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Digitalisierung: Digitalministerin Gerlach fordert Investitionen in staatliche Resilienz

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Die aktuellen Haushaltspläne der Bundesregierung könnten zu einer Schlechterstellung der Digitalisierung führen. Davor warnt jetzt Judith Gerlach, Digitalministerin im Freistaat Bayern.

(Quelle:  studio v-zwoelf - Adobe Stock)
(Quelle: studio v-zwoelf - Adobe Stock)

"Nach dem bedauernswerten Verzicht auf ein eigenständiges Digitalministerium in der Bundesregierung macht die Ampel-Koalition den nächsten Fehler: Die Bundesregierung behandelt die Digitalisierung auch finanziell eher nachlässig. Auf digitale Zukunftsprojekte, wie etwa zur Dateninfrastruktur Gaia-X oder zum Ausbau von Open Source, zu verzichten, ist ein folgenschwerer Fehler. Auch vom groß angekündigten Digitalbudget der Bundesregierung ist nach wir vor nichts zu sehen", kommentiert Judith Gerlach, bayerische Staatsministerin für Digitales.

"Gerade weil die Haushaltslage angesichts der aktuellen Herausforderungen schwierig ist, muss in unsere staatliche Resilienz aber investiert werden. Fatalerweise setzt die Bundesregierung den Rotstift jetzt ausgerechnet bei den Zukunftsinvestitionen in dringend benötigte Technologien und Projekte an. So laufen wir Gefahr, dass der Bund die Digitalisierung tot spart. Die Ampel-Koalition ruht sich auf den bürokratischen Stempelkissen der Vergangenheit aus. Wir brauchen aber digitale Widerstandsfähigkeit, um bestehende Krisen und die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen", so Gerlach weiter.

Judith Gerlach Staatsministerin
(Judith Gerlach ist bayerische Staatsministerin für Digitales. (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Digitales))

NextGen4Bavaria unterstützt junge Unternehmer bei der Digitalisierung

Kürzlich hat die Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, die Initiative NextGen4Bavaria gemeinsam mit Steffi Czerny, Patin bei BayFiD und DLD-Mitgründerin, und Christian Mohr, Geschäftsführer der UnternehmerTUM GmbH, gestartet. Denn bis 2026 stehen in Bayern rund 35.000 Unternehmensübergaben an. Viele Unternehmen wollen gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung für sich zu nutzen. Das Programm NextGen4Bavaria will die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer bei dieser Aufgabe unterstützen.

(Beim Start der Initiative NextGen4Bavaria: Digitalministerin Judith Gerlach, UnternehmerTUM-Geschäftsführer Christian Mohr und Steffi Czerny, BayFiD-Patin und DLD-Mitgründerin. (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Digitales))
(Beim Start der Initiative NextGen4Bavaria: Digitalministerin Judith Gerlach, UnternehmerTUM-Geschäftsführer Christian Mohr und Steffi Czerny, BayFiD-Patin und DLD-Mitgründerin. (Bild: Bayerisches Staatsministerium für Digitales))

Zum Auftakt am 19. März 2022 erklärte Digitalministerin Judith Gerlach: „Wenn junge Unternehmerinnen und -unternehmer in Verantwortung kommen, stehen sie vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen, um den Betrieb fortzuführen und wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Oft ist mit der Betriebsübergabe eine umfassende Digitalisierung und Modernisierung verbunden. Unser starker bayerischer Mittelstand soll auch in Zukunft Innovation leben und prägen. Das gehen wir mit den nachfolgenden Generationen gemeinsam mit NextGen4Bavaria an.“

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Aufmacherbild: studio v-zwoelf Adobe Stock

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