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Case Study Blick in die Praxis: So zentralisiert Decathlon seine IT-Security

Ein Gastbeitrag von Matthieu Vanoost 4 min Lesedauer

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Digitale Expansion, Cloud und regulatorische Anforderungen sorgen für neue Security-Herausforderungen. Der Sportartikelhändler Decathlon setzt daher auf eine Plattformstrategie, um Risiken transparenter zu machen und Sicherheitsprozesse unternehmensweit zu harmonisieren.

(Bild:  © JeanLuc Ichard/stock.adobe.com)
(Bild: © JeanLuc Ichard/stock.adobe.com)

DARUM GEHT'S

Plattformstrategie: Der Sportartikelhändler Decathlon zentralisiert seine Cybersicherheit über eine ganzheitliche Security-Plattform. Statt isolierter Einzellösungen bündelt das Unternehmen Endpunkt-, E-Mail-, Netzwerk- und Cloud-Sicherheit in einer konsolidierten Sicht – inklusive Extended Detection & Response (XDR) für ein übergreifendes Lagebild.

Compliance-Automatisierung: Als global agierendes Unternehmen muss Decathlon zahlreiche nationale und internationale Regulierungsvorgaben erfüllen. Durch zentralisiertes Security-Management lassen sich Governance und Compliance nun weitgehend automatisiert und standortübergreifend sicherstellen.

Flexible Skalierung: Ein Pay-as-you-Go-Modell ermöglicht es Decathlon, Security-Kapazitäten bedarfsgerecht hoch- und herunterzufahren. Neue Filialen, Regionen und Workloads lassen sich dank automatisierter Richtlinienübernahme mit minimalem Aufwand integrieren.

Mit mehr als 1.700 Filialen in 70 Ländern zählt Decathlon zu den größten Sportartikelherstellern und -händlern der Welt. Das global agierende Unternehmen mit Hauptsitz in Nordfrankreich hat sein Digitalgeschäft in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Wir wollen die führende Sportartikelplattform werden, daher muss der digitale Bereich des Unternehmens innovativ sein und mit den technologischen Veränderungen Schritt halten.

Die zunehmende Cloud-Nutzung, Containerisierung und Digitalisierung erweitern die Angriffsfläche erheblich. Gefragt ist eine Security-Umgebung, die sowohl klassische Rechenzentrumsinfrastrukturen als auch moderne Cloud-Workloads abdeckt und gleichzeitig mit neuen Anforderungen mitwächst. Zudem muss sichergestellt werden, dass Security- und Compliance-Vorgaben in allen Unternehmensbereichen konsistent umgesetzt werden. Decathlon entschied sich daher, seine Cybersicherheit stärker zu zentralisieren und zu automatisieren, und setzt dabei auf den japanischen Sicherheitsanbieter TrendAI.  

Zentrale Sicherheitsplattform schafft globale Transparenz

Im Mittelpunkt stand eine Plattformstrategie, die Sicherheitsfunktionen bündelt und Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführt. Statt isolierter Tools setzt Decathlon auf eine konsolidierte Sicht über Endpunkte, E-Mail-Systeme, Netzwerke und Cloud-Workloads hinweg. Kern bildet die Security-Plattform TrendAI Vision One. Extended Detection & Response (XDR) dient als Analyse-Ebene, die Zusammenhänge zwischen einzelnen Ereignissen sichtbar macht. So entsteht ein übergreifendes Lagebild, das Security-Teams hilft, Prioritäten zu setzen und die Alarmflut zu reduzieren. Sicherheitsvorfälle lassen sich schneller identifizieren und koordiniert bearbeiten, während die zentrale Steuerung das Management vereinfacht. Auch das Reporting profitiert davon: Die Executive-Dashboards und Risiko-Insights helfen unserem Sicherheitsteam, Risiken besser gegenüber der Unternehmensleitung und anderen Stakeholdern zu kommunizieren sowie die Fortschritte bei zentralen Leistungskennzahlen (KPIs) zu verfolgen.

Wachsende regulatorische Anforderungen im Griff

Neben zunehmenden Risiken sieht sich Decathlon auch mit wachsenden regulatorischen Anforderungen in der Cybersecurity konfrontiert. Das global aufgestellte Unternehmen muss sowohl nationale als auch internationale Vorgaben umsetzen und deren Einhaltung nachweisen, was in der Vergangenheit erheblichen Aufwand verursachte. Dank des zentralisierten Security-Managements lassen sich Compliance und Governance jetzt weitgehend automatisiert, unternehmensweit und standortübergreifend sicherstellen. Einheitliche Policies und zentrale Governance sorgen für Konsistenz, während jederzeit auf Knopfdruck auditfähige Berichte bereitstehen. Exposure-Management-Funktionen helfen dabei, Fehlkonfigurationen sichtbar zu machen und Risiken nach ihrer tatsächlichen Relevanz zu priorisieren. Dadurch wird Compliance zum integralen Bestandteil des operativen Security-Betriebs.

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