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Security Unified Endpoint Management: Risiken durch Endgeräte minimieren

Von Horst Droege 2 min Lesedauer

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Die Schäden durch Cyberangriffe in Deutschland beliefen sich 2024 auf 178,6 Milliarden Euro, was ein Anstieg um 30,4 Milliarden Euro im Vergleich zu 2023 bedeutet, zeigen wiederum Bitkom Daten. Diese Zahlen unterstreichen: Unified Endpoint Management für die Endgerätesicherheit ist heute eine deutliche Notwendigkeit.

(Bild:  ©  Masque/stock.adobe.com)
(Bild: © Masque/stock.adobe.com)

Die Schäden durch Cyberangriffe in Deutschland beliefen sich 2024 auf 178,6 Milliarden Euro, was ein Anstieg um 30,4 Milliarden Euro im Vergleich zu 2023 bedeutet, zeigen wiederum Bitkom Daten. Diese Zahlen unterstreichen: Unified Endpoint Management für die Endgerätesicherheit ist heute eine deutliche Notwendigkeit. Ohne klare Strategien und Sicherheitssysteme riskieren Organisationen Ausfallzeiten, Rufschädigung und Verluste in Millionenhöhe.

Passwörter bis Shadow-IT: Endpunkte stellen Sicherheitsrisiken dar

Ein zentrales Problem stellt der Umgang mit kompromittierten Zugangsdaten dar. Passwörter unterliegen einer weit verbreiteten Sorglosigkeit und sind daher ein unterschätztes Werkzeug in puncto Cybersicherheit. Dabei können unzureichend geschützte Zugangsdaten massive Schäden verursachen. Laut einer Studie von IBM dauert es durchschnittlich 292 Tage, um solche Sicherheitsverletzungen zu identifizieren und einzudämmen – eine lange Zeitspanne, in der Angreifer ungehindert Schaden anrichten können. Hinzu kommt die Bedrohung durch Malware und Ransomware: 2023 wurden weltweit 6,06 Milliarden Fälle verzeichnet, wie Daten von Statista zeigen.

Ein unterschätztes Risiko birgt außerdem die sogenannte Schatten-IT, also die Nutzung nicht autorisierter Geräte oder Anwendungen. Sie erschwert die Transparenz und zentrale Kontrolle innerhalb von Unternehmen. Oft fehlt ein klarer Überblick über die eingesetzten Endgeräte, was schnelle Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle und die Durchsetzung von Richtlinien behindert.

Unified Endpoint Management: Endgeräte schützen und Risiken minimieren

Die Schulung der Mitarbeitenden ist entscheidend, denn Cybersicherheit liegt längst nicht mehr nur in den Händen der IT-Abteilung. Dabei helfen die richtigen Tools, einen Überblick zu behalten und eine sichere Basis zu schaffen. Unified Endpoint Management (UEM) vereinfacht die Verwaltung und Sicherheit von Endgeräten in Unternehmen durch zentrale Kontrolle über Smartphones, Laptops und Tablets.

IT-Abteilungen können Sicherheitsrichtlinien effizient umsetzen, während automatisierte Updates und Patches dafür sorgen, dass Geräte stets aktuell sind. UEM bietet einheitliche Sicherheitsstandards, die Angriffsflächen reduzieren – unabhängig von Betriebssystem oder Gerätetyp. Verschlüsselungsmanagement schützen sensible Daten selbst bei Geräteverlust oder -diebstahl, während Echtzeitdaten helfen, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen.

Unified Endpoint Management stärkt die Endgerätesicherheit maßgeblich und gilt daher als zentraler Bestandteil moderner Cybersicherheitsstrategien. Denn die Bedrohungslandschaft entwickelt sich stetig weiter. Unternehmen, die früh Sicherheitslösungen implementieren, sichern ihre und ihnen anvertraute Daten.

Unified Endpoint ManagementHorst Droege
ist Senior Product Manager und Lead bei Matrix42.

Bildquelle: Matrix42

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