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EU-Aktionsplan für KI

KI-Verordnung: Warum ROT-Daten ein Problem für die KI-Sandbox sind

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Vor dem Beginn mit dem Hausbau Fundamente prüfen

Das soll natürlich nicht heißen, dass man diese regulatorischen Standards ignorieren sollte, um voll und ganz auf Daten zu setzen. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen beiden zu finden: Man sollte Tests und Zertifizierungen auf Modellebene vorantreiben und gleichzeitig die Dateninfrastruktur in Ordnung bringen. Dies wird zunehmend entscheidend werden, da das EU-Gesetz in den nächsten Jahren vollständig in Kraft tritt und Organisationen verpflichtet sein werden, die Herkunft von Trainingsdatensätzen und generierten Inhalten nachzuverfolgen, zu dokumentieren und zu verifizieren.

Unternehmen müssen nicht nur eine gründliche Prüfung und Kategorisierung ihres Datenbestands durchführen, sondern auch all diese ROT-Daten bereinigen, um eine saubere Grundlage für den Einsatz von KI-Modellen zu schaffen. Dieser Schritt ist unerlässlich, um von statischen, saisonalen Compliance-Prüfungen zu einer kontinuierlichen Nachverfolgung der Herkunft und Datensatzklassifizierung überzugehen, die für einen vollständig sicheren KI-Betrieb erforderlich ist. Diese Maßnahmen fließen in die Modelle selbst ein und schaffen Systeme, die sowohl technisch als auch praktisch konform sind.

Über die aktuellen regulatorischen und betrieblichen Herausforderungen hinaus kann sich eine umfassende Überarbeitung der Dateninfrastruktur heute auch in Zukunft auszahlen. Je weiter die autonome Welt voranschreitet und je stärker KI-Agenten in Arbeitsabläufe integriert werden, desto entscheidender wird ein derart präziser Einblick in die Datenschicht sein, um fehlerhafte Dateneingaben mit minimalen Unterbrechungen zu isolieren und rückgängig zu machen. Anstatt den gesamten Betrieb stillzulegen, können Teams auf der Ebene einzelner Datensätze agieren, um Fehler punktuell zu beheben. Wer heute hier einen Vorsprung erlangt, wird daher auch in Zukunft mit weniger Unterbrechungen konfrontiert sein.

KI-Verordnung: Optimale Nutzung der Sandbox-Funktionen

Natürlich sollten zahlreiche Ressourcen dafür eingesetzt werden, die so wichtigen EU-Compliance-Fristen einzuhalten und die versprochenen Sandbox-Funktionen optimal zu nutzen, aber dabei dürfen die Daten hinter den Modellen nicht vernachlässigt werden. Man sollte sich die Frage stellen: „Ist unser KI-Modell sicher?“, und anschließend nachhaken: „Sind die Daten, mit denen unser Modell gefüttert wird, verifiziert, korrekt und sauber?“.

Denn ein EU-Konformitäts- oder Testzertifikat ist nur ein teures Stück Papier, wenn das Modell selbst dann mit veralteten oder fehlerhaften Daten gefüttert wird. Diese Compliance-Sandboxen klingen vielleicht großartig, aber echte KI-Sicherheit wird nicht durch sie erreicht; sie entsteht durch die weniger aufregende, kontinuierliche Arbeit an der Aufrechterhaltung einer sauberen Datenpipeline. Das mag nicht glamourös sein, ist aber effektiv.

KI Verordnung Andre Troskie Veeam SoftwareAndre Troskie
ist EMEA Field CISO bei Veeam Software. Das Unternehmen bietet eine einheitliche Daten- und KI-Vertrauensschicht, die Sicherheit, Governance, Compliance, Datenschutz und Ausfallsicherheit miteinander verbindet. 

Bildquelle: Veeam Software

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