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Studie zur Datenbanklandschaft Datenbanken: Sicherer Betrieb hat Priorität bei Unternehmen aus DACH

Von Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Sicherheit und Compliance beim Betrieb von Datenbanken haben für Unternehmen aus der DACH-Region Vorrang. Laut einem neuen Report von Redgate investieren 85 Prozent der Befragten heute mehr Zeit in die Sicherheit als früher. 83 Prozent betrachten Datensicherheit als zunehmend komplex.

(Bild:  © remake/stock.adobe.com – generiert mit KI)
(Bild: © remake/stock.adobe.com – generiert mit KI)

Die zunehmende Komplexität von Sicherheits- und Compliance-Anforderungen an den Betrieb von Datenbanken verändert den Arbeitsalltag von Fachkräften und C-Level-Entscheidern spürbar: Freigabeprozesse, Zugriffskontrollen, Monitoring und die Dokumentation von Änderungen laufen heute anders ab als noch vor wenigen Jahren. Die gute Nachricht: Das Sicherheitsbewusstsein ist trotz wachsender Komplexität fest im Arbeitsalltag verankert.

Um den Herausforderungen gerecht zu werden, setzen Unternehmen auf mehr Standardisierung und Automatisierung, bestätigt der Report „Die Lage der Datenbanklandschaft 2026 (DACH Edition)" von Redgate, Anbieter von Database-DevOps-Lösungen für die Datenbankkontrolle. Sie nutzen häufiger allgemeine Infrastruktur-Monitoring-Tools (65 Prozent), integrierte CI/CD-Werkzeuge (50 Prozent) sowie Datenmodellierungs- und ERD-Tools (47 Prozent). Selbst entwickelte Skripte und Managementlösungen für Datenbanken verlieren dagegen an Bedeutung: Nur noch rund 15 Prozent setzen auf Marke Eigenbau. Der Trend geht klar zu einheitlichen, nachvollziehbaren Prozessen, die teamübergreifend funktionieren und den Anforderungen von Audits und Compliance-Prüfungen besser gerecht werden.

Datenbanken: Steigende Komplexität in allen Bereichen

Auch an anderer Stelle wächst die Komplexität: 87 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region nutzen mindestens zwei Plattformen für Datenbanken, rund ein Drittel sogar vier oder mehr. Trotzdem bewältigen die Teams diese Komplexität vergleichsweise gut: Nur 34 Prozent sehen fehlende Fachkenntnisse oder Schulungsbedarf als Herausforderung im Multi-Plattform-Betrieb.

Dennoch bleibt die Sicherstellung konsistenter Prozesse über alle Plattformen hinweg eine zentrale Aufgabe. Unterschiede bei Zugriffsrechten, Monitoring, Deployments oder der Dokumentation von Änderungen führen schnell zu Intransparenz und erhöhtem Betriebsaufwand. Einheitliche Standards und durchgängige Prozesse entscheiden daher über den Erfolg im Multi-Plattform-Betrieb.

KI-Einsatz unterstützt den Betrieb von Datenbanken

Auch beim Einsatz von KI zeigt sich ein differenziertes Bild. Mit 58 Prozent entwickeln oder trainieren im internationalen Vergleich weniger Unternehmen in der DACH-Region eigene KI-Modelle. Wer KI einsetzt, integriert sie dafür oft intensiver in die eigenen Prozesse. Der Fokus liegt weniger auf flächendeckender Einführung als auf konkreten Anwendungsfällen mit messbarem Mehrwert.

73 Prozent der Anwender nennen verbesserte Sicherheit als größten Vorteil von KI. Effizienzsteigerungen bei Routineaufgaben (42 Prozent), prädiktive Analysen (28 Prozent) oder tiefere Einblicke (14 Prozent) spielen eine kleinere Rolle. Die Zahlen verdeutlichen, dass Unternehmen KI vor allem dort einsetzen, wo sie Monitoring, Performance und den sicheren Betrieb komplexer Datenbanklandschaften unterstützen kann.

Umsetzung einer erfolgreichen Datenbankstrategie

Oliver Stein ist Geschäftsführer DACH bei Redgate Software.(Bild:  Redgate Software)
Oliver Stein ist Geschäftsführer DACH bei Redgate Software.
(Bild: Redgate Software)

Oliver Stein, Geschäftsführer DACH bei Redgate, kommentiert: „Die Ergebnisse zeigen, dass eine erfolgreiche Datenbankstrategie heute weit über den Betrieb einzelner Systeme hinausgeht. Entscheidend sind standardisierte Prozesse, konsequente Automatisierung und ein ganzheitlicher Blick auf Sicherheit, Compliance und Governance. Gleichzeitig sollten Unternehmen neue Technologien wie KI gezielt dort einsetzen, wo sie Transparenz, Stabilität und Kontrolle erhöhen. Wer diese Grundlagen schafft und sie durchgängig auf hybride und Multi-Plattform-Umgebungen ausweitet, schafft die Voraussetzungen für einen sicheren und zukunftsfähigen Datenbetrieb.“

Entscheidend sind für eine Datenbankstrategie standardisierte Prozesse, konsequente Automatisierung und ein ganzheitlicher Blick auf Sicherheit, Compliance und Governance.

Oliver Stein, Redgate

Redgate Software unterstützt Unternehmen bei der souveränen Steuerung ihrer Datenbanken. Mit seinen Database-DevOps-Tools ermöglicht der Anbieter die sichere Automatisierung und Skalierung von Datenbankumgebungen. Das Lösungsportfolio von Redgate reduziert die Komplexität des Datenbankmanagements über den gesamten Database-DevOps-Lebenszyklus hinweg.

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