Der neue Report „Trends in Manufacturing“ von Salesforce untersucht, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Digitalstrategie von Unternehmen aus der Industrie hat. Die Mehrzahl der befragten Entscheider geht davon aus, dass die meisten Veränderungen der Geschäftsprozesse von Dauer sein werden, besonders für den Vertrieb und Kundenservice-Angebote.
(Quelle: sergey nivens/shutterstock)
Deutsche Fertigungsunternehmen setzen auf Investitionen in Technologien und auf neue Kundenservices.
Datenbasierte Entscheidungen sind derzeit die größte Herausforderung für Fertigungsunternehmen
81 Prozent der Unternehmen beschleunigen zugleich ihre Planungen, auf Cloud-Infrastrukturen umzusteigen.
Weltweit sehen die Führungskräfte der Produktionsbranche einen dringenden Bedarf an mehr Business-Agilität und die Chance, bestimmte Prozesse jetzt neu zu gestalten. Gleichzeitig stellt es einen Großteil der Unternehmen vor enorme Herausforderungen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und eine Digitalstrategie umzusetzen. Das geht aus den Antworten von weltweit rund 750 Führungskräften aus der Fertigungsindustrie hervor.
Digitalstrategie bleibt an der Spitze der Prioritätenliste
Als eine der Kernaufgaben für die nächsten 24 Monate nennen 86 Prozent der Führungskräfte der Fertigungsindustrie die digitale Transformation. Durch die Umsetzung einer Digitalstrategie wollen sie zwei wichtige Ziele erreichen, nämlich die Steigerung der Prozesseffizienz und die Verbesserung der Bedarfsplanung (beide 88 Prozent). So wollen sie auf die gestiegene Unsicherheit und dynamische Veränderungen im Markt reagieren.
Zukunftssicherheit durch die Cloud
Der Report zeigt einen klaren Unterschied zwischen Fertigungsunternehmen, die sich auf das nächste Jahrzehnt „sehr gut vorbereitet“ fühlen, und denjenigen, die sich nur begrenzt für die Zukunft gerüstet fühlen: Die zukunftsfesten Unternehmen sind bereits größtenteils in der Cloud. Im Gegenzug betreiben fast die Hälfte der Hersteller, die sich nicht für die Zukunft gerüstet fühlen, ihre Vertriebs- und Betriebssysteme komplett oder größtenteils auf der eigenen Infrastruktur. Bei 81 Prozent der Befragten beschleunigt jedoch die Pandemie die Planungen, auf Cloud-Infrastrukturen umzusteigen. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse des Reports für Unternehmen in Deutschland.
Dauerhafte Veränderungen für deutsche Hersteller
78 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Produktionskapazitäten durch die Pandemie erheblich oder etwas verändert wurden. Weitere 59 Prozent glauben, dass diese Veränderungen dauerhaft sind. Ebenfalls 78 Prozent sehen entsprechende Veränderungen in der Kundennachfrage, hier erwarten 51 Prozent, dass diese bleiben wird.
Upgrades und differenzierte Serviceangebote:
Angesichts der erheblichen Einschränkungen, die die Branche im Zuge der Pandemie erlitten hat, suchen deutsche Fertigungsunternehmen nach neuen Wegen, um Kunden zu binden. Durch diversifizierte Serviceangebote möchten sie mit der Konkurrenz Schritt halten. Für die nächsten 24 Monate gaben die Hersteller in Deutschland an, dass ERP-Upgrades (88 Prozent) und neue Serviceangebote (80 Prozent) die größte Priorität besitzen.
Einsatz von datenbasierten Erkenntnissen ist schwierig
Die Mehrheit der deutschen Hersteller (96 Prozent) sieht ihre größte Herausforderung darin, dass Daten schwer zu extrahieren sind. Zusätzlich geben 86 Prozent der Befragten an, dass die Verteilung von Daten über verschiedene Organisationen hinweg eine große Schwierigkeit darstellt. Die Fertigungsindustrie muss aber zunehmend datenbasierte Analysen für Entscheidungen einsetzen, um den größtmöglichen Mehrwert für ihr Unternehmen und ihre Kunden zu erzielen. Mangelnde Datentransparenz und isolierte Teams verhindern beispielsweise genaue Umsatzprognosen, die angesichts des aktuellen Wirtschaftsklimas immer geschäftskritischer sind.
Corona-Pandemie als Weckruf für eine Digitalstrategie
(Joachim Schreiner ist Country Leader von Salesforce Deutschland. (Bild: Christian Krinninger/Salesforce))
„Die rapiden Veränderungen stellen die Fertigungsbranche weltweit vor enorme Herausforderungen. Das betrifft in Deutschland neben dem Vertrieb und Kundenkontakt auch die Zusammenarbeit mit den Zulieferern“, erklärt Joachim Schreiner, Deutschland-Chef von Salesforce. „Die deutschen Hersteller sehen die Pandemie aber auch als Weckruf: Sie wollen jetzt ihre digitale Transformation stärker vorantreiben. Wir unterstützen sie bei der dringend notwendigen Umstellung auf kundenzentrierte Geschäftsmodelle. Gerade die hiesige Industrie profitiert vom Schulterschluss mit Salesforce, dem führenden CRM-Anbieter und kann so den Zukunftsstandort Deutschland mitgestalten.“
„Unsere Branche verändert sich gerade deutlich und fängt an, das Potenzial und die Einsatzmöglichkeiten zu erkennen, die durch die Zusammenführung der vielen Daten in den Unternehmen entstehen – und das ist insbesondere im internationalen Wettbewerb wichtiger denn je. Solche Prozesse sind sehr fordernd, beschleunigen aber die Digitalisierung und machen den Weg für eine effiziente, agile Fertigung frei“, sagt Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG. „Als Maschinen- und Anlagenbauer bieten wir Lösungen für die automatisierte Industrie 4.0. Intern planen wir, unsere Services weiter auszubauen und Kunden mit neuen Angeboten zu überzeugen. Stetige Transformation und Innovation auf Basis von Datenanalysen sind dafür der Schlüssel.“
Zur Methodik der Studie: Für die Studie „Trends in Manufacturing“ von Salesforce wurden die Aussagen von 750 Führungskräften aus der Fertigungsindustrie ausgewertet. Die Befragung fand vom 29. August bis 15. September 2020 in Nordamerika, Lateinamerika, der Asien-Pazifik-Region und Europa statt. Die Befragten stammen aus den zwei großen Produktionsgruppen Diskrete Fertigung und Prozess-Fertigung. Salesforce bietet Customer-Relationship-Management-Lösungen an, die es Unternehmen ermöglicht, ihr Geschäft digital zu transformieren und eine 360-Grad-Ansicht ihrer Kunden zu erhalten. (sg)
Stand: 16.12.2025
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