Nach der Vereidigung des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) und der Bundesminister am 8. Dezember beginnt die neue Bundesregierung nun ihre Arbeit. Der BITMi begrüßt die zügige Regierungsbildung von SPD, Grünen und FDP und erwartet eine konstruktive Zusammenarbeit.
(Quelle: giggsy25/shutterstock)
Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender und Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), erklärt zur neuen Bundesregierung unter Führung von Olaf Scholz: „Die bisher bekannt gewordenen Ziele der Ampel-Koalition geben uns Hoffnung, dass mit der neuen Bundesregierung ein koordinierter, digitaler Aufbruch gelingen kann. Für dessen Erfolg ist es besonders wichtig, dass digitalpolitische Kompetenzen im Bundesministerium für Verkehr und Digitales (BMVD) möglichst vollumfassend gebündelt werden. Damit die Digitalpolitik der Ampel im Verkehrsministerium nicht ins Leere läuft, braucht es eine Digitalstrategie sowie Zuständigkeiten für digitale Infrastruktur, digitale Schlüsseltechnologien und die Digitalisierung der Verwaltung in einer Hand.“
BITMi will Austausch mit neuer Bundesregierung fortsetzen
Dr. Oliver Grün sieht zahlreiche gute Ansätze, vieles erscheint ihm aber noch unkonkret. Als Interessenvertretung der mittelständischen Digitalwirtschaft will der BITMi den intensiven Austausch auch mit der neuen Bundesregierung fortsetzen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Um die digitale Souveränität des Wirtschaftsstandorts zu sichern, fordert Grün aus Sicht des IT-Mittelstands, den Fokus auf folgende Themen zu liegen:
„Wir brauchen hervorragende Rahmenbedingungen zur Stärkung digitaler Geschäftsmodelle, um Innovationen aus unserer mittelständisch geprägten Digitalwirtschaft zu fördern. Zudem benötigen wir einen deutlichen Schub bei der Versorgung mit Breitband-Internet, sodass IT-Unternehmen global anschlussfähig bleiben und die Internetversorgung für digitale Mittelständler nicht zur Standortfrage wird. Darüber hinaus erhoffen wir uns von der Ampel-Regierung eine neue Dynamik für den Einsatz der Digitalisierung zum Wohle von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. In der Digitalwirtschaft sehen wir die Klimakrise nicht als Einschränkung für Wohlstand, sondern als große Chance für Innovationen und neue Märkte. Mit der Unterstützung der Politik können digitale Lösungen große Fortschritte im Kampf gegen den Klimawandel bewirken.“
Vorstand des BITMi wiedergewählt
Auf der Mitgliederversammlung des BITMi im November 2021 wurde Dr. Oliver Grün als Vorstandsvorsitzender und Präsident des Verbands wiedergewählt. Ebenso wurde auch Martin Hubschneider als Vorstand und Vizepräsident bestätigt. Als neue Mitglieder des Vorstands wurden Nele Kammlott und Frank Karlitschek gewählt, die als Vizepräsidentin und Vizepräsident agieren.
Als geschäftsführende Gesellschafterin der kaneo GmbH setzt sich Nele Kammlott sich für Nachhaltigkeit und Digitalisierung ein. „Digitalisierung ist ein Tool, dass unterstützend für besseres Arbeiten, mehr Klimaschutz, mehr Gerechtigkeit und Souveränität genutzt werden sollte. Mein täglicher Antrieb seit bald 10 Jahren ist es Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen zu denken und als Einheit umzusetzen. Gemeinsam mit dem BITMi möchte ich Kräfte bündeln, damit Digitalisierung souverän, gestaltend, unterstützend und wertschöpfend wird“, erklärt Kammlott.
Frank Karlitschek sind als Gründer und Geschäftsführer der Nextcloud GmbH die Themen Open Source und europäische Alternativen zu den großen, internationalen Cloud Services besonders wichtig. „Die europäische und deutsche IT-Industrie steht an einem Scheideweg. Wir brauchen eine digitalpolitische Trendwende und ein klares Bekenntnis zu digitaler Souveränität. Ich freue mich sehr darauf zu helfen, diese Ziele als Vorstand von BITMI im Namen des IT-Mittelstands voranzutreiben.“
(Alter und neuer Präsident des BITMi ist Dr. Oliver Grün. Vizepräsidenten sind Martin Hubschneider, Nele Kammlott und Frank Karlitschek. (Bild: BITMi))
Nachhaltigkeit und digitale Souveränität stärken
„Mit Nele Kammlott und Frank Karlitschek haben wir eine starke Unterstützung für den IT-Mittelstand gewonnen. Sie leisten bereits jetzt einen großen Beitrag zu den entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit – mehr Nachhaltigkeit und digitale Souveränität. Wir freuen uns, dass sie sich nun auch im Dienst des BITMi für den IT-Mittelstand stark machen“, so Grün und Hubschneider über die Neuzugänge.
„Für den BITMi sind es genau diese beiden Themen, die die Zukunft bestimmen. Wie kann mithilfe von IT der Klimawandel bekämpft und mehr Nachhaltigkeit erreicht werden? Und wie kann der IT-Mittelstand noch mehr dazu beitragen, die digitale Souveränität Deutschlands und Europas zu sichern? Das sind die Fragen, die wir gemeinsam angehen möchten“, erklären die vier neuen Vorstände ihre Ziele für den BITMi. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. vertritt über 2.200 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland. (sg)
Stand: 16.12.2025
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