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Datenaustausch: Wie EDI zum Turbo für Lieferanten wird

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 1 min Lesedauer

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T-Systems modernisiert den elektronischen Datenaustausch. Der Electronic Data Interchange (EDI) ist für mehr als eine Million Transaktionen pro Tag zwischen Herstellern und Lieferanten ausgelegt.

(Quelle:  Deutsche Telekom/ GettyImages/ 3alexd; Montage: Evelyn Ebert Meneses)
(Quelle: Deutsche Telekom/ GettyImages/ 3alexd; Montage: Evelyn Ebert Meneses)

T-Systems modernisiert den elektronischen Datenaustausch mit Lieferanten, unter anderem auch für Kunden wie Daimler Truck. Das Electronic Data Interchange (EDI) übersetzt Datenformate zwischen mehreren tausend Partnern und den Produktions-Standorten weltweit. Es sendet Bestellungen, Lieferscheine und Abrechnungen direkt in die Computersysteme der verbundenen Unternehmen – mehr als eine Millionen Transaktionen täglich. T-Systems baut die neue Lösung in der Private Cloud in der Europäischen Union auf.

Datenaustausch: Neues Komplettsystem von T-Systems

Die Managed EDI Services Plus, kurz MEDIS+, von T-Systems sind ein Komplettpaket: Es reicht von der Migration des Altsystems über Betrieb und Wartung bis zur Hotline. MEDIS+ erfüllt alle aktuellen Standards. Und es beschleunigt das Einführen neuer Lösungen und Konnektoren deutlich. Die Plattform für Daimler Truck ist besonders schnell und zuverlässig. MEDIS+ verarbeitet die Daten in wenigen Sekunden und steht mindestens zu 99,9 Prozent der Zeit zur Verfügung. Dies erreichte T-Systems mit einer Kombination aus zwei Private Clouds. Darüber hinaus verschlankt MEDIS+ viele Prozesse beim elektronischen Datenaustausch. So ist das schnellere Anbinden neuer Lieferanten möglich. In einem Portal passen Partner die Konfiguration selbst an.

T-Systems implementiert die EDI-Prozesse mit einer Lösung von Seeburger. Die Business Integration Suite, kurz BIS, ist ein modular aufgebautes Integrationskonzept. Es ist vollständig cloudfähig und deckt alle Integrationsmuster ab. Bei der Private-Cloud-Lösung hat sich T-Systems für Oracle und die eigene Future Cloud Infrastructure (FCI) entschieden. Auf der Oracle Private Cloud Appliance (PCA) läuft die Oracle-RAC-Datenbank. Alle weiteren Bestandteile des Systems nutzen FCI von T-Systems auf Basis von VMware. T-Systems speichert die Daten in der Europäischen Union.

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