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KI-Governance KI-Agenten: Wie die neue Blueprint Alliance diese absichern will

Von Stefan Girschner 8 min Lesedauer

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Die neu gegründete Allianz von Anbietern aus den Bereichen Identität, KI, Daten, Anwendungen, Infrastruktur, Cybersicherheit und strategische Industrien hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam ein erweitertes Konzept für den sicheren Einsatz von KI-Agenten in Unternehmen zu entwickeln.

(Bild:  © Deemerwha studio/stock.adobe.com)
(Bild: © Deemerwha studio/stock.adobe.com)

Zu den Gründungsmitgliedern Blueprint Alliance gehören AWS, CrowdStrike, Databricks, Docker, Google Cloud, Lovable, Okta, Proofpoint, Salesforce, ServiceNow, Wiz und Zscaler. Strategische Berater aus verschiedenen Branchen, darunter GE Appliances und World Central Kitchen, helfen kontinuierlich dabei, das Konzept zur Bewältigung von Herausforderungen weiterzuentwickeln. Damit KI-Agenten bessere Ergebnisse erzielen können, müssen sie über Modellanbieter, Datenplattformen, SaaS-Anwendungen, Netzwerke und Infrastruktur hinweg schlussfolgern, handeln und sich vernetzen.

14 Unternehmen aus den Bereichen IT, Security und Industrie haben die Blueprint Alliance gegründet.(Bild:  Blueprint Alliance)
14 Unternehmen aus den Bereichen IT, Security und Industrie haben die Blueprint Alliance gegründet.
(Bild: Blueprint Alliance)

Dieser vernetzte Agentic Stack erfordert den Zusammenschluss von Anbietenden, um eine Identitätslücke zu schließen, in der sich Schatten-Agenten vervielfachen, Anmeldedaten Vertrauensgrenzen überschreiten und Agenten Handlungen außerhalb ihres vorgesehenen Rahmen ausführen. Diese Lücke wird sich weiter vergrößern: Gartner prognostiziert, dass ein durchschnittliches Unternehmen der Fortune-500 bis 2028 über 150.000 Agenten im Einsatz haben wird, während nur 13 Prozent der Organisationen der Meinung sind, über die richtige Governance für KI-Agenten zu verfügen.

Prinzipien zur Absicherung der KI-Agenten

Okta hat zusammen mit Amazon Web Services (AWS), CrowdStrike, Databricks, Docker, Google Cloud, Lovable, Proofpoint, Salesforce, ServiceNow, Wiz und Zscaler die Gründung der Blueprint Alliance bekannt gegeben, einer branchenübergreifenden Koalition, die ins Leben gerufen wurde, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihren Agentic Stack als einheitliches, verwaltetes System zu betreiben.

Die Gründungsmitglieder der Allianz haben sich auf gemeinsame Grundsätze zur Absicherung von KI-Agenten verständigt: Jeden Agenten als erstklassige Identität zu behandeln, Zugriffsrechte strikt auf die jeweilige Aufgabe zu beschränken statt dauerhafte Rechte zu gewährleisten, Delegationen nachvollziehbar zu halten, das Laufzeitverhalten kontinuierlich zu überwachen, eine sofortige und umkehrbare Isolierung zu ermöglichen und sicherzustellen, dass sich die Governance an die Geschwindigkeit der KI anpasst.

Geleitet von diesen Prinzipien hat die Blueprint Alliance das Konzept für den sicheren Einsatz von Agenten in Unternehmen, das erstmals im März 2026 vorgestellt wurde, zu einer offenen, herstellerübergreifenden Referenzarchitektur weiterentwickelt und erweitert. Es bietet Organisationen eine standardisierte Möglichkeit, vier zentrale Herausforderungen zu bewältigen: Wo sind meine Agenten? Was können sie tun? Was tun sie gerade? Wie reagiere ich?

Transformation der Fertigung durch KI-Agenten

Die Zielsetzungen der Blueprint Alliance im Überblick.(Bild:  Blueprint Alliance)
Die Zielsetzungen der Blueprint Alliance im Überblick.
(Bild: Blueprint Alliance)

Als strategische Berater werden GE Appliances und World Central Kitchen die Allianz dabei unterstützen, den Ansatz zur Absicherung von KI zu verfeinern und zu validieren. Mandar Deo, Chief Digital Technology Officer bei GE Appliances, erklärt: „KI-Agenten bieten das Potenzial, die Fertigung grundlegend zu transformieren – indem sie Problemlösungen beschleunigen, die Qualität steigern und die Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg stärken . Skalierbare Architektur mitzugestalten und zu validieren, die in komplexen industriellen Umgebungen betrieben werden kann – und dabei Verantwortung, Vertrauen und menschliche Kontrolle aufrechterhält.“

„Um die dringenden Technologieanforderungen der Katastrophenhilfe auf globaler Ebene zu unterstützen, nutzt World Central Kitchen die dynamischen Vorteile agentischer Technologie“, sagt Brian Stoll, Chief Technology Officer bei World Central Kitchen. „Um dies verantwortungsvoll zu tun, muss eine Governance etabliert werden, die ebenso dynamisch ist wie die Agenten selbst. „Genau aus diesem Grund freuen wir uns auf die Teilnahme an der Blueprint Alliance: Wir möchten dabei unterstützen, Prinzipien, Prozesse und Tools für die Erkennung, Zuordnung, Laufzeitkontrolle und Observability von Agenten zu etablieren – und nicht zuletzt für einen ruhigeren Schlaf in der IT-Leitung zu sorgen.“

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