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Cloud-Strategie

Datensouveränität: Mehr Vertrauen in KI-Lösungen schaffen

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Sauberes Datenmanagement: Grundlage für KI-Erfolge

Die erfolgreiche Einführung und umfassende Integration von KI setzen eine klare organisatorische und strategische Steuerung voraus. Unternehmen müssen definieren, wer intern für KI-Strategie, Datenqualität und Compliance verantwortlich ist. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei der flächendeckende Abschied von Silo-Lösungen und die Schaffung einer einzigen, übergreifenden KI-Lösung für das gesamte Unternehmen, etwa für Marketing, Produktion, Vertrieb und weitere Fachbereiche.

Ohne eine valide, vertrauenswürdige Datenbasis bleibt allerdings jede KI-Strategie wirkungslos. Ein unternehmensweites Datenmanagement, das die Datenströme über alle Bereiche hinweg integriert, bildet die Basis, um qualitativ hochwertige KI-Ergebnisse zu erhalten. Eine zentrale, abteilungsübergreifende KI-Strategie mit hoher Datenqualität und Kontrolle unterstützt die sichere und rechtskonforme KI-Nutzung – unabhängig davon, welches KI-Modell im Hintergrund läuft.

Datensouveränität: Einrichtung von Guardrails für KI

Zunehmend etablieren Unternehmen dabei Verfahren zur systematischen Bewertung generativer KI und gewährleisten so die interne KI-Governance und Evaluation: Im Fokus stehen Genauigkeit, Objektivität, Markenkonformität und regulatorische Anforderungen. Guardrails für KI bilden dazu technische und organisatorische Schutzmechanismen. Sie stellen sicher, dass nur zulässige KI-Systeme kontrollierbar genutzt werden. Diese Leitplanken setzen der KI klar definierte Grenzen, anonymisieren personenbezogene Daten, erkennen und blockieren Falschaussagen und sorgen für Compliance.

Mit einer Middleware lassen sich die unterschiedlichen KI-Anwendungen eines Unternehmens über eine Plattform zentral steuern, organisieren und überwachen. Dabei sollte eine geeignete Lösung mit spezifischen Guardrails und einem AI-Gateway kontrollieren, welche Daten von den KI-Systemen genutzt und ausgegeben werden dürfen. Beispielsweise dient das AI-Gateway von Vier als Vermittler zwischen Unternehmensanwendungen wie Chatbots, E-Mail-Automatisierung, Dokumentenprozessen, Voicebots und den verschiedenen genutzten KI-Modellen sowie internen Datenquellen. 

Das AI-Gateway ermöglicht die Auswahl geeigneter LLMs, beispielsweise aus Deutschland, über eine einheitliche API und wird in Deutschland gehostet. Zur Erfüllung und Unterstützung von Compliance-Vorgaben wird jede Interaktion protokolliert – inklusive Prompts, genutzter Modelle, Datenschutz-Behandlung und Antworten. Das gewährleistet Transparenz und Nachweisbarkeit, beispielsweise zur Erfüllung des EU AI Acts. Für Kostenkontrolle sorgt ein Dashboard, das aufzeigt, welche KI-Modelle genutzt werden, wie viele Tokens verbraucht wurden und wie die Kosten verteilt sind.

Neue Prioritäten: Datensouveränität und Resilienz

Souveränität und Resilienz bilden heute das Fundament einer zeitgemäßen modernen Unternehmensstrategie. Was früher nur als Zusatz galt, ist zur Überlebensfrage geworden. Die Schlüsselkriterien für krisenresistente Unternehmen sind dabei Cybersicherheit, IT-Ausfallsicherheit, Flexibilität der IT-Infrastrukturen, Innovationskraft und Stabilität der Lieferketten. Deutsche Cloud- und KI-Lösungen sind eine echte Alternative, machen Unternehmen unabhängig von den großen, internationalen Anbietern und versprechen neben der Datensouveränität transparente Kostenstrukturen und eine hohe Resilienz gegen geopolitische Krisen.

Datensouveränität Carsten Fiegler
ist Vice President Business Communications bei der Vier GmbH. Er ist seit über 20 Jahren in den Bereichen IT und Vertrieb erfolgreich tätig. Vor seinem Eintritt bei Vier war er bei Genesys Cloud Solutions als Strategic Global Alliances Director für die GSI Partner in Deutschland verantwortlich. Weitere Stationen seiner Karriere waren unter anderem Oracle, Veritas Software und Attensity/Sematell. 

Bildquelle: Vier GmbH

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