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Frauen stärken Frauen

Empowerment für Frauen: Strategien zur Stärkung von Karriere und Netzwerken

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Die Digitalisierung als Chance begreifen und nutzen

Die Digitalisierung eröffnet Frauen neue Möglichkeiten, sich zu vernetzen, zu lernen und sich zu positionieren:

  • Online-Communities und Business-Plattformen wie LinkedIn ermöglichen den Austausch über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg. Frauen können dort ihre Expertise zeigen und sich wechselseitig sichtbar machen.
  • Virtuelle Mentoring-Programme und Peer-Gruppen erlauben es, auch über Distanzen hinweg Wissen und Unterstützung zu teilen – besonders wertvoll ist dies in dezentral organisierten und internationalen Unternehmen.
  • Digitale Weiterbildungsangebote erleichtern den Zugang zu neuem Know-how – beispielsweise zu den Themen Leadership, KI-Nutzung, Kommunikation und Selbstmanagement.

Durch eine aktive digitale Präsenz können Frauen sich stärken, gemeinsam Erfolge feiern und eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung in ihrem Umfeld etablieren.

Frauenförderung als Teil der Unternehmenskultur

Individuelle Initiativen haben meist nicht die Kraft, Organisationen nachhaltig zu verändern, sofern sie nicht auf eine für Veränderungen offene Unternehmenskultur stoßen. Frauen in Führungspositionen können hier als Change-Treiber fungieren, indem sie

  • Diversity-Programme mitgestalten und weiterentwickeln,
  • transparente Beförderungs- und Vergütungsprozesse einfordern,
  • eine inklusive Führung vorleben und
  • Männer als Verbündete in dem Prozess gewinnen, Gleichstellung nicht als reines „Frauenthema“, sondern als Erfolgsfaktor von Unternehmen zu begreifen.

Empowerment für mehr Frauen-Power und Solidarität im Betrieb

Frauen, die in Unternehmen eine exponierte Position und folglich auch Einfluss haben, tragen – nicht selten unbewusst und teils auch ungewollt – eine doppelte Verantwortung, und zwar für den eigenen Erfolg und den anderer Frauen in ihrer Organisation.

Indem sie sich mit diesen vernetzen und sich wechselseitig inspirieren und fördern, entsteht eine Bewegung, die Strukturen verändert:

  • Die Digitalisierung liefert hierfür wertvolle Tools,
  • das Mentoring schafft den erforderlichen Rahmen und
  • das aktive Networking die nötige Solidarität und emotionale Unterstützung.

Echte Gleichstellung kann man Organisationen nicht verordnen. Sie wächst durch das Engagement von Frauen (für sich selbst und) für andere Frauen – und die Bereitschaft von Männern, sich ihrer „Unconscious Bias“, also unbewussten Vorurteile bewusst zu werden und ihre gewohnten Reiz-Reaktionsmuster zu verändern.

Frauen – EmpowermentBarbara Liebermeister
leitet das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ). Die Managementberaterin betreibt unter anderem den Podcast „Business Secrets: Warum Frauen ‚gelikt‘ werden und Männern gefolgt wird“. Sie ist Autorin des Buchs „Führen mit Alpha Intelligence: Startklar für die Arbeitswelt der Zukunft“.

Bildquelle: IFIDZ

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