DB Podcast

IT-Sicherheit 2022: Warum sich die Abwehr von Cyberangriffen verbessert

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die IT-Sicherheit bei Unternehmen wird im Jahr 2022 wachsamer und besser auf Cyberangriffe vorbereitet sein. Die Experten von Trend Micro raten Unternehmen hierbei zum Cloud-First-Ansatz, um Cyberrisiken zu vermindern.

(Quelle:  JLStock/shutterstock)
(Quelle: JLStock/shutterstock)

Die Forscher von Trend Micro erwarten für das Jahr 2022, dass sich die Bedrohungsakteure darauf konzentrieren werden, mittels Ransomware vor allem Rechenzentrums- und Cloud-Workloads sowie besonders gefährdete Services anzugreifen. So werden sie versuchen, die große Zahl der weiterhin aus dem Homeoffice arbeitenden Mitarbeiter für sich zu nutzen. Wie die Studie „Toward A New Momentum: Trend Micro Security Predictions for 2022“ zeigt, werden Schwachstellen bei der IT-Sicherheit in Rekordzeit als Waffe eingesetzt und mit Bugs zur Erweiterung der Privilegien kombiniert, um auf diese Weise erfolgreiche Angriffe durchzuführen.

IT-Sicherheit: IoT-Systeme und Cloud-Umgebungen im Fokus

Folgende wichtige Bereiche befinden sich 2022 im Zielradar von Cyberkriminellen: Internet-of-Things (IoT)-Systeme, globale Lieferketten, Cloud-Umgebungen und DevOps-Funktionen. Außerdem werden übliche Malware-Programme immer ausgefeilter und zielen besonders auf kleine und mittlere Unternehmen ab. Trend Micro geht aber auch davon aus, dass viele Unternehmen ihre IT-Sicherheit optimal auf diese Herausforderungen vorbereiten werden. Anhand folgender Empfehlungen der Experten können sie eine Strategie zur proaktiven Eindämmung neuer Risiken entwickeln und implementieren:

  • Konsistente Richtlinien zur Härtung von Servern und zur Anwendungskontrolle, um Ransomware-Angriffe zu bekämpfen

  • Risikobasiertes Patching und hohe Alarmbereitschaft beim Erkennen von Sicherheitslücken

  • Verbesserter Basisschutz für Cloud-zentrierte KMU

  • Netzwerküberwachung für mehr Transparenz in IoT-Umgebungen

  • Zero-Trust-Ansatz zur Absicherung internationaler Lieferketten

  • Umsetzung von Cloud-Security mit Schwerpunkt auf DevOps-Risiken und unter Anwendung bewährter Vorgehensweisen der Branche

  • Extended Detection and Response (XDR) zur Erkennung von Angriffen über ganze Netzwerke hinweg

Hybride Arbeitsformen erfordern neue Sicherheitsstrategien

„Die vergangenen Jahre waren hart für Cybersecurity-Teams´. Durch die großflächige Umstellung auf das Homeoffice standen viele vor der Herausforderung, dass die Angriffsoberfläche ihres Unternehmens immer größer und komplexer wurde“, erklärt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. „Mit der Etablierung hybrider Arbeitsformen und der Rückkehr zu mehr Planungssicherheit im Tagesgeschäft wird es Verantwortlichen der IT-Sicherheit jedoch möglich sein, eine zuverlässige Strategie zu entwickeln, um Sicherheitslücken zu schließen und Cyberkriminellen die Arbeit zu erschweren.“

(Richard Werner ist Business Consultant bei Trend Micro. (Bild: Trend Micro))
(Richard Werner ist Business Consultant bei Trend Micro. (Bild: Trend Micro))

Die aktuelle Studie „Toward A New Momentum: Trend Micro Security Predictions for 2022“ enthält Vorhersagen und Handlungsempfehlungen zur Cybersecurity im Jahr 2022. Trend Micro ist Anbieter von Lösungen für IT-Sicherheit, um eine sichere Welt für den digitalen Datenaustausch zu schaffen. Basierend auf jahrzehntelanger Sicherheitsexpertise, globaler Bedrohungsforschung und beständigen Innovationen schützt die Cybersecurity-Plattform hunderttausende Unternehmen und Millionen von Menschen über Clouds, Netzwerke.

Lesen Sie auch: Cybersicherheit: 5 wichtige Entwicklungen im Jahr 2022

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung