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Execution Management: Wie Technologien die Arbeitsweise verändern

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Daten und Intelligenz verändern, wie Unternehmen in Zukunft arbeiten. Die Celonis Labs forschen daran, wie Process Mining und Execution Management unterschiedliche Anwender bei der Prozessoptimierung unterstützen können – und liefern Impulse zur Entwicklung neuer Technologien und Trends.

(Quelle:  lucadp - Adobe Stock)
(Quelle: lucadp - Adobe Stock)

Reibungsverluste in den Abläufen, ungenutzte Daten, intransparente Informationssilos – in den meisten Unternehmen schlummern ungeahnte Potenziale. Basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI), Automatisierung und Machine Learning unterstützen Technologien wie Process Mining und Execution Management Organisationen dabei, diese Potenziale zu heben und ihre Prozesse zu verbessern.

Was das Execution Management alles kann

Process Mining funktioniert dabei wie ein Röntgengerät, um Ineffizienzen in den Abläufen aufzudecken. Als Weiterentwicklung dieser Technologie liefert das Execution Management System die zur Diagnose passenden Handlungsempfehlungen und setzt diese teils automatisiert um. Damit erhalten Anwender nicht nur in Echtzeit einen vollständigen Überblick darüber, wie sich Prozesse gegenseitig beeinflussen und wo es zu Verzögerungen kommt, sondern Verbesserungen werden automatisiert umgesetzt oder Anwender erhalten Hinweise, wo sie eingreifen sollten.

„Demokratisierung“ von Technologie

Durch den Einsatz dieser Technologien verändert sich die Arbeitsweise in Unternehmen grundlegend: Von der Führungsebene über den lokalen Manager bis hin zu den Mitarbeitenden – alle, die an einem Prozess beteiligt sind, arbeiten ergebnisorientiert zusammen und können auf alle für sie relevanten Erkenntnisse zugreifen. Damit entsteht eine Demokratisierung von Technologie, die es dem Einzelnen ermöglicht, trotz höherer Komplexität leichter und schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Dies treibt wiederum aufkommende Technologien wie die fortgeschrittene Nutzung von KI weiter voran. Dabei gewinnt hybride Intelligenz – das Zusammenwirken von menschlicher und maschineller Intelligenz – an Bedeutung. Hier ist es vor allem wichtig, zu definieren, welche Aufgaben von Algorithmen übernommen werden sollen und wo die menschliche Urteilskraft unverzichtbar bleibt. Um die Möglichkeiten des Execution Managements noch weiter auszureizen, befassen sich die Experten der Labs darüber hinaus intensiv damit, wie sich verschiedenste bestehende Geschäftsanwendungen mittels geeigneter Schnittstellen (APIs) direkt mit der Celonis-Software verbinden lassen. Auf diese Weise kann man das Benutzererlebnis verbessern, Maßnahmen zielgenau durchführen und Silos mithilfe eines ganzheitlichen Prozesskontextes abbauen.

Neue Trends – neue Erfahrungen

Digitale Lösungen und Managementsysteme lassen die Arbeitswelt agiler und flexibler werden. Diese Entwicklung beeinflusst auch unsere Arbeit. So rücken hier zunehmend Technologien in den Mittelpunkt, die bislang eher für den Consumer-Bereich relevant waren. Beispielsweise erleichtern Virtual Reality-Anwendungen den Umgang mit Unternehmenssoftware oder bieten Firmen und deren Kunden, die gemeinsam in einer hybriden Arbeitswelt agieren, spannende Möglichkeiten bei der Implementierung neuer Lösungen, im Support oder in der Weiterbildung.

Wir sind überzeugt: Künftig werden reale und virtuelle Welten weiter zusammenrücken, für Mitarbeitende und Kunden werden „phygitale“ Erfahrungen wichtiger. Eine perfekte digitale User Experience ist nicht länger genug. Gefragt ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl physische als auch digitale Berührungspunkte schafft.

Auch die erfolgreichsten Technologien dürfen nicht im Status Quo verharren. Ganz im Sinne von exponentieller Innovation bauen wir deshalb ein Netzwerk an Innovatoren auf, zu dem neben Celonis-Mitarbeitenden auch Kunden, Partner, Entwickler und Wissenschaftler zählen. Jeder soll die Möglichkeit haben, Ideen einzubringen, Trends zu diskutieren und von Erfolgen wie Misserfolgen gemeinsam zu lernen. Denn erst wenn man bereit ist, seinen Blickwinkel zu erweitern, können wirkliche Innovationen entstehen.

(Bild: Celonis)
(Bild: Celonis)

Der Autor Eugenio Cassiano ist Senior Vice President bei Celonis Labs.

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