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IT-Strategie Digitale Souveränität: Dafür nehmen Unternehmen technische Abstriche in Kauf

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Wie schnell Technologie abgeschaltet werden kann, zeigte jüngst das Beispiel Anthropic. Laut einer neuen Studie von plusserver stufen 71 Prozent der deutschen Unternehmen digitale Souveränität als sehr wichtig oder geschäftskritisch ein. Damit wird sie zum Kern der Business Continuity.

(Bild:  © atmospheric-20stock/stock.adobe.com)
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Digitale Souveränität prägt Cloud-Entscheidungen im Datenzeitalter. Die neue Studie zur digitalen Souveränität  von Foundry in Kooperation mit plusserver zeigt, wie Unternehmen die Relevanz digitaler Souveränität bewerten, welche Faktoren sie mit dem Begriff verbinden und welche Maßnahmen sie für die nächsten zwei bis drei Jahre planen. In technologischer Hinsicht stufen 71,1 Prozent das Thema digitale Souveränität als sehr wichtig oder geschäftskritisch essenziell ein.

Ähnliche Werte ergeben sich auch in puncto Daten, Datenhaltung und Datenzugriff (69,7 Prozent) und bei der operativen Souveränität (64,5 Prozent). Noch spannender ist der Blick auf die untere Hälfte der Skala: In allen drei Bereichen liegt der Wert der Unternehmen, die das Thema als (vollkommen) unwichtig einstufen, bei unter drei Prozent. Das belegt, dass sich Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Branche derzeit stark auf digitale Souveränität fokussieren.

Digitale Souveränität unterstützt Cybersecurity und Datenkontrolle

Warum die Einschätzungen entsprechend ausfallen, zeigt sich an der Frage, was Unternehmen mit digitaler Souveränität verbinden. Über die Hälfte nennen IT-Sicherheit und Cybersecurity, 42,9 Prozent die Kontrolle über eigene Daten. Weitere wichtige Kriterien sind die Unabhängigkeit von Technologieanbietern und Fragen der Regulierung. Es geht Entscheider und Entscheiderinnen beim Thema Souveränität also besonders um das Thema Risikominimierung.

Entsprechend konkret fallen die geplanten Schritte aus, die besonders häufig mit einem Infrastrukturwechsel einhergehen. 34 Prozent planen die Nutzung souveräner Cloud-Lösungen, 29,8 Prozent eine Multi-Cloud-Strategie und 13,8 Prozent planen einen Wechsel oder eine Migration zu souveränen europäischen Lösungen. Das Thema Cloud rückt also immer mehr in den Fokus. Dafür wird auch die Frage der Zukunftsfähigkeit mit Blick auf Künstliche Intelligenz verantwortlich sein.

Technologie, Datenhaltung und Steuerbarkeit im Fokus

Wie stark die Brisanz inzwischen ist, wird an anderer Stelle eindrücklich beleuchtet: Wenn eine europäische Lösung 90 Prozent der Funktionen eines US-amerikanischen Marktführers bietet und gleichzeitig 100 Prozent Souveränität garantiert, entscheiden sich laut Umfrage 32,4 Prozent für diese Lösung, unabhängig vom Preis.

Dr. Marc Wilczek, CEO der plusserver GmbH, kommentiert die Ergebnisse der Studie: „Unternehmen bewerten digitale Souveränität heute entlang von Technologie, Datenhaltung und operativer Steuerbarkeit. Wenn sie Funktionsumfang abwägen, dann betrifft das in der Praxis meist sehr spezifische Komfort- und Spezial-Features einzelner Ökosysteme. Den Kern geschäftskritischer Anwendungen sichern sie weiterhin ab. Entscheidend ist, dass Datenhaltung, Rechtsraum und Exit-Optionen von Anfang an Teil der Cloud-Strategie sind.“

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