Mit der Übernahme von SOC.OS kann Sophos die Cybersicherheits-Lösungen um MTR und XDR erweitern. Dadurch lassen sich auch die Telemetriedaten der Sicherheitslösungen von Drittanbietern nutzen.
(Quelle: sdecoret - Adobe Stock)
Sophos gab jetzt die Übernahme von SOC.OS bekannt, einem Anbieter von Cloud-basierten Lösungen zur Automatisierung von Sicherheitswarnungen und -triage. Die Lösung konsolidiert und priorisiert große Mengen an Sicherheitswarnungen von verschiedenen Produkten und Plattformen im gesamten Bestand eines Unternehmens. Dadurch können Sicherheitsteams die dringendsten Fälle schnell verstehen und darauf reagieren. SOC.OS mit Sitz in Milton Keynes, Großbritannien, wurde 2020 gegründet und ist ein Spin-out von BAE Systems Digital Intelligence. Sophos kann jetzt seine Lösungen für Managed Threat Response (MTR) und Extended Detection and Response (XDR) für Unternehmen jeder Größe weiterentwickeln.
Bereitstellung von Warnungen und Ereignissen für MTR
Mithilfe des SOC.OS-Portfolios kann Sophos sein adaptives Cybersecurity-System erweitern, das allen Sicherheitslösungen von Sophos zugrunde liegt. Dazu gehört nun auch die Bereitstellung von Warnungen und Ereignissen von Endpunkt-, Server-, Firewall-, Identity and Access Management (IAM)-, Cloud-Workload-, E-Mail- sowie mobilen Sicherheitsprodukten von Drittanbietern. Eine wichtige Voraussetzung für effektive Sicherheit, wie es der Gartner Market Guide for Extended Detection and Response vom 8. November 2021 beschreibt: „Um XDR zu einer langfristigen Investition zu machen, müssen (Unternehmen) die Breite und Tiefe der Ökosystemintegration bewerten. Je einfacher sich der XDR in Ihre bestehende Umgebung integrieren lässt, desto besser ist die Investition.“
Sophos wird zum größten Anbieter von MTR
„Sophos MTR ist eines der am schnellsten wachsenden, neuen Angebote in der Unternehmensgeschichte. Wir sind jetzt einer der größten Managed Detection and Response-MDR-Anbieter der Welt und liefern überzeugende Sicherheitsergebnisse durch einen MTR-Service mit mehr als 8.000 Kunden. Die wichtigste Verbesserungsanforderung dieser Kunden ist die bessere Integration in bestehende Sicherheitsumgebungen, und mit der innovativen Technologie von SOC.OS können wir genau das tun – die MTR- und XDR-Lösungen von Sophos nahtlos in die aktuellen Sicherheitsumgebungen und IT-Lösungen unserer Kunden integrieren“, so Joe Levy, Chief Technology and Product Officer bei Sophos.
„SOC.OS stattet unser Adaptive Cybersecurity Ecosystem zudem mit stark erweiterten Telemetriedaten von Drittanbietern aus, sodass Sicherheitsanalysten einen noch besseren Einblick in wichtige Ereignisse und Warnungen haben. SOC.OS verfügt über eine beeindruckende Integrationsliste, von der Sophos-Kunden profitieren. Wir freuen uns sehr, das Team und die Technologie von SOC.OS an Bord zu haben“, so Joe Levy weiter.
Da Cyberangriffe wie Ransomware immer häufiger werden, stehen Sicherheitsteams unter ständigem Druck, jeden Aspekt ihrer Organisation zu überwachen. Bei Bedrohungsaktivitäten rund um die Uhr, vielen Sicherheitswarnungen und Fehlalarmen sowie Personalmangel benötigen Unternehmen XDR oder MTR sowie eine Lösung von SOC.OS, die Warnungen automatisch gruppiert und sortiert.
Hohe Komplexität und Kosten herkömmlicher Sicherheitslösungen
„Alarmmüdigkeit und mangelnde Sichtbarkeit plagen Sicherheitsteams weltweit immer noch. In Anbetracht dessen benötigen Verteidiger vor dem Hintergrund sich ständig ändernder Cyberbedrohungen neue und innovative Produkte und Dienstleistungen, die ihnen helfen können, komplexere Vorfälle in kürzerer Zeit zu lösen“, so Dave Mareels, Chief Executive Officer und Mitbegründer von SOC.OS. „Für viele Verteidiger stellen jedoch die Komplexität und die Kosten herkömmlicher Sicherheitslösungen ein Hindernis für die Einführung dar. Durch die Zusammenarbeit mit Sophos können wir diese Herausforderungen gemeinsam angehen. Durch die Kombination unserer Fähigkeiten sind wir in der Lage, kostengünstige und leicht zugängliche Produkte und Dienstleistungen für diejenigen anzubieten, die sie am dringendsten benötigen, und zwar auf globaler Ebene.“
Neue Firewall von Sophos bietet bessere Netzwerkleistung
Kürzlich hat Sophos seine neue Firewall vorgestellt, die über Software-Defined Wide Area Network (SD-WAN)-Funktionen und eine erhöhte Virtual Private Network (VPN)-Leistung verfügt. Die neuen Funktionen sollen die Netzwerkleistung und -flexibilität steigern. „Die global verteilten Netzwerke von heute und die explosionsartige Zunahme von Cloud-basierten Anwendungen zwingen viele Unternehmen, ihre traditionellen WAN-Architekturen zu überdenken. Die neuen SD-WAN- und VPN-Funktionen, die in die Sophos Firewall integriert sind, stellen eine wichtige Säule unserer Secure Access Service Edge-Strategie dar und ermöglichen es Unternehmen nicht nur, diese notwendigen Änderungen vorzunehmen, sondern auch flexible Wide Area Network-Verbindungen zu nutzen und die Ausfallsicherheit sowie die Leistung von Cloud-Anwendungen zu verbessern“, berichtet Raja Patel, Senior Vice President of Products bei Sophos.
(Die neuen Sophos-Firewalls bieten eine Xstream-FastPath-Beschleunigung. (Bild: Sophos))
Neue Funktionen der Firewall im Überblick
Zu den neuen SD-WAN-Funktionen der Sophos Firewall gehören:
Xstream-FastPath-Beschleunigung von Internet Protocol Security (IPsec) VPN-Verkehr: Neue FastPath-Kontrollen leiten SD-WAN-Tunnelflüsse automatisch durch die Xstream Flow Processors in den Appliances der XGS-Serie, um den vertrauenswürdigen Datenverkehr zu beschleunigen. Sie verbessern so die Leistung und den Schutz, indem Ressourcen für TLS und Deep-Packet-Inspection freigesetzt werden.
SD-WAN-Orchestrierung: Die neue Central-Management-Funktion ermöglicht die automatisierte Orchestrierung komplexer SD-WAN-Overlay-Netzwerke über mehrere Standorte hinweg und vereinfacht damit die Aufgabe.
Stand: 16.12.2025
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SD-WAN-Profile mit Multi-Gateway-Unterstützung: Eine neue SD-WAN-Link-Management-Lösung ermöglicht ein nahtloses Routing des Datenverkehrs über mehrere WAN-Link-Gateways. Hierbei werden aktive Verbindungen im Falle einer Unterbrechung nicht beeinträchtigt.
SD-WAN-Leistungsüberwachung und -protokollierung: Neue Leistungsüberwachungs- und Protokollierungstools ermöglichen die Echtzeit- und Verlaufsüberwachung der SD-WAN-Verbindungsleistung und Routing-Metriken, einschließlich Latenz, Jitter und Paketverlust.
Zu den VPN-Fortentwicklungen für die einfachere Orchestrierung von verschlüsselten Site-to-Site- und Remote-Access-Tunneln zählen:
VPN-Leistungsverbesserungen: Die IPsec- und Secure Sockets Layer (SSL)-VPN-Kapazität wurde je nach Hardware-Modell bis zum Fünffachen erhöht.
Verbesserte VPN-Benutzerfreundlichkeit: Eine optimierte Verwaltung, neue Schritt-für-Schritt-Assistenten und Verbesserungen bei der VPN-Protokollierung machen die tägliche VPN-Verwaltung und -Einrichtung einfacher und intuitiver.
Integration der Hybrid-Netzwerke von Amazon Web Services (AWS): Ein neues Import-Tool erleichtert die Verbindung von hybriden On-Premise- und AWS Virtual Private Cloud (VPC)-Netzwerken.
(IT-Administratoren können die Sophos Firewall über die Cloud-native Plattform Sophos Central zusammen mit anderen Lösungen verwalten. (Bild: Sophos))
ie Sophos Firewall ist mit Sophos ZTNA (Zero Trust Network Access) unter einem einheitlichen Management-Dach integriert. Dies ist eine wichtige Säule der SASE-Strategie von Sophos, die Anfang des Jahres eingeführt wurde. Sie soll eine einfachere und skalierbarere Lösung als herkömmliche Remote-Access-VPNs bieten. Die Sophos Firewall ist ab sofort über Partner und Managed Service Provider (MSPs) erhältlich. Die Firewall kann über die Cloud-native Plattform Sophos Central zusammen mit anderen Lösungen verwaltet werden. (sg)