Eine neue Studie von Esker zeigt, dass sich der Begriff Source-to-Pay bereits weitgehend in deutschen Unternehmen etabliert hat und dass sich immer mehr Unternehmen mit der Automatisierung in diesem Bereich auseinandersetzen.
(Bild: Harsha/Adobe Stock)
Esker, Anbieter von KI-gesteuerten Prozessautomatisierungslösungen für die Bereiche Finanzen, Beschaffung und Kundenservice, hat jetzt die Ergebnisse der Trendstudie „Einsatz von Source-to-Pay-Lösungen in deutschen Unternehmen“ veröffentlicht. Die von Grohmann Business Consulting durchgeführte Umfrage zeigt, dass sich der Begriff Source-to-Pay bereits weitgehend in deutschen Unternehmen etabliert hat und dass sich immer mehr Unternehmen aktiv mit diesem Thema auseinandersetzen. An der Trendstudie beteiligten sich 109 Fach- und Führungskräfte. Die Umfrage erfolgte in den Monaten März bis Mai 2024.
Tieferes Verständnis für Source-to-Pay gewinnen
Dr. Rafael Arto-Haumacher ist Country Manager bei Esker Deutschland.
(Bild: Esker)
„Die Studie wurde durchgeführt, um ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, was deutsche Unternehmen mit dem Begriff Source-to-Pay (S2P) verbinden. Dieser Begriff ist besonders relevant, da er im Vergleich zu P2P, einem seit vielen Jahren etablierten Begriff, noch relativ neu ist. Es war daher spannend zu untersuchen, wie die Unternehmen diesen neueren Begriff interpretieren und inwieweit sie eine Differenzierung zu P2P sehen“, erklärt Dr. Rafael Arto-Haumacher, Country Manager Esker Deutschland, bei der Vorstellung der Ergebnisse.
„Ein weiteres Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob deutsche Unternehmen bereits entsprechende Lösungen und Plattformen einsetzen. Darüber hinaus war es uns wichtig zu ermitteln, wie hoch der Grad der Automatisierung in den einzelnen Teilbereichen von Source-to-Pay ist, um eine umfassende Momentaufnahme zu erhalten. In diesem Zusammenhang war es für uns als Anbieter von automatisierten Lösungen in diesem Bereich besonders aufschlussreich zu erfahren, wie die Unternehmen die Vorteile der Automatisierung in der Praxis wahrnehmen.“
Souce-to-Pay: Nachholbedarf bei deutschen Unternehmen
Ein wichtiger Aspekt der Trendstudie war die Ermittlung des Status quo in deutschen Unternehmen, was die Automatisierung angeht. Lediglich 39 Prozent der befragten Unternehmen setzen bereits eine Automatisierungslösung für den Source-to-Pay-Bereich ein, 61 Prozent noch nicht. Bei der Frage, welche Teilprozesse mit Hilfe der Lösung automatisiert werden, standen Beschaffung und Lieferantenmanagement auf den vorderen Plätzen, während die Kreditorenbuchhaltung und das Ausgabenmanagement auf den hinteren Plätzen rangierten.
Effizienz, Transparenz und Kontrolle sowie Entlasten von repetitiven Aufgaben
Welche Erwartungen waren mit der Implementierung der Source-to-Pay-Lösung verbunden?(Mehrfachauswahl möglich)
(Bild: Esker)
Die Steigerung der Prozesseffizienz stand bei den meisten befragten Unternehmen (91 Prozent) ganz oben, als es um die Einführung der Source-to-Pay-Lösung ging. 77 Prozent der Umfrageteilnehmenden erwarteten sich darüber hinaus mehr Transparenz und Kontrolle und knapp drei Viertel der Befragten (74 Prozent) gingen davon aus, dass es mit der Implementierung der S2P-Lösung zu einer Entlastung der Mitarbeitenden vonrepetitiven Aufgaben kommen wird.
Dr. Arto-Haumacher erklärt: „Die Ergebnisse der Umfrage decken sich mit unseren Erfahrungen aus der Praxis. Es ist tatsächlich so, dass die meisten Unternehmen Source-to-Pay-Lösungen einführen, um ihre Prozesseffizienz zu steigern. Dieser zentrale Vorteil steht daher aus gutem Grund ganz oben auf der Einführungsliste für eine Source-to-Pay-Lösung. Darüber hinaus streben die Unternehmen im Zuge der Einführung von Source-to-Pay-Lösungen nach einer End-to-End-Prozessautomatisierung. Ihr Ziel ist es, reibungslose Gesamtprozesse zu erreichen, Daten-Silos zu minimieren und Medienbrüche zu vermeiden, um so die Prozesseffizienz weiter zu erhöhen.“
Es sei außerdem ermutigend zu sehen, dass viele Unternehmen die Vorteile von Source-to-Pay-Lösungen auch in Bezug auf Transparenz, Kontrolle und Entlastung von repetitiven Aufgaben erkennen, ist Dr. Arto Haumacher: überzeugt. „Moderne Source-to-Pay-Lösungen sind in der Lage, diese Erwartungen auch zu erfüllen, da sie auf Automatisierung und Optimierung von Prozessen abzielen. Source-to-Pay-Lösungen ermöglichen valide Daten und bieten durch KPIs, Prozesstransparenz und ein Datencockpit die notwendigen Werkzeuge, damit Finanzverantwortliche fundierte Entscheidungen treffen können. Darüber hinaus trägt die Entlastung von repetitiven Aufgaben dazu bei, dass sich die Mitarbeitenden stärker auf sinnstiftende Aufgaben konzentrieren können. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Schaffung eines modernen und zeitgemäßen Arbeitsplatzes, was insbesondere in Zeiten von Fachkräftemangel und Berufserkrankungen wie Burnout oder Boreout von großer Bedeutung ist“, so Haumacher.
Stand: 16.12.2025
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Source-to-Pay-Lösungen ermöglichen valide Daten und bieten durch KPIs, Prozesstransparenz und ein Datencockpit die notwendigen Werkzeuge, damit Finanzverantwortliche fundierte Entscheidungen treffen können.
Dr. Arto-Haumacher, Esker
Notwendigkeit einer Source-to-Pay-Lösung wird teilweise (noch) nicht erkannt
Weshalb setzen Sie derzeit noch keine Source-to-Pay-Lösung ein? (Mehrfachauswahl möglich)
(Bild: Esker)
Die befragten Unternehmen, die noch keine Source-to-Pay-Lösung einsetzen, gaben als häufigsten Grund an, dass sie keine Notwendigkeit für den Einsatz einer S2P-Lösung erkannt haben (48 Prozent). Dr. Arto-Haumacher kommentiert: „Ich war von diesem Ergebnis durchaus erstaunt, denn die Automatisierung der Einzelprozesse von Source-to-Pay ist im Grunde keine neue Idee. Es ist jedoch nachvollziehbar, dass die End-to-End-Automatisierung noch nicht in allen Unternehmen angekommen ist, da es sich um einen relativ neuen Ansatz handelt. Ich bin überzeugt, dass sich Unternehmen in der Zukunft intensiver mit dieser Thematik auseinandersetzen werden. Andernfalls könnten sie Gefahr laufen, den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren und damit verbundene Wettbewerbsnachteile zu erleiden.“
Gesetzliche Verpflichtung zur E-Rechnung ab 2025 bringt weiteren Schub beim Einsatz Als abschließendes Fazit zur Trendstudei erklärt Dr. Arto-Haumacher: „Es war überraschend zu sehen, dass nur bei 56 Prozent der Unternehmen die Kreditorenbuchhaltung mit einer Source-to-Pay-Lösung automatisiert wird. Dies ist erstaunlich, da wir oft sehen, dass in diesem Bereich bereits Lösungen eingesetzt werden. Mit der schon bald kommenden gesetzlichen Verpflichtung zur E-Rechnung sehe ich hier noch großen Bedarf. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie im Source-to-Pay eine durchgängige Automatisierung erreichen, um vollständig von den Vorteilen zu profitieren.“
Esker ist Anbieter einer Cloud-Plattform zur Automatisierung von Dokumentenprozessen und unterstützt Finanz-, Einkaufs- und Kundendienstabteilungen bei der digitalen Transformation in den Bereichen Order-to-Cash (O2C) und Source-to-Pay. Die Lösungen von Esker beinhalten Technologien wie künstliche Intelligenz, um die Produktivität und die Transparenz im Unternehmen zu erhöhen. Zugleich wird damit die Zusammenarbeit von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden gestärkt.