.
Teradata wird darüber hinaus bei der Entwicklung einer semantischen Datenstrukturierungsschicht helfen, damit Hersteller heterogene Daten einfach teilen, wiederverwenden und auswerten können. Beides sind entscheidende Projekte im Hinblick auf das Ziel der Arbeitsgruppen: ein gemeinsames offenes Datenmodell zu definieren und zu nutzen, bestehende und zukünftige Standards zu beeinflussen und offene Lösungen für das industrielle IoT zu entwickeln. Da die Technologie von Teradata unabhängig von Cloud-Anbietern oder anderen IT-Herstellern ist, entspricht sie im Kern dem Prinzip der OMP, plattformunabhängige Lösungen zu entwickeln, die eine intelligentere Zukunft in der Fertigung möglich machen.
Open Manufacturing Platform: Auf dem Weg zur smarten Fertigung der Zukunft
„Teradata unterstützt seit mehr als 40 Jahren die weltweit führenden Fertigungs- und Automobilunternehmen dabei, ihre Produktion durch Daten zu optimieren. Als Mitglied der OMP freuen wir uns, sie auf dem Weg zur Industrie 4.0 zu begleiten und mit Hilfe von Data Analytics zu neuen, zukunftsweisenden Lösungen und damit auch zur smarten Fertigung der Zukunft beizutragen“, sagt Peter Stadler, Vice President, Central Europe bei Teradata.
Die Open Manufacturing Platform (OMP) wurde 2019 unter dem Dach der Joint Development Foundation, einem Teil der Linux Foundation, gegründet und unterstützt Fertigungsunternehmen dabei, Innovationen durch offene, branchenübergreifende Zusammenarbeit, Wissens- und Datenaustausch sowie den Zugang zu neuen Technologien zu beschleunigen. Mitglieder des OMP-Lenkungsausschusses sind derzeit Anheuser-Busch InBev, BMW Group, Bosch Group, Microsoft und ZF Friedrichshafen AG. Teradata beteiligt sich auch an anderen Branchenallianzen, wie dem „Open Subsurface Data Universe“ (OSDU) Forum, das sich auf die Entwicklung einer Standard-Datenplattform zur Zusammenführung von Explorations-, Erschließungs- und Bohrlochdaten in der Öl- und Gasindustrie konzentriert. (sg)
Stand: 16.12.2025
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