Nach der erfolgreichen Ansiedlung von OpenAI konnte jetzt der bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring seinen nächsten Ansiedlungs-Coup mit TikTok verkünden. Der Tech-Gigant aus China eröffnet seine Deutschland-Zentrale für die neue E-Commerce-Sparte TikTok Shop in München.
Staatsminister Dr. Fabian Mehring (Mitte) begrüßt Tim Klaws von TikTok (l.) und Maximilian Burianek, den Leiter von TikTok Shop Deutschland (r.).
(Bild: Bayerisches Staatsministerium für Digitales)
Zu seinem Amtsantritt hat Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring die ambitionierte Mission ausgerufen, Bayern zu einem Premiumstandort für digitale Zukunftstechnologien im Herzen von Europa zu entwickeln. Geht es nach Mehring, soll Bayern „Heimat für High-Tech“ und München zu Deutschlands Tech-Hauptstadt werden. Dieser Plan erfüllt sich derzeit gerade: Zuletzt haben bedeutende internationale Technologiekonzerne wie Apple, Amazon und Google große Niederlassungen in München eröffnet. Noch im Frühjahr wird Minister Mehring zusammen mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder den neuen Standort von OpenAI in München einweihen. Jetzt ist Bayerns Digitalminister der nächste Ansiedlungscoup geglückt: Der Tech-Gigant kommt nach München.
Wie Mehring erklärte, eröffnet das Unternehmen aus China seine Deutschland-Zentrale für die neue E-Commerce-Sparte „TikTok Shop“ in München. Mit zunächst rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern will das Internet-Unternehmen von München aus einen strategisch wichtigen Geschäftsbereich in Deutschland aufbauen. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Gespräche mit den europäischen Top-Entscheidern von TikTok freut sich Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, dass der Digitalstandort Bayern sich bei der zukunftsweisenden Standortentscheidung durchgesetzt hat.
Freistaat Bayern wird Heimat für High-Tech-Unternehmen
„Unsere engagierte Digitalpolitik zahlt sich aus: Bayern wird immer mehr zum digitalen Powerhouse Europas und einem echten Premiumstandort für die Zukunftstechnologien. Inzwischen wird unser Freistaat weltweit als Heimat für High-Tech wahrgenommen. Aus Deutschlands erstem Digitalministerium heraus entwickeln wir unser Land gezielt zu dem Ort in der Bundesrepublik, an dem der Sound der Zukunft spielt. Mit der Ansiedlung von TikTok ist uns ein weiterer Coup gelungen, um München als Deutschlands Tech-Hauptstadt zu profilieren“, erklärt Dr. Fabian Mehring.
„Das Beste: TikTok Shop wird dabei nicht nur Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Herzen unserer Landeshauptstadt schaffen, sondern Bayerns Mittelstand in allen Regionen des Freistaats mit innovativen Handelslösungen stärken. Umso herzlicher bedanke ich mich bei den Spitzenverantwortlichen von TikTok in Europa für die vertrauensvollen Gespräche der letzten Wochen und das mit dieser Ansiedlung verbundene, klare Bekenntnis zu unseren europäischen Regeln für den digitalen Raum. Als Digitalminister bin ich stolz darauf, dass sich unser bayerisches Ökosystem erneut im harten Standortwettbewerb der dynamischen Digitalwirtschaft durchgesetzt hat und freue mich, dass mit TikTok der nächste globale Tech-Gigant ein Bayern-Gen erhält. Servus in München, TikTok , und herzlich willkommen im Team Bayern“, so Mehring.
Großes Potenzial von TikTok für die deutsche Wirtschaft
Die wirtschaftliche Bedeutung der Ansiedlung von TikTok illustriert eine Studie von Oxford Economics: Im Jahr 2023 trug das Unternehmen in Europa mit 4,8 Milliarden Euro zum BIP bei und unterstützte damit über 51.000 Arbeitsplätze. Zudem verzeichneten kleine und mittlere Unternehmen, die TikTok nutzen, eine deutliche Umsatzsteigerung. „Die beeindruckenden Ergebnisse dieser Studie unterstreichen das enorme Potenzial, das das Unternehmen für die deutsche Wirtschaft bietet. Wir wollen deshalb nicht länger von der Seitenlinie aus dabei zu sehen, wie andernorts der Wohlstand der Zukunft generiert wird. Stattdessen holen wir die globalen Champions in unsere Heimat und deren Wertschöpfung nach Bayern“, so die Strategie von Digitalminister Mehring.
Nebeneffekte von TikTok-Shop für Bayerns Mittelstand
Besonders freut sich Mehring über die prognostizierten Nebeneffekte von TikTok-Shop als moderner Vertriebsweg für Bayerns Mittelstand in den Regionen des Freistaats: „Aus Ländern wie England, in denen TikTok-Shop bereits aktiv ist, wissen wir: Die Online-Plattform fördert Innovationen und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Reichweite und Umsätze erheblich zu steigern. Von diesem Kuchen sollen in Zukunft auch die Unternehmen in Bayern etwas abbekommen und zusätzliche Wertschöpfung im Herzen unserer Heimat generieren“, so der Minister.
In der Ansiedlung von TikTok in Bayerns Landeshauptstadt sieht Minister Mehring schließlich auch ein klares Bekenntnis des asiatischen Plattformriesen zur europäischen Netzregulierung. Mehring: „Fakt ist: Weltkonzerne wie TikTok können ihre digitalen Dienstleistungen von überall aus auf der Welt erbringen. TikTok-Shop für Deutschland zukünftig von München aus zu betreiben, bedeutet auch, sich der hierzulande geltenden Rechtslage zu unterwerfen, statt deutsche Märkte von außen zu bedienen. Auch darin liegt ein echter Mehrwert dieser Ansiedlung“, freut sich Minister Mehring.
Hightech-Agenda für digitale Transformation
Die Ansiedlung von TikTok fügt sich nahtlos in die Erfolge der Staatsregierung ein, die im Rahmen der Hightech-Agenda einen spürbaren Turbo für digitale Transformation gezündet hat. Ziel des bayerischen Digitalministeriums unter Minister Mehring ist es dabei, Innovationen zu fördern und Bayerns Stellung als führender Technologie-Hotspot in Europa weiter auszubauen. Zu diesem Zweck hat die Staatsregierung insgesamt rund 5,5 Milliarden Euro in zukunftsweisende Technologien investiert, 12.000 neue MINT-Studienplätze geschaffen und 1.000 neue Professuren eingerichtet – darunter 134 speziell für Künstliche Intelligenz.
Mit dem bayerischen KI-Innovationsbeschleuniger und seinem Erfolgsprogramm KI-Transfer-Plus ermöglicht das Bayerische Staatsministerium für Digitales, dass die PS des digitalen Ökosystems in der bayerischen Wirtschaft ankommen und erfolgreich in konkrete Wertschöpfung übersetzt werden. Im Ergebnis ist die Digitalwirtschaft hierzulande in den letzten vier Jahren um 20,7 Prozent gewachsen.
Stand: 16.12.2025
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