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Cloud-Migration CRM-System: Vom Trampelpfad in die Datenwolke

Ein Gastbeitrag von Daniela Hoffmann 2 min Lesedauer

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Kundennähe war für den Logistikdienstleister Gebrüder Weiss immer oberstes Gebot. Von dem Plan, das CRM-System in die Cloud zu verlagern, profitiert der Dienstleister von hoher Skalierbarkeit, automatischen Updates und einem sicheren Betrieb.

Nach dem Wechsel in die Cloud auf Microsoft Dynamics 365 CRM konnte Der Logistikdienstleister Gebrüder Weiss wie gewohnt weiterarbeiten. (Bild:  Cosmo)
Nach dem Wechsel in die Cloud auf Microsoft Dynamics 365 CRM konnte Der Logistikdienstleister Gebrüder Weiss wie gewohnt weiterarbeiten.
(Bild: Cosmo)

Es waren beschwerliche Zeiten, als die Lindauer Boten 1487 die Reichsstadt Lindau am Bodensee mit der mittelalterlichen Handelsmetropole Mailand vernetzten. Zu Fuß und mit dem Maultier überwanden sie mehr als 300 Kilometer lange Trampelpfade über die Alpen. Transportiert wurden Briefe, Stoffe, Gewürze und manchmal sogar Reisende. Die Passage bestand bis ins 19. Jahrhundert und wurde erst mit dem Straßenbau zum Gründungsmythos der Gebrüder Weiss GmbH.

Heute – rund 550 Jahre später – beschäftigt das international tätige Transport- und Logistikunternehmen rund  8.400 Mitarbeiter an 180 Standorten in 34 Ländern. Allein im vergangenen Jahr wurden europaweit 15,5 Millionen Sendungen transportiert und 162.000 Standardcontainer verschifft.

CRM-System schafft Kundennähe

Angesichts sensibler Lieferketten muss Gebrüder Weiss als Logistikdienstleister flexibel und nah an Kunden und Märkten agieren. Customer Relationship Management (CRM) war für das Transportunternehmen daher früh ein wichtiges Thema. „Ein CRM-System, das langfristig Vertriebsinnovation sicherstellt, ist dafür ein zentrales Werkzeug“, erklärt Peter Zander, Applikationsverantwortlicher in der Corporate IT bei Gebrüder Weiss. Als das bestehende CRM-System vom Hersteller nicht mehr weiterentwickelt wurde, suchte man nach einer neuen Lösung und fand diese bei Cosmo Consult.

Softwareseitig fiel die Wahl auf Microsoft CRM – eine flexibel ausbaufähige Lösung, die zur Wachstumsstrategie des Unternehmens passte. „Schon bei der Evaluierung hatten wir das Gefühl, dass wir Partner auf Augenhöhe sind“, so Zander. Neben der Datenübernahme zählte damals die Integration der neuen CRM-Lösung in die komplexe Infrastruktur zu den größten Herausforderungen des Projekts.

CRM-System: Von der Cloud profitieren

Später migrierte Gebrüder Weiss das CRM-System in die Cloud. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei selbst betriebenen Systemen häufig Upgrades nötig sind, um von neuen Features zu profitieren. Das war oft mit viel Aufwand verbunden“, erinnert sich Zander. Zudem standen einige Funktionen des neuen Microsoft Dynamics 365 CRM nur in der Cloud zur Verfügung. Auch wenn das Logistikunternehmen bereits mit anderen Cloud-Systemen arbeitet, betrat man mit der CRM-Migration Neuland. Um einen parallelen Betrieb von Alt- und Neusystem zu vermeiden, entschied sich das Projektteam für einen Big Bang.

Bei der Projektumsetzung spielte auch der „Fast Track Support“ von Microsoft eine Rolle, der etwa bei der Datenmigration unterstützte. Am Ende konnte das Projekt im Zeit- und Kostenrahmen abgeschlossen werden. Seitdem läuft der Cloud-Dienst absolut stabil, betont Zander: „Wir erreichen eine Performance, wie sie auf eigenen Servern nicht möglich wäre, weil sich Ressourcen in der Cloud deutlich schneller skalieren lassen als intern.“

Erfolgsgeschichte geht weiter

Die Partnerschaft mit Cosmo Consult rollt nach dem Systemwechsel wie gewohnt weiter, da im wachsenden Logistikunternehmen ständig neue Anforderungen und Standorte hinzukommen. Die strategische Richtung ist dabei klar: Gebrüder Weiss setzt konsequent auf einen vollständigen Cloud-Betrieb statt auf hybride Landschaften. Und das Unternehmen richtet den Blick nach vorn – auf KI-Innovationen, die „out of the box“ aus der Cloud verfügbar sind und das Potenzial haben, die eigenen Prozesse weiter voranzubringen. Vom Trampelpfad in die Datenwolke ist also ein Weg, der noch längst nicht zu Ende gegangen ist.

CRM-SystemDaniela Hoffmann 
ist tätig als freie Fachjournalistin in Berlin.

Bildquelle: Daniela Hoffmann

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