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gesponsertDie Cloud-Revolution bei Olympia Wie Alibaba Olympia ins KI-Zeitalter führt

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Während die Winterspiele in Milano Cortina laufen, zeigt sich, wie Cloud und KI das größte Sportereignis der Welt verändern. Von Satelliten zu Echtzeit-Cloud, von Archiv zu intelligenter Suche: Alibaba bringt die Olympischen Spiele ins KI-Zeitalter.

Eröffnung des „Alibaba Cloud Intelligence“-Showcase im Vorfeld der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 (v.l.n.r.): Leon Xie, General Manager Olympic Business, Alibaba Group; Yiannis Exarchos, CEO von Olympic Broadcasting Services und Executive Director Olympic Channel Services; Dr. Feifei Li, Senior Vice President der Alibaba Cloud Intelligence Group und Präsidentin des internationalen Geschäfts; Ilario Corna, Chief Technology and Information Officer des IOC; Andrea Varnier, CEO des Organisationskomitees Milano Cortina 2026. (Bild:  Alex Caparros/Getty Images for Alibaba)
Eröffnung des „Alibaba Cloud Intelligence“-Showcase im Vorfeld der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 (v.l.n.r.): Leon Xie, General Manager Olympic Business, Alibaba Group; Yiannis Exarchos, CEO von Olympic Broadcasting Services und Executive Director Olympic Channel Services; Dr. Feifei Li, Senior Vice President der Alibaba Cloud Intelligence Group und Präsidentin des internationalen Geschäfts; Ilario Corna, Chief Technology and Information Officer des IOC; Andrea Varnier, CEO des Organisationskomitees Milano Cortina 2026.
(Bild: Alex Caparros/Getty Images for Alibaba)

Die Wettkämpfe laufen, Medaillen werden vergeben, Milliarden Menschen weltweit verfolgen die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Doch neben sportlichen Höchstleistungen wird in Italien gerade auch eines deutlich: Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 sind die bislang technologisch fortschrittlichsten Winterspiele der Geschichte.

Seit der historischen Partnerschaft mit dem International Olympic Committee (IOC) im Januar 2017 gestaltet Alibaba aktiv neu, wie die Olympischen Spiele organisiert, übertragen und weltweit erlebt werden. Als offizieller Partner für Cloud Services und E-Commerce-Plattformdienste treibt das Unternehmen eine umfassende digitale Transformation voran und macht die Spiele nicht nur effizienter, sondern immersiver, vernetzter und zugänglicher für Milliarden von Zuschauerinnen und Zuschauern weltweit. Was heute bei Milano Cortina 2026 selbstverständlich wirkt, ist das Ergebnis einer strukturellen Revolution.

Von Satelliten zur Cloud – ein historischer Wandel

Über sechs Jahrzehnte lang bildeten Satelliten das Rückgrat der olympischen Übertragung. Für die jeweilige Gastgeberstadt bedeutete dies: riesige Übertragungszentren, kilometerlange Verkabelungen, massive Hardware-Infrastruktur

Der Wendepunkt begann bei den Olympischen Spielen in Tokyo 2020 mit der Einführung von OBS Cloud. Erstmals konnten Broadcaster Inhalte remote abrufen, ohne große Teams und Technik vor Ort zu stationieren. Bei den Olympischen Winterspielen in Beijing 2022 nutzten bereits über 20 Broadcaster die Plattform – mit einer Reduktion des Vor-Ort-Personals um rund 40 Prozent im Vergleich zu Pyeongchang 2018.

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Der eigentliche Wendepunkt zeigte sich bei den Olympischen Spielen in Paris 2024. Erstmals diente die Cloud als primäre Distributionsplattform für die Übertragung. Mehr als zwei Drittel der Live-Signale wurden über OBS Live Cloud abgewickelt. Parallel dazu verringerte sich der physische Infrastrukturbedarf: Das International Broadcast Center war 13 Prozent kleiner als in Tokio und 23 Prozent kleiner als bei den Spielen in Rio 2016. Die Verlagerung zentraler Produktions- und Distributionsprozesse in die Cloud reduzierte damit nicht nur Technik vor Ort, sondern auch Aufwand und Kosten für die Gastgeberstadt.

Milano Cortina 2026: Skalierung auf neuem Niveau

Was in Paris zur neuen Normalität wurde, wird bei den aktuell laufenden Spielen weiter skaliert. OBS Live Cloud unterstützt in Milano Cortina 2026 insgesamt 39 Broadcaster und liefert 428 Live-Videofeeds, darunter 26 Streams in Ultra-HD sowie 72 Audiokanäle. Traditionelle Satellitenverbindungen werden zunehmend durch flexible Cloud-Distribution ersetzt. Das reduziert Kosten und technische Komplexität und erhöht gleichzeitig Ausfallsicherheit und Anpassungsfähigkeit.

Erstmals wird zudem der OBS Olympic Video Player (OVP) vollständig über die Infrastruktur von Alibaba Cloud ausgespielt. Damit erhalten auch kleinere Sender Zugang zu professionellen Produktions- und Distributionsmöglichkeiten ohne hohe Vorabinvestitionen in Vor-Ort-Strukturen tätigen zu müssen.

KI macht Höchstleistung sichtbar

Parallel zur Infrastruktur-Revolution wird auch das Zuschauererlebnis transformiert. Das weiterentwickelte Real-Time-360º-Replay-System erstellt 3D-Rekonstruktionen entscheidender Momente in nur 15 bis 20 Sekunden, sodass sie noch während der Live-Übertragung gezeigt werden können.

Mithilfe KI-gestützter Algorithmen werden Athletinnen und Athleten präzise von komplexen Hintergründen wie Schnee und Eis getrennt. Neben den bereits bekannten „BulletTime“-Effekten kommt nun auch „Spacetime Slices“ zum Einsatz: Diese Technologie visualisiert mehrere Bewegungsphasen eines Athleten in einem einzigen kombinierten Bild und hilft Zuschauerinnen und Zuschauern, Technik und Leistung besser zu verstehen. Das System kommt in 17 Sportarten und Disziplinen zum Einsatz – von Eishockey über Freestyle-Skiing bis hin zu Eiskunstlauf und Skispringen.


Erste LLM-Technologie in der Geschichte der Spiele

Milano Cortina 2026 markiert zudem die erste Integration eines Large-Language-Model-Systems in der Geschichte der Olympischen Spiele. Unter dem Namen „Olympic AI Assistants“ kommen dabei KI-Modelle der Qwen-Familie von Alibaba zum Einsatz.

Auf olympics.com bietet ein dialogbasierter, mehrsprachiger KI-Assistent offiziellen Spiel-Content in Echtzeit über eine Chat-Oberfläche an. Dieselbe Technologie wird im Olympischen Museum in Lausanne für personalisierte KI-Audioguides genutzt und unterstützt zudem die Nationalen Olympischen Komitees (NOCs) auf einem gesicherten Portal bei der Suche in natürlicher Sprache nach Dokumenten, Richtlinien und Förderprogrammen.

Parallel dazu wird mit „Sports AI“ das cloudbasierte Medienarchiv weiterentwickelt. Mehr als acht Petabyte historisches Olympia-Material werden mithilfe proprietärer KI-Algorithmen automatisiert verschlagwortet, kategorisiert und über multimodale Suchfunktionen zugänglich gemacht. Durch die Integration in die IOC-Medienplattform erfolgt die Indexierung multimedialer Inhalte vollständig automatisiert. Das Archiv wird damit zu einer strukturierten, durchsuchbaren Wissensressource.

Mehr als Digitalisierung

Was sich während der laufenden Spiele zeigt, ist mehr als technischer Fortschritt. Die Olympischen Spiele entwickeln sich von den „Cloud Olympics“ zu den „Intelligent Olympics“. Cloud Computing reduziert physische Infrastruktur, KI steigert Effizienz und vertieft das Sporterlebnis, und intelligente Archivsysteme sichern das olympische Erbe langfristig. Milano Cortina 2026 demonstriert damit nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch, wie ein globales Mega-Event im KI-Zeitalter neu gedacht werden kann.

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