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gesponsertDatenqualität entscheidet Warum ERP-Systeme nur so gut sind wie ihre Stammdaten

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Ein leistungsfähiges ERP-System gilt zu Recht als Rückgrat moderner Industrieunternehmen. Es steuert Prozesse, vernetzt Abteilungen und liefert die Grundlage für fundierte Entscheidungen. Doch in der Praxis zeigt sich immer wieder: Der tatsächliche Nutzen eines ERP-Systems steht und fällt mit der Qualität der zugrunde liegenden Daten.

(Bild:  PLANAT GmbH)
(Bild: PLANAT GmbH)

Gerade im produzierenden Mittelstand werden Stammdaten, wie beispielsweise Artikelinformationen, Stücklisten, Arbeitspläne sowie Kunden- und Lieferantendaten, häufig vernachlässigt. Dabei bilden sie das Fundament sämtlicher Geschäftsprozesse. Anders als oft angenommen, sind Stammdaten keine statische Größe. Sie müssen kontinuierlich gepflegt, überprüft und aktualisiert werden. Geschieht das nicht, entstehen schleichend Inkonsistenzen, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette auswirken.

Die Folgen sind gravierend: In der Fertigung können ungenaue Daten zu fehlerhaften Planungen und ineffizienten Abläufen führen. In der Materialwirtschaft drohen Doppelbestellungen oder Engpässe, weil Bestände nicht korrekt abgebildet sind. Gleichzeitig können falsche Dispositionsdaten die Lagerkosten in die Höhe treiben. Auch im Vertrieb zeigen sich häufig die Auswirkungen unmittelbar – etwa wenn Kunden aufgrund veralteter Informationen falsch angesprochen werden und Umsatzpotenziale ungenutzt bleiben.

Hinzu kommt: Entscheidungen im Controlling und Management basieren in der Regel auf ERP-Daten. Sind diese fehlerhaft, verlieren auch Analysen und Prognosen an Aussagekraft. Selbst kleine Abweichungen können sich über Prozessketten hinweg verstärken und zu spürbaren Effizienzverlusten führen. Verlängerte Lieferzeiten und sinkende Kundenzufriedenheit sind häufig die direkte Konsequenz.

Die Herausforderung wächst mit der Datenmenge. Unternehmen verzeichnen heute ein jährliches Datenwachstum von über 40 Prozent. Ohne strukturierte Pflege entstehen schnell redundante und unübersichtliche Datenbestände, die Prozesse eher behindern als unterstützen. Gleichzeitig fehlt es in vielen Unternehmen an klaren Zuständigkeiten und verbindlichen Prozessen für die Datenqualität.

(Bild: PLANAT GmbH)

Dabei ist die Lösung klar: Datenqualität ist kein rein technisches Thema, sondern eine organisatorische Aufgabe. Ein systematisches Stammdatenmanagement schafft die notwendige Grundlage. Dazu gehören klar definierte Verantwortlichkeiten, standardisierte Prozesse sowie der gezielte Einsatz von Software, etwa durch workflowgestützte Pflege- und Prüfmechanismen.

Unternehmen, die diesen Schritt gehen, profitieren gleich mehrfach: Sie steigern ihre Effizienz, erhöhen die Transparenz und schaffen eine verlässliche Basis für strategische Entscheidungen. Wer hingegen ausschließlich in Software investiert, ohne die Datenqualität zu sichern, riskiert, dass Digitalisierungsvorhaben ihr Potenzial nicht entfalten.

Die PLANAT GmbH unterstützt produzierende Unternehmen nicht nur bei der Einführung ihrer ERP-Standardsoftware FEPA, sondern begleitet sie auch bei der Optimierung ihrer Prozesse. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der nachhaltigen Sicherung der Datenqualität. Denn nur wenn Stammdaten als integraler Bestandteil der Unternehmensprozesse verstanden und entsprechend behandelt werden, kann ein ERP-System seine volle Wirkung entfalten.

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