TXOne Networks, Anbieter von Sicherheit für Cyber-Physical Systems, präsentiert den Besuchern auf der Hannover Messe in Halle 16 am Stand B10 das Update 3.2 von Stellar, einer Endpunkt-Lösung für OT-Sicherheit und veröffentlicht den Annual Report 2024.
(Oulaphone/Adobe Stock - generiert mit KI)
Dr. Terence Liu, CEO von TXOne Networks, erklärt zu dem Update von Stellar: „Wenn, zum Beispiel, automatisierte Scripts veraltete Anmelde-Informationen nutzen, die längst hätten korrigiert werden sollen, dann markieren EDR-Lösungen diese gerne als Anomalien. Darum ist eine auf den Kontext bezogene Übersicht der OT-Geräte entscheidend. Version 3.2 unseres Produktes Stellar wird die Sichtbarkeit des Gerätezustands verbessern und so erleichtern, harmlose Anomalien zu filtern, wodurch die Untersuchung von Vorfällen bei der OT-Sicherheit effizienter wird.“
OT-Sicherheit für industrielle Steuerungssysteme und OT-Geräte
Stellar ist eine spezialisierte Endpunkt-Schutzlösung, die für industrielle Steuerungssysteme und andere OT-Geräte entwickelt wurde. Sie identifiziert fast 40.000 OT-Anwendungen und beinhaltet die TXOne-Technologie im Rahmen des Konzepts Cyber-Physical System Detection and Response (CPSDR), die sowohl ältere als auch moderne Windows-Systeme vor Cyber-Angriffen und unbefugten Systemänderungen innerhalb der OT-Sicherheit schützen kann. Das Update 3.2 von Stellar umfasst folgende Features:
Situationsbewusstsein: Die Verhaltensanalyse der Lösung sorgt für eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer Betriebsunterbrechung, während ein zentraler Ort für die Untersuchung der Aktivitäten eines Geräts zur Verfügung steht.
Verbesserte Erstellung einer Asset-Basislinie: Das Netzwerkverhalten ist in das maschinelle Lernen von Stellar integriert und bietet umfassende Daten über das Verhalten von Assets. Dies reduziert das Rätselraten, wenn Sicherheits-Teams die Anomalien untersuchen oder die Sicherheit durchsetzen.
Schnappschuss der Auswirkungen und Risiken: Eine neue Schnittstelle zur Überwachung potenziell gefährdeter Anlagen, welche die zugehörigen Aktivitäten und Ereignistrends anzeigt, um das Schadensausmaß zu bewerten.
Globale Studie zur OT-Sicherheit
Das Dashboard der Endpunkt-Schutzlösung Stellar von TXOne Networks.
(Bild: TXOne Networks)
Außerdem hat TXOne Networks den Annual Report 2024 vorgestellt. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage, die gemeinsam von TXOne Networks und Frost & Sullivan durchgeführt wurde und an der 150 Führungskräfte aus Asien, Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika teilnahmen. 20 Prozent der Befragten kommen aus Deutschland, die zweitgrößte Gruppe nach den USA. Vor allem die Erkenntnisse zur Lebensmittel-, Automobil- und pharmazeutischen Industrie stammen aus deutscher Quelle. Die Studie deckt außerdem die Öl- und Gasindustrie und die Halbleiterindustrie ab, die alle für die Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung sind und in besonderem Maße den Herausforderungen der OT-Cybersicherheit ausgesetzt sind.
Der Bericht zeigt, dass 94 Prozent der befragten Unternehmen angaben, im vergangenen Jahr von Vorfällen bei der OT-Sicherheit bedroht gewesen zu sein, während 98 Prozent IT-Vorfälle hinnehmen mussten, die auch ihre OT-Umgebungen betrafen. Ransomware-Vorfälle gingen von 47 Prozent der Befragten im Jahr 2023 auf 28 Prozent im Jahr 2024 zurück, jedoch erwiesen sich staatlich-gestützte Angriffe auf kritische Infrastrukturen (KRITIS) als wachsendes Problem, das 34 Prozent der Beteiligten betraf. Außerdem spielen 85 Prozent nicht regelmäßige Patches in die OT-Umgebung ein, da sie Angst vor einem Ausfall haben. Dennoch sind 95 Prozent zufrieden mit ihrer OT-Sicherheitsstrategie.
TXOne vertieft Partnerschaft mit Bosch Rexroth
Zudem begeht TXOne die HMI 2025 gemeinsam mit dem Partner Bosch Rexroth. Die Zusammenarbeit wurde auf der SPS 2024 erstmals bekannt gegeben und ist sowohl eine technische als auch eine Alliance-Partnerschaft. Einerseits ist die Netzwerklösung Edge in der Lage, vernetzte Geräte zu schützen, die im Automatisierungsbereich auf dem Betriebssystem ctrlX laufen. Andererseits wird derzeit diskutiert, ob man die Sicherheitsfunktionen der Lösung in den Kern des ctrlX-Systems zu integrieren, um von Grund auf ein zuverlässigeres und robusteres Öko-System für die Industrie zu schaffen.
Dr. Terence Liu ist CEO von TXOne Networks.
(Bild: TXOne Networks)
Bosch Rexroth profitiert von der Partnerschaft, da das Unternehmen Wert auf ein starkes Security Posture legt, um Prozesse der Kunden zu optimieren – in der Produktion und bei den Services. Dies besonders seit der Einführung der neuen EU-Regulierungen Cyber Resilience Act (CRA) und Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Auf diese Weise will sich Bosch Rexroth von der Konkurrenz abheben. TXOne daneben sieht in der Partnerschaft die Chance, enger mit Bosch Rexroth zusammenzuarbeiten, um gemeinsam den Markt auszubauen.
„Bosch Rexroth ist aus unserer Sicht einer der wichtigsten Spieler im OT-Bereich“, erklärt Dr. Terence Liu, CEO von TXOne Networks. Der Fokus der Partnerschaft liegt auf Kontinentaleuropa, mit Schwerpunkt Deutschland und Italien. Da aber ctrlX auf weltweite Unterstützung ausgelegt ist, besteht auch eine Verbindung zu den Rexroth-Vertretern in den USA. Beide Partner haben eine langfristige Partnerschaft im Sinn und überlegen, weitere Produkt-Familien von TXOne einzubinden.
Stand: 16.12.2025
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OT-Sicherheit: Zuverlässige Funktion von industriellen Kontrollsystemen
TXOne Networks bietet Cyber-Sicherheitslösungen, welche die Zuverlässigkeit und Sicherheit von industriellen Kontrollsystemen und betrieblichen Technologie-Umgebungen gewährleisten. TXOne Networks arbeitet sowohl mit Herstellern als auch mit Betreibern kritischer Infrastrukturen zusammen, um betriebsfreundliche Ansätze für die Cyber-Abwehr zu entwickeln. TXOne Networks bietet netzwerk- und endpunktbasierte Produkte für die OT-Sicherheit mit einem Defense-in-Depth-Ansatz in Echtzeit.