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IFS Intelligence IFS bringt neue KI-Lösung für Herausforderungen in der Industrie

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

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IFS hat auf der IFS Unleashed in Orlanda in Florida die Einführung von Intelligence angekündet. Die neue Lösung soll Industriebetriebe dabei unterstützen, Erkenntnisse aus allen Bereichen der Firma zu gewinnen und digitale Mitarbeiter dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden.

Mark Moffat, CEO von IFS, präsentiert auf der Konferenz Unleashed in Orlando die neue KI-Lösung IFS Intelligence.(Bild:)
Mark Moffat, CEO von IFS, präsentiert auf der Konferenz Unleashed in Orlando die neue KI-Lösung IFS Intelligence.
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Mit der auf der IFS Unleashed in Orlando präsentierten Lösung IFS Intelligence soll es Industrieunternehmen gelingen, Erkenntnisse aus allen Bereichen ihres Betriebs zu gewinnen, daraus Maßnahmen abzuleiten und Teams aus digitalen Mitarbeitern direkt dort einzusetzen, wo sie benötigt werden. Die Interaktion mit der Lösung erfolgt über eine zentrale und dialogbasierte Schnittstelle in natürlicher Sprache.

IFS Intelligence führt Daten aus verschiedenen Bereichen industrieller Betriebsabläufe zusammen – von Anlagen über IT-Systeme bis hin zu Prozessen – und leitet daraus innerhalb weniger Minuten konkrete Maßnahmen ab. Damit können Industrieunternehmen neue Umsatzquellen erschließen und ihre betriebliche Effizienz steigern. Die KI-basierte Lösung führt Aufgaben direkt in den Systemen aus, die industrielle Abläufe steuern. Sie baut auf dem vorhandenen Wissen eines Unternehmens über seine Anlagen, Arbeitsaufträge, Zeitpläne und bisherigen Abläufe auf. Sie versteht, wie der Betrieb funktioniert, greift auf aktuelle Daten aus Lösungen von IFS und Drittsystemen zu und handelt ausschließlich innerhalb der vom Unternehmen festgelegten Regeln.

Vermeidung von Kapazitätsverlusten in der Industrie

Industrieunternehmen haben sich daran gewöhnt, mit Kapazitätsverlusten zu leben: Ungeplante Stillstände werden als Zielgröße berücksichtigt, nicht beim ersten Versuch behobene Störungen in Serviceplänen einkalkuliert und Ausschussmengen toleriert. Viele dieser Verluste gehen auf die eingesetzte Technologie zurück: Systeme, die nicht miteinander kommunizieren, Benutzeroberflächen, deren Bedienung Monate lang gelernt werden muss, Implementierungen, die sich über Jahre hinziehen, sowie Tabellenkalkulationen und Behelfslösungen, mit denen Beschäftigte die Lücken zwischen den Systemen überbrücken.

Das Wissen, um diese Verluste zu reduzieren, ist eigentlich vorhanden. Doch um es abzurufen, müssen die Mitarbeitenden wissen, welches System sie öffnen, welche Maske sie aufrufen und wen sie fragen müssen. IFS Intelligence schließt die Lücke zwischen dem vorhandenen Wissen eines Unternehmens und dessen praktischer Nutzung. Die Lösung berücksichtigt zwar komplexe Arbeitsabläufe und branchenspezifische Anforderungen, bringt aber eine einfach bedienbare Benutzeroberfläche mit. Integrierte Governance-Mechanismen und Leitplanken sorgen für die nötige Kontrolle.

IFS Intelligence bringt KI direkt zum Einsatzort

Mithilfe von IFS Intelligence soll industrielle KI direkt zum Einsatzort gelangen: Mitarbeiter im Außendienst, in der Produktion, auf Bohrinseln oder im Büro können über eine zentrale dialogbasierte Schnittstelle Fragen in natürlicher Sprache stellen. Die Lösung analysiert als Nächstes aktuelle Betriebsdaten, um zu klären, was gerade geschieht und welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind. Dabei legt sie die zugrunde liegenden Quellen offen. Anschließend kann sie die geplanten Maßnahmen ausführen. Dabei wird sie vom Industrial AI Harness von IFS gesteuert, das die Einhaltung vorgegebener Regeln sicherstellt.

Einige Unternehmen nutzen IFS Intelligence bereits für geschäftskritische Aufgaben. In einem konkreten Anwendungsfall stellt ein Produktionsleiter fest, dass die fristgerechte Lieferung eines Großauftrags im kommenden Quartal gefährdet war. Um die Ursachen zu ermitteln und geeignete Maßnahmen abzuleiten, mussten Lagerbestände, Produktionskapazitäten, Lieferzusagen von Zulieferern, logistische Einschränkungen und die finanziellen Folgen einer Verzögerung berücksichtigt werden. Mit der Lösung genügt eine einzige Frage, um das Risiko zu erkennen, mögliche Ursachen aufzuzeigen und die nächsten Schritte zu identifizieren. Der Produktionsleiter kann diese freigeben und in die Wege leiten. Was zuvor mehrere Berichte, Systeme und Fachleute erforderte, oder vielleicht auch gar nicht möglich war, lässt sich so in einem kontrollierten Ablauf von der Frage bis zur Umsetzung bündeln.

IFS bietet drei Bereiche für den Einsatz industrieller KI

Analysieren und Maßnahmen anstoßen mit Cowork: Nutzer können aktuelle Betriebsdaten in natürlicher Sprache abfragen, Probleme untersuchen und Maßnahmen vorbereiten, die erst nach menschlicher Freigabe ausgeführt werden. Jede Antwort lässt sich in eine sogenannte Lens überführen – eine Live-Ansicht, die sich mit den laufenden Betriebsabläufen aktualisiert. Erfolgreiche Arbeitsabläufe können als Skill gespeichert und von anderen wiederholt werden. Über MCP (Model Context Protocol) greift Cowork zudem auf angebundene Systeme wie Microsoft 365 zu.

Aufgaben delegieren mit Loops: Definierte Arbeitsabläufe lassen sich an digitale Mitarbeitende übergeben, die sie im Hintergrund ausführen und bei Bedarf eine menschliche Entscheidung oder Freigabe anfordern. Mit Studio können Teams eigene digitale Mitarbeitende erstellen und so ihre Kapazitäten ausbauen.

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IFS erweitern mit Runway: Unternehmen können ihr IFS mit Runway schneller migrieren, konfigurieren und erweitern. Die Anforderungen lassen sich in natürlicher Sprache formulieren, wodurch sich der Implementierungsaufwand reduziert und Risiken sinken. Allen drei Wegen liegt das IFS Industrial AI Harness zugrunde. Es stellt den betrieblichen Kontext sowie die erforderlichen Kontrollmechanismen bereit, damit die KI den spezifischen Anforderungen industrieller Abläufe gerecht wird.

Mark Moffat, CEO von IFS, kommentiert die Einführung der neuen Lösung: „Wir sehen, dass Industrieunternehmen oft nur rund 60 Prozent ihres Potenzials ausschöpfen. Die fehlenden 40 Prozent stecken eigentlich schon im Unternehmen, nämlich im Fachwissen und den Erfahrungen der Mitarbeitenden im Leitstand und in den Nachtschichten sowie in Daten, die über sämtliche Systeme verteilt sind, können aber nicht abgerufen werden. IFS Intelligence führt alle diese Informationen zusammen und macht sie nutzbar. Mitarbeitende können Fragen stellen, Maßnahmen einleiten und Aufgaben an digitale Mitarbeitende delegieren. Das alles läuft dabei innerhalb der Regeln, Berechtigungen und Freigabeprozesse ab, die in ihrem Unternehmen gelten. Das ermöglicht es Industrieunternehmen, die Lücke zu schließen.“

Wir sehen, dass Industrieunternehmen oft nur rund 60 Prozent ihres Potenzials ausschöpfen. Die fehlenden 40 Prozent stecken eigentlich schon im Unternehmen.

Mark Moffat, CEO von IFS

IFS Intelligence ist ab sofort verfügbar und wird als unternehmensweite Lizenz angeboten. Diese umfasst die Funktionen für alle Softwarelösungen, die ein Unternehmen von IFS lizenziert hat. Dabei stehen sämtliche Funktionen ohne Einschränkungen durch unterschiedliche Leistungsstufen zur Verfügung. Zudem erhalten Kunden ein Kontingent an KI-Ausführungen (AI Executions). Dabei handelt es sich nicht um ein Guthabenmodell, sondern um eine Obergrenze für eine faire Nutzung.