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Content Management: Strategien für eine intelligente Umsetzung

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Auf dem Weg zu einem intelligenten Content Management

Box verspricht Unternehmen, mit einer intelligenter Content-Management-Plattform mehr aus den vorhandenen unstrukturierten Daten herausholen zu können. Welche Strategie empfehlen Sie auf dem Weg zu einem intelligenten Content Management? Und wie kann Box seine Kunden dabei unterstützen?

MP: Der wichtigste Schritt ist, Inhalte nicht nur als Dokumente, sondern als strategischen Unternehmenswert zu verstehen. Zwar verfügen Unternehmen über einen großen Wissensschatz in Verträgen, Berichten oder Präsentationen, dieser bleibt jedoch häufig unstrukturiert und verteilt über verschiedene Bereiche im Unternehmen, wodurch er nur eingeschränkt nutzbar ist.

Für intelligentes Content Management müssen Inhalte zentral verfügbar sein, über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg strukturiert verwaltet werden und durch klare Governance sowie Metadaten unterstützt werden. Box unterstützt genau diesen Ansatz durch zentrale Content-Verwaltung, automatische Strukturierung und die Nutzung von Wissen aus unstrukturierten Daten. Mit Box AI, Box Agent, Box Automate und Box AI Studio lassen sich Inhalte analysieren, in Prozesse überführen und individuell anpassen. Der Mehrwert entsteht vor allem durch die intelligente Nutzung bereits vorhandener Informationen, die bessere Entscheidungen, effizientere Prozesse und mehr Innovation ermöglicht.

KI wird nicht mehr nur zur Informationssuche oder Inhaltserstellung eingesetzt, sondern übernimmt zunehmend eigenständig Aufgaben.

Michael Pietsch

Natürlich möchten wir auch die digitale Souveränität ansprechen: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Unternehmen aus dem DACH-Raum, unabhängiger von den großen US-Hyperscalern zu werden?

MP: Das Ziel ist nicht die vollständige Entkopplung von internationalen Technologieanbietern, sondern digitale Souveränität. Unternehmen müssen jederzeit die Kontrolle darüber behalten, wo Daten gespeichert und verarbeitet werden, wer Zugriff hat und welche Technologien eingesetzt werden.

Im DACH-Raum bedeutet das den Einsatz offener, flexibler Plattformen, die Datenresidenz, transparente Zugriffsrechte und eine Vermeidung von Abhängigkeiten von einzelnen KI- oder Cloud-Anbietern ermöglichen. Dazu gehören die gezielte Steuerung von Datenstandorten, regionale Speicheroptionen, die Kontrolle von Verschlüsselungsschlüsseln sowie ein zentrales Governance- und Compliance-Modell.

Mit Box wird dieser Ansatz umgesetzt: Über Box Zones können Inhalte in Regionen wie der EU und künftig der Schweiz gespeichert und verarbeitet werden. Gleichzeitig bleibt die Nutzung unterschiedlicher KI-Anbieter möglich, ohne eine exklusive Bindung einzugehen. Digitale Souveränität bedeutet damit nicht weniger Innovation, sondern den kontrollierten Einsatz moderner KI-Technologien im Rahmen von Compliance- und Geschäftsanforderungen.

Content Management Stefan GirschnerStefan Girschner

ist Redakteur bei Digital Business - Expertenmagazin für digitale Transformation.

Bildquelle: Stefan Girschner

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