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Mobiles Arbeitsgerät Smartphone-Nutzung in Firmen: Der Trend geht zum mobilen Arbeiten

Von Redaktion Digital Business Cloud 2 min Lesedauer

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Die Pandemie hat dem Homeoffice und dem mobilen Arbeiten einen Wachstumsschub verliehen. Zunehmend etabliert sich dabei das Smartphone als Arbeitsgerät.

(Bild:  GustavoWandalen/Pixabay)
(Bild: GustavoWandalen/Pixabay)

Betriebe mit viel Kundenkontakt ermöglichen ihren Arbeitnehmern häufig das mobile Arbeiten oder haben es bereits vor Jahren in die Unternehmenskultur integriert. Ein denkbarer Grund dafür liegt in Geschäftsreisen. Die Mehrheit der Mitarbeiter möchte sich schließlich optimal auf das Kundengespräch vorbereiten. Das Handy gilt hier als platzsparende Lösung. Auch unter Freelancern und Selbstständigen in der Grafik- oder Softwarebranche ist Remote Work üblich.

Die Mehrheit der großen Software-Firmen wie Microsoft oder Zoom haben früh auf diesen Trend reagiert und Apps entwickelt, die in ihrer Funktionalität an die Desktop-Versionen heranreichen. Mit der seit nunmehr zehn Jahren bestehenden App von Excel sind aktuell etwa Diagramme genauso realisierbar wie komplexere Tabellenkalkulationen. Mit der Software von Zoom hält das Personal seine Video-Calls mit dem Smartphone. Und im Bereich der ERP-Anwendungen haben bedeutende Namen wie SAP oder Sage ebenfalls mobile Anwendungen auf den Markt gebracht.

Telekommunkationsunternehmen bieten flexible Smartphone-Verträge

Hinsichtlich der Auswahl besteht also kein Mangel an Apps. Berufliche Tätigkeiten mit dem Smartphone erfordern vom Endanwender allerdings ein Gerät, das auf dem neuesten technischen Stand ist. Seit vielen Jahren ist es innerhalb von Betrieben üblich, der Belegschaft ein Firmenhandy zur Verfügung zu stellen. 

Smartphones und Tablets gehören in vielen Unternehmen, wie der PC, zur Standardausstattung für die Mitarbeiter.(Bild:  Mocho /pixabay)
Smartphones und Tablets gehören in vielen Unternehmen, wie der PC, zur Standardausstattung für die Mitarbeiter.
(Bild: Mocho /pixabay)

Mobilfunkanbieter reagieren ihrerseits auf die steigende Nutzung und bieten in wachsender Zahl einen Handyvertrag an. Die Option, ein neues Smartphone in direkter Verbindung mit einem Tarif zu buchen, ist nicht nur bei Privatverbrauchern beliebt. Vermehrt findet sie im geschäftlichen Kontext ihre Fans. Der Vorgesetzte kann etwa den Vertrag im Namen der Firma abschließen und das Handy selbst für Telearbeit nutzen. Angestellte wiederum führen mit dem Telefon wichtige Kundengespräche, beantworten E-Mails oder bereiten Präsentationen vor. Die monatlichen Kosten verringern die finanzielle Belastung des Betriebs, da die Anschaffung in flexiblen Raten abbezahlt wird.

Die Bedeutung von Cybersecurity wächst

Angesichts der jüngsten Verbreitung von Telearbeit legen Unternehmen mehr Wert auf die Sicherheit der firmeninternen Daten. Die Gefahr der Spionage im öffentlichen oder halb-öffentlichen Raum erscheint in Menschenmassen ungleich größer. Zudem greifen während des mobilen Arbeitens bestimmte Sicherheitsmechanismen wie das automatische Blockieren von Websites nicht automatisch. 

Hacker nutzen diese Einfallstore gezielt aus. In einer aktuellen Studie fürchtet die Mehrheit der Firmen neue Cyberattacken und betont die Vulnerabilität gerade von Cloud-Systemen. Im Gegenzug reagiert die Tech-Branche mit verbesserten Virenschutz-Programmen. 

In den Chefetagen ist ferner das Interesse an VPN-Verbindungen geweckt. Längst werden sie nicht mehr nur von Privatpersonen eingesetzt. VPNs verbinden Nutzer von unterschiedlichen Standorten mit dem internen Unternehmensnetzwerk und erschweren Angreifern den Zugriff. Außerdem gewinnen Verfahren zur E-Mail-Verschlüsselung wie der S/MIME-Standard für Geschäftskunden an Bedeutung.

Fazit: Smartphone in Unternehmen

Obgleich nicht überall Remote Work üblich ist, steigt der Anteil seit Jahren. Für den IT-Markt bietet dieses wachsende Kundensegment mehr Chancen als Risiken. Neben benutzerfreundlichen Apps werden gleichermaßen Sicherheits-Tool von Unternehmen nachgefragt. Insgesamt ist der besprochene Trend für die Industrie eher Segen als Fluch.

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