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Collaboration: Telekom und Microsoft verschmelzen ihre Lösungen miteinander

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 3 min Lesedauer

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Die Deutsche Telekom kündigt erstmals in Deutschland eine Innovation in Microsoft Teams an, die demnächst für Unternehmen jeder Größe verfügbar sein wird. „Mobile für Microsoft Teams“ verspricht effiziente Administration.

(Quelle:  Telekom Deutschland)
(Quelle: Telekom Deutschland)

Als erster Anbieter Deutschlands hat die Telekom jetzt eine Innovation in Microsoft Teams angekündigt: „Mobile für Microsoft Teams“ angekündigt. Hierbei werden das beste Mobilfunknetz in Deutschland und die von Unternehmen am meisten genutzte Software für Collaboration miteinander verschmelzt. Die Integration der Mobilfunk-Rufnummern von Geschäftskunden ist eine signifikante Erweiterung von Teams neben der bereits möglichen Integration von Festnetz- und Einwahlkonferenznummern. Nutzer können unabhängig von Ort und Gerät direkt in Teams telefonieren und Inlands- und Auslandsgespräche mit der Mobilfunkrufnummer ein- und ausgehend führen. Die zusätzliche Nutzung von Chat- und Videokonferenz-Funktionen ist selbstverständlich. Mit Mobile für Microsoft Teams schaffen Microsoft und Telekom eine zukunftsweisende Lösung für Kommunikation und Collaboration.

Schnell installiert und flexibel zugeteilt

Mit Mobile für Microsoft Teams lassen sich alle Telefonie-Leistungen, auch aus dem Mobilfunk, direkt im Microsoft Teams Admin Center verwalten. Die Einrichtung ist äußerst einfach: Kunden der Telekom importieren die Rufnummern des geeigneten Geschäftskunden-Vertrages direkt in Teams und ordnen sie ihren Nutzern zu. Die Unternehmen können schnell und flexibel auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen und erhalten eine umfassende Lösung aus einer Hand. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für das mobile und hybride Arbeiten. Die Grenzen zwischen Telefonie und Meetings, mobilen und Desktop-Geräten, Büro- und Außendienst verwischen noch stärker. Und die Effizienz der Administration geht mit der Effizienz der Nutzung einher.

Collaboration: Zwei Welten wachsen zusammen

Kein Anruf geht verloren, denn die nahtlose Verschmelzung von Teams mit dem Mobilfunknetz der Telekom sichert jede Verbindung. Auch bei fehlender Datenverbindung können Nutzer weiterhin mobil in Teams telefonieren und zusammenarbeiten. Durch die mobile Integration hat der Nutzer nur eine Anrufhistorie, eine Voicemail und einen Präsenzstatus über Teams und das Mobilgerät hinweg. Die Welt der Authentifizierung über E-Mail-Adressen wächst mit der Welt der eindeutig zugeordneten Mobilfunkrufnummern zusammen.

Mobilfunknummern und Teams werden quasi physikalisch gekoppelt. „Besetzt“ auf dem mobilen Gerät bedeutet auch „Besetzt“ auf allen anderen Geräten in Teams – und umgekehrt. Zusätzlich sind altbekannte und vertraute UCC-Funktionen (UCC: Unified Communication and Collaboration) von Teams, wie beispielsweise Stellvertreter- oder Abwesenheitsregeln, mobil verfügbar. Ist in Outlook eine Abwesenheitsmeldung eingerichtet, wird ein entsprechender Text auf der Mobilbox abgespielt. Der Medienbruch ist Vergangenheit.

Arbeitsumfeld und Collaboration werden sich weiter verändern

„Die Menschen arbeiten nicht mehr nur im Büro, sondern auch im Home-Office, mobil und über verschiedene Endgeräte. Auch nach der Pandemie wird sich das Arbeitsumfeld weiter verändern. So prognostiziert IDC für 2024 einen starken Rückgang der lokalen Geschäftstreffen auf 25 Prozent“, sagte Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland GmbH, bei der Vorstellung der gemeinsamen Lösung auf der Digital X am 14. September in Köln. „Mit unserem Partner Microsoft bieten wir mit Mobile für Microsoft Teams eine Lösung an, die alle Kommunikationsbedürfnisse plattformübergreifend vereint. Das schafft eine nahtlose Fixed-Mobile-Konvergenz und steigert die Resilienz von Unternehmen deutlich.“

(Hagen Rickmann ist Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland GmbH. (Bild: Telekom/Norbert Ittermann))
(Ralph Haupter ist President EMEA bei Microsoft. (Bild: Microsoft))
(Ralph Haupter ist President EMEA bei Microsoft. (Bild: Microsoft))

„Den Mitarbeitern die Wahl zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben, von zu Hause, vom Büro oder von unterwegs aus mitzuwirken, beizutragen und nahtlos zusammenzuarbeiten, ist ein wichtiges Element, damit Hybrid Work für alle funktioniert“, ergänzte Ralph Haupter, President EMEA bei Microsoft. „Unser jährlicher globaler Work Trend Index hat gezeigt, dass 73 Prozent der Befragten flexible Remote-Optionen beibehalten wollen, was ein effektives hybrides Modell zu einem entscheidenden Faktor für die Bindung und Gewinnung von Talenten für Unternehmen aller Größen und in allen Branchen macht.“ (sg)

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