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Einsatz von KI am Arbeitsplatz Deutsche Unternehmen sind gut auf KI-Einsatz vorbereitet

Ein Gastbeitrag von Gabriel Frasconi 3 min Lesedauer

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Wie ein neuer Report von Freshworks zeigt, fühlen sich zwei Drittel der deutschen Führungskräfte beim Einsatz von KI wohl, und das trotz der Skepsis gegenüber der Sicherheit von Software mit KI-Unterstützung. 61 Prozent erwarten von der KI-Nutzung bei der Arbeit einen positiven ROI.

(Bild:  Limitless Visions/Adobe Stock)
(Bild: Limitless Visions/Adobe Stock)

Der neue Report „Workplace AI: The race to embrace“  von Freshworks zeigt auch, dass 40 Prozent der Führungskräfte und Manager in deutschen Unternehmen Softwareanwendungen, die mit KI erweitert wurden, als nicht sicher ansehen – dies ist einer der höchsten Werte in Europa. Zugleich sind 61 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass der Einsatz von KI-gestützter Software bei der Arbeit einen positiven ROI für ihr Unternehmen bringen wird. 

Vertrauen beim Einsatz von KI

Im Vergleich zu Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden zeigen die deutschen Befragten ein ähnliches Maß an Komfort beim Einsatz von KI-gestützten Tools (65 Prozent). 52 Prozent der deutschen Befragten nutzen bereits Open-Source-KI-Tools, 53 Prozent nutzen von ihrem Unternehmen bereitgestellte Pay-to-Use-Tools. Die Hälfte der befragten Deutschen bezeichnet sich selbst als KI-Experten, was ein Zeichen für das Vertrauen in diese Technologie ist.

Zahlreiche Vorteile KI-gestützter Tools 

Die deutschen Befragten gaben an, dass sie KI-gestützte Softwareanwendungen hauptsächlich für Text-/Audioanalyse oder Übersetzungen (49 Prozent), Bilderzeugung und -klassifizierung (35  Prozent) und Betrugs- oder Bedrohungserkennung (26  Prozent) verwenden. Die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass ihre Arbeit mit KI-gestützten Tools leichter zu erledigen ist. 28 Prozent geben an, dass sie durch den Einsatz von KI-gestützten Tools schätzungsweise neun Stunden oder mehr pro Woche einsparen, während 45 Prozent glauben, dass sie zwischen drei und acht Stunden pro Woche einsparen können.  

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) bekundet sein Interesse an der neuen Technologie und freut sich darauf, sie einzusetzen. Bei allem Enthusiasmus sind jedoch 63 Prozent der Meinung, dass KI-Ergebnisse immer noch mehr menschliche Aufsicht benötigen, um effektive, umsetzbare Ergebnisse zu erzielen.

Sorge um Verlagerung des Arbeitsplatzes überwiegt

42 Prozent der deutschen Führungskräfte befürchtet, dass KI am Ende einen Großteil der Arbeitskräfte in ihrem Bereich ersetzen wird, eine Einschätzung, die von den europäischen KollegInnen geteilt wird. 66 Prozent gaben zu, dass sie nach Möglichkeiten suchen, ihre KI-Kenntnisse zu erweitern, um so marktfähig wie möglich zu bleiben. Wiederum glauben 45 Prozent der deutschen Befragten, dass KI in Zukunft in der Lage sein wird, jüngere Positionen zu ersetzen, wodurch der Zugang zur nächsten Generation von Arbeitskräften verloren geht. Trotz dieser Bedenken sind sich die Befragten des Wertes bewusst, den Menschen für den Arbeitsplatz haben. 

Großes Vertrauen in die Fähigkeiten der KI

In Deutschland wird KI bereits in großem Umfang für grundlegende Aufgaben eingesetzt, was das Vertrauen in die Fähigkeiten der KI zeigt. Deutsche UnternehmerInnen und ManagerInnen erkennen das Potenzial der KI, eine positive Investitionsrendite für Unternehmen zu erzielen, und sind daher bereits darauf vorbereitet, sich den Bedenken hinsichtlich der Verlagerung von Arbeitsplätzen zu stellen. 

Trotz dieses Optimismus und der Wertschätzung der Vorteile, die KI mit sich bringen kann, werden diese durch Vorsicht und Besorgnis über ihre breiteren gesellschaftlichen Auswirkungen gedämpft. KI-gestützte Tools verändern Arbeitsabläufe, Produktivität und Leistung am Arbeitsplatz. Auch wenn die Akzeptanz solcher Tools von Land zu Land unterschiedlich ist, ist das Potenzial, das sie bieten, unbestreitbar.

Zur Methodik der Studie: Für die neue Studie „Workplace AI: The race to embrace“ von Freshworks wurden über 7.000 leitende Entscheidungsträger und Manager in zwölf Ländern, darunter 2.500 aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden befragt. Untersucht wurde die Einstellung sowie der Einsatz und Wert von KI-gestützten Tools am Arbeitsplatz. 

Einsatz von KIGabriel Frasconi
ist VP & General Manager South Europe & DACH bei Freshworks. Das Unternehmen bietet KI-unterstützte Unternehmenssoftware, die für Teams in IT, Kundensupport, Vertrieb und Marketing entwickelt wurde.

Bildquelle: Freshworks

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