Unternehmen sollten sich in Zeiten steigenden Datenverkehrs und erhöhter geschäftskritischer Anwendungen für die digitale Transformation wappnen. Viele sind von einer zukunftsträchtigen, Cloud-geeigneten IT-Infrastruktur, noch weit entfernt. Converged-Infrastructure-Systeme können für sie eine schnell umsetzbare Alternative zu herkömmlichen Lösungen sein.
(Quelle: metamorworks/shutterstock)
Es klingt wie ein Relikt aus alten Zeiten, doch auf RISC- und Unix-Systemen basierende Server sind in einigen Unternehmen noch immer gang und gäbe; insbesondere im Finanzwesen und dem Gesundheitssektor herrschen sie weiterhin vor. Modern und zukunftssicher aufgestellt sind die Firmen damit nicht. Hinderlich ist insbesondere, dass die Systeme aufgrund ihrer proprietären Systemsoftware nicht für die Integration in Cloud-Umgebungen geeignet sind. Gleichzeitig sterben neue Anwendungen und das Know-how unter IT-Fachleuten für die alten Plattformen zunehmend aus.
Unternehmen, die eine solch veraltete IT-Infrastruktur trotz allem weiter betreiben, hängen dem Wettbewerb schnell hinterher. Denn die fortschreitende Digitalisierung „zwingt“ Unternehmen dazu, ihre IT-Umgebungen agil, anpassungsfähig und leistungsstark aufzustellen. Eine durchdachte IT-Infrastrukturlösung, die im Idealfall alle Cloud-Varianten unterstützt, kann hier die Lösung sein.
Fundament der IT-Infrastruktur im Unternehmen neu überdenken
Die neue Cloud-basierte IT-Umgebung sollte bereits vorhandene Anwendungen und Prozesse unterstützen und für agile Entwicklungs- und Bereitstellungmodelle ausgelegt sein. Denn eine zukunftssichere IT-Infrastruktur fungiert für ein Unternehmen wie ein strategischer Partner, der (bestehende) Geschäftsprozesse automatisiert und vereinfacht. Eine Alternative zu den veralteten Lösungen bieten Cloud-taugliche Converged-Infrastructure-Systeme, die alle Kriterien einer nachhaltigen Unternehmens-IT erfüllen. Sie umfassen ausgewählte und validierte Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten. Diese sind in einem optimierten IT-System zusammengefasst – inklusive einer Management- und Virtualisierungssoftware.
Converged Infrastructure: Wo ergibt‘s Sinn?
Während eine Hyper Converged Infrastructure (HCI) vor allem Unternehmen anspricht, die mit geringem Aufwand eine standardisierte Plattform für ausschließlich virtualisierte Workloads und Microservices einrichten möchten, eignet sich eine Converged Infrastructure (CI) insbesondere für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Diese haben an ihre IT-Infrastruktur hohe Anforderungen in puncto Skalierbarkeit, Performance, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.
Die Vorteile einer CI-Lösung: Dank der integrierten Architektur ist sie gleichermaßen in virtualisierten und nicht-virtualisierten Kundenumgebungen sowie in hybriden Cloud-Szenarien einsetzbar. Ferner passt sie sich leicht an unterschiedliche Anforderungen an. Das minimiert zum einen das Geschäftsrisiko und erhöht zum anderen die Effizienz der Rechenzentren. Ein konkretes Beispiel für eine CI ist die FlexPod-Converged-Infrastructure von Cisco und NetApp.
Data-Center-Architektur: Modern und maßgefertigt
Die FlexPod-CI ist darauf ausgelegt, die Reaktionsfähigkeit der IT zu erhöhen und gleichzeitig die Computing-Kosten zu senken. Sie besteht aus vier Hauptkomponenten: Unified-Computing-System (UCS), Unified-Management-Software, Speicherkomponenten sowie Data-Center-Switches – alle aufeinander abgestimmt. Der Implementierungsaufwand ist dadurch sehr niedrig; im Idealfall dauert es weniger als einen Tag, um die CI in Betrieb zu nehmen.
Da die UCS-Systeme über eine programmierbare Infrastruktur verfügen, können User die enthaltenden Server-Ressourcen mithilfe einer Unified-Management-Software zentral verwalten und Workloads flexibel zuweisen. Unterschiedliche Automatisierungsfunktionen vereinfachen den Betrieb. Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, in unterschiedlichen Rechenzentren arbeitende FlexPods zentral zu administrieren und den kompletten Stack zu automatisieren. Weitere Vorteile für Unternehmen mit anspruchsvollen Geschäftsanwendungen: Schnelle Flash-Speicher für Anwendungen, die kurze Reaktionszeiten benötigen, ein zentrales Storage-Management, ein automatisiertes Datenmanagement sowie eine hohe Performance der Data-Center-Switches mit Datenraten von bis zu 400 GBit/s.
IT-Infrastruktur im Unternehmen: FlexPod in der Praxis
In der Praxis kann das bedeuten: Ausfallsicherheit erhöhen, Datensicherungen erstellen. Davon profitiert die Palmberg Büroeinrichtungen + Service GmbH in Schönberg bei Lübeck, die rund 570 Mitarbeiter beschäftigt. Der IT-Dienstleister Logicalis implementierte bei dem mittelständischen Bürohersteller ein FlexPod-System mit einem NetApp Metro-Cluster, das über eine Kapazität von 30 Terabyte verfügt. Palmberg ist damit in der Lage, CIFS-Daten (Common Internet File System) zu speichern und virtuelle Maschinen zehnfach schneller abzusichern. Dank der Deduplizierung der CIFS-Daten konnte das Unternehmen etwa 40 Prozent des Speichervolumens einsparen.
Stand: 16.12.2025
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In der Universität zu Köln – mit rund 47.000 Studierenden eine der größten Hochschulen Europas – ist die Datacenter-Version von FlexPod im Einsatz. Grund für die Implementierung: eine Komplettrenovierung des Rechenzentrums. In Zusammenarbeit mit Logicalis entwickelte die IT-Abteilung der Universität ein Konzept auf Basis der FlexPod-CI. Sie sorgt dafür, dass die IT-Infrastruktur im Unternehmen flexibel und beliebig erweiterbar ist. Die höhere Ausfallsicherheit, insbesondere der SAP-Systeme, ist ein weiterer Vorteil der Lösung.
IT-Infrastruktur im Unternehmen: Wenig Aufwand, großer Effekt
Die Beispiele zeigen: Mit einer kompetenten Unterstützung rund um die Implementierung einer Converged Infrastructure können Unternehmen ihre IT-Infrastruktur schnell zukunftssicher aufstellen. Flexibel auf die jeweiligen Anforderungen anpassbar, entlastet eine solche Lösung die IT-Abteilung. Diese kann sich (wieder) auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und anspruchsvolle Geschäftsanwendungen leicht steuern.