Wie der neue „IT Readiness Report“ von Kyndryl zeigt, investieren 76 Prozent der Unternehmen in KI, aber nur 42 Prozent sehen darin eine Rendite. Als Hindernisse werden hoher Datenschutz, Rentabilität und Compliance genannt. Zudem stufen 44 Prozent der befragten CEOs ihre geschäftskritische IT-Infrastruktur als veraltet ein.
(Bild: Oranuch/Adobe Stock)
90 Prozent der deutschen Führungskräfte sind laut dem neuen „IT Readiness Report“ von Kyndryl überzeugt, dass ihre IT-Infrastruktur „erstklassig“ ist. Gleichzeitig halten aber nur 34 Prozent ihre IT-Infrastruktur auch für zukunftssicher. Der Report zeigt, wie Unternehmen weltweit ihre IT-Infrastruktur bewerten und welche Maßnahmen sie ergreifen, um diese für die Zukunft zu rüsten. Demnach priorisieren im globalen Vergleich 94 Prozent der Unternehmen die Modernisierung der IT, während 44 Prozent der Befragten ihre geschäftskritische IT-Infrastruktur als veraltet betrachten. Eine der größten Sorgen der Führungskräfte in Deutschland und weltweit sind laut dem Report Sicherheit und Regularien.
Risiken und Vorteile durch Modernisierung der IT-Infrastruktur
Der „IT Readiness Report 2024" offenbart die Risiken und Vorteile, die mit der Modernisierung der IT-Infrastruktur einhergehen. So zeigt dieser auf, dass 64 Prozent der deutschen Führungskräfte Cyberangriffe als größte Bedrohung sehen, im Vergleich zu weltweit 65 Prozent. Weitere 33 Prozent der deutschen Führungskräfte fühlen sich darauf vorbereitet, diese Bedrohungen zu managen (weltweit 30 Prozent). Ebenfalls im Fokus der Führungskräfte steht das regulatorische Umfeld: Während weltweit 48 Prozent (50 Prozent in Deutschland) der Führungskräfte besorgt sind, dass das Tempo der Regulierung zu schnell voranschreitet, sehen 66 Prozent insgesamt einen positiven Effekt der Regulierung.
Trotz dieser Herausforderungen erkennen Unternehmen, die ihre IT modernisieren, klare Vorteile aus diesen Projekten. Rückblickend auf das vergangene Jahr berichteten Führungskräfte weltweit von verbesserter Effizienz (85 Prozent), größerer Innovation (71 Prozent) und einem verbesserten Nutzererlebnis bei Mitarbeitenden und Kunden (60 Prozent). Es gibt jedoch auch noch Verbesserungsbedarf. So sehen Führungskräfte durch die Modernisierung der IT nur zu 34 Prozent eine Auswirkung auf die Datensicherheit und die Einhaltung von Vorschriften und nur zu 27 Prozent nachhaltigkeitsbasierte Ergebnisse wie reduzierten Energieverbrauch oder Emissionen realisiert.
Zahlreiche Herausforderungen bei der KI-Implementierung
Kommt es zur Einführung von KI-Anwendungen, sind die größten Herausforderungen bei der Implementierung für deutsche Unternehmen Datenschutzbedenken (31 Prozent), unsichere Rendite (30 Prozent) und Compliance-Herausforderungen (26 Prozent). Weltweit sehen derzeit nur 42 Prozent der Unternehmen eine positive Rendite aus ihren KI-Investitionen. Auch Unternehmen, die moderne IT-Tools, wie Automatisierungs-Software zur Überwachung und Lösung von IT-Problemen nutzen, können sich noch weiter verbessern.
Kyndryl Bridge zeigt, dass im Durchschnitt acht Prozent der IT-Probleme durch Automatisierung ohne menschliches Eingreifen behoben werden. Insgesamt können durch Automatisierung bis zu 30 Prozent der IT-Probleme gelöst werden – was Unternehmen potenziell Milliarden von Dollar pro Jahr an Wartungskosten und vermiedenen Ausfallzeiten einsparen könnte.
Stephan Hierl ist CTO bei Kyndryl.
(Bild: Kyndryl)
Stephan Hierl, CTO bei Kyndryl erklärt: „Unternehmen stehen bei der Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur vor großen Herausforderungen. Das zeigt auch unsere Studie: Die meisten Führungskräfte halten ihre IT-Infrastruktur für exzellent, aber nur für ein Drittel ist sie zukunftsfähig. Um dieses Paradox aufzulösen und ihre Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen, müssen Unternehmen unterstützt werden. KI basierende Integrationsplattformen sind hierfür die Lösung. Die Kosteneinsparungen sind dabei enorm und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass dadurch in Zeiten des Fachkräftemangels Abläufe effizienter gestaltet werden können.“
IT-Infrastruktur: Der Weg zur IT Readiness
Wie die erhobenen Daten zeigen, stehen Organisationen vor schwierigen Entscheidungen auf ihrem Weg zur IT Readiness. Die Studie bietet Unternehmen daher eine detaillierte Roadmap, um ihre IT-Infrastruktur auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. So können etwa die technologischen Fähigkeiten der Mitarbeiter verbessert (40 Prozent der Führungskräfte weltweit sehen hier ein Modernisierungs-Risiko) und die Umstellung auf modernere IT-Systeme beschleunigt werden:
Der Menschist genauso wichtig wie die Technologie: In erfolgreichen Unternehmen geht IT jeden etwas an. CIOs und CTOs, die abteilungsübergreifend arbeiten, können Mitarbeitende besser bei technologischen Veränderungen mitnehmen. Führungskräfte, die in Talententwicklung investieren, sind besser für zukünftige Risiken gerüstet.
Balance zwischen neu und bewährt: Neue Technologien müssen sich in bestehende Unternehmenskultur und -prozesse einfügen. Besonders bei KI-Projekten ist ein solides Datenfundament entscheidend für den Erfolg.
Stand: 16.12.2025
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Technische Schulden aktiv angehen: Fast alle Unternehmen stehen vor der Herausforderung einer alternden Infrastruktur. Die Reduzierung technischer Schulden schafft Effizienz und Potenzial für Innovation und Wachstum.
Zur Methodik der Studie: Der „IT Readiness Report 2024" basiert auf einer Umfrage, die von Edelman DXI durchgeführt wurde. Befragt wurden weltweit 3.200 Führungskräfte aus sieben Branchen, darunter Gesundheitswesen, Fertigung, Energie und Finanzen. Die Umfrage wurde zwischen dem 1. Juli und dem 12. August 2024 durchgeführt. Erfasst wurden die Perspektiven von C-Suite-Führungskräften (CEO, CFO, CIO und CTO) und leitenden Direktoren aus Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens einer Milliarde US-Dollar in 15 Märkten, darunter auch Deutschland. Kyndryl ist Anbieter von IT-Infrastrukturdiensten und entwickelt, verwaltet und modernisiert komplexe, unternehmenskritische Informationssysteme.