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Risiken durch KI Cybersecurity: KI macht Führungskräften mehr Sorge als Malware

Von Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Unternehmen wollen heute KI kontrolliert einsetzen – mit menschlicher Aufsicht, regionalen Sicherheitsstrukturen und digitaler Souveränität. Laut einer neuen Studie von Arctic Wolf betrachten doppelt so viele der Führungskräfte Risiken rund um KI als ihre größte Cybersecurity-Sorge – noch vor Malware.

(Bild:  © igor.nazlo/stock.adobe.com)
(Bild: © igor.nazlo/stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz bereitet Unternehmen in der DACH-Region inzwischen fast doppelt so häufig Sorgen wie klassische Malware. Das zeigt der neue "AI & Cybersecurity Trends Report 2026" von Arctic Wolf Demnach nennen fast doppelt so viele der befragten Führungskräfte Risiken rund um künstliche Intelligenz, Large Language Models und Agentic AI als ihre größte Cybersecurity-Sorge – noch vor Malware.

Die Ergebnisse zeigen jedoch nicht, dass Unternehmen den Einsatz von KI bremsen wollen. Vielmehr verändert die neue Bedrohungslage die Anforderungen an ihren Einsatz. Bei Unternehmen in der DACH-Region muss KI kontrollierbar sein, LLMs müssen ausdrücklich zugelassen werden und Menschen sollen bei sicherheitsrelevanten Entscheidungen eingebunden bleiben. Dasselbe Sicherheitsverständnis spiegelt sich auch bei der Auswahl von Cybersecurity-Anbietern wider: Ein regionales Security Operations Center (SOC) und digitale Souveränität spielen für viele Unternehmen eine wichtige Rolle bei Kaufentscheidungen. Wichtige Ergebnisse der Studie für die DACH-Region im Überblick:

  • KI hat Malware als größte Cybersecurity-Sorge überholt: So nenne 38 Prozent der Befragten Risiken rund um KI als ihre größte Herausforderung im Bereich Cybersicherheit – lediglich 21 Prozent sehen Malware noch an erster Stelle.
  • Unternehmen wollen KI kontrolliert einsetzen: Sie legen Wert auf kontrollierbare KI, zugelassene LLMs und menschliche Aufsicht.
  • Digitale Souveränität beeinflusst Security-Entscheidungen: Für 82 Prozent stärkt ein Security Operations Center innerhalb Europas das Vertrauen in einen Cybersecurity-Anbieter.

Ansätze für erfolgreiche Cybersecurity-Strategien

Christopher Fielder Arctic Wolf Cybersecurity
Christopher Fielder ist Field CTO bei Arctic Wolf.
(Bild: Arctic Wolf)

Christopher Fielder, Field CTO bei Arctic Wolf, erklärt: „Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen KI nicht als Ersatz für menschliche Expertise betrachten, sondern als Werkzeug, das kontrolliert und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI steigen auch die Erwartungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen. Erfolgreiche Security-Strategien müssen deshalb die Geschwindigkeit und Skalierbarkeit von KI mit der Erfahrung und dem Urteilsvermögen menschlicher Analysten verbinden.“

Unternehmen betrachten KI nicht als Ersatz für menschliche Expertise, sondern als Werkzeug, das kontrolliert und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.

Christopher Fielder, Arctic Wolf

Risiken rund um KI und LLMs werden zur größten Sorge

Cyberangriffe haben weiterhin erhebliche Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. Fast jedes dritte Unternehmen in der DACH-Region, das von einer Sicherheitsverletzung betroffen war, berichtet von Betriebsunterbrechungen über mehrere Wochen. Dies fügt sich in einen globalen Trend ein: Weltweit entwickeln sich Risiken rund um KI und LLMs zur größten Cybersecurity-Sorge von Unternehmen. Gleichzeitig erwarten Organisationen zunehmend KI-gestützte Sicherheitsfunktionen, stehen autonom handelnden KI-Systemen jedoch weiterhin zurückhaltend gegenüber und wollen kritische Entscheidungen nicht ohne menschliche Aufsicht treffen.

Zur Methodik der Studie: Der „AI & Cybersecurity Trends Report“ von Arctic Wolf basiert auf einer weltweiten Befragung von 1.350 IT- und Security-Entscheidungsträgern. Für die DACH-Auswertung wurden die Ergebnisse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesondert analysiert.
Arctic Wolf ist ein Anbieter KI-gestützter Cybersicherheitslösungen mit dem Ziel, Cyberresilienz zu stärken und Cyberrisiken zu beenden. Das Unternehmen bietet hierfür Security Operations auf Basis der Aurora Superintelligence Platform, die proprietäre KI-Technologie mit operativer Erfahrung kombiniert.

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