DB Podcast

Aufruhr um Künstliche Intelligenz

ERP-Prognosen 2025: KI wird immer wichtiger – aber es ist Vorsicht geboten

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Datensicherheit von ERP-Systemen, Weg zur KI und die Hälfte des Jahrzehnts

4. Datensicherheit von ERP-Systemen

Mit der Einführung neuer Vorschriften, wie NIS-2 und DORA, müssen Organisationen Kontrollen für den Datenzugriff implementieren. Sie müssen ebenfalls im Auge behalten, wie ihre Lieferanten dies handhaben. Damit wird es Herausforderungen geben, die Investition in Cybersicherheit mit anderen Prioritäten in Einklang zu bringen.

Auch die Frage, wo sich die Daten befinden, wird stärker ins Rampenlicht rücken. Denn Unternehmen müssen sich mit der Datensouveränität befassen, um nationale und regionale Gesetze einzuhalten. Im schlimmsten Fall bedeutet dies für mittelständische Unternehmen, die nicht über dieselben Mittel wie Konzerne verfügen, dass sie genau abwägen müssen, ob es sich angesichts der Vorgaben für sie lohnt, in einen neuen Markt einzudringen.

5. Einfluss von Datensouveränität auf die IT-Strategie

Integration-as-a-Service ist weiterhin ein Trend. Aber die zunehmende Regulierung von Daten, insbesondere in Europa, kann im Hinblick auf die Integration der Anwendungen erhebliche Auswirkungen für Organisationen haben. Wenn Sie zum Beispiel eine US-basierte Cloud-Plattform verwenden, mag sich diese hervorragend eignen, um all Ihre Anwendungen zu integrieren. Wenn sich die Daten aber in den USA befinden, kann es Probleme mit der Datensouveränität geben. Die Frage, wo sich Ihre Daten befinden, kann für europäische Unternehmen von größter Wichtigkeit sein. Wenn Sie Kunden in Deutschland haben, müssen Sie die deutschen Vorschriften zum Datenzugriff und -schutz einhalten. Unter Umständen sind Sie gezwungen, Daten an verschiedenen Standorten in verschiedenen Regionen aufzubewahren.

6. Der Weg zur Künstlichen Intelligenz

Im neuesten InfoBrief geht IDC der Frage auf den Grund, wie der KI-gestützte Arbeitsplatz konkret aussehen könnte. Eines wird deutlich: Unternehmen müssen über die kurzfristigen Vorteile hinausblicken. Es ist mehr als nachvollziehbar, dass Unternehmen KI zur Prozessautomatisierung und -optimierung einsetzen, um Kosten zu senken und Produktivität zu steigern. Damit KI jedoch auch auf lange Sicht erfolgreich ist, müssen wir umdenken und unsere Beziehung zur Arbeit neu definieren. Je weiter ausgereift die Technologie ist, desto mehr wird sich auch die Rolle von KI verändern – angefangen von einer Assistentenrolle über einen Berater und schließlich hin zu einem Support-Kollegen, der Mitarbeitenden helfen wird, Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Um dorthin zu gelangen, müssen Unternehmen jedoch eine KI-DNA entwickeln. Denn nur so können sich Mitarbeitende mit der Technologie vertraut machen und nachvollziehen, welche Fähigkeiten erforderlich sind, um die Technologie optimal zu nutzen. Dies wird zur Folge haben, dass neue Rollen eingeführt werden, wie zum Beispiel KI-Orchestratoren. Zudem werden Fachkenntnisse auch über Führungskompetenzen stehen. Unternehmen werden jedoch einen Rahmen für die Kompetenzentwicklung brauchen, damit sich Mitarbeitende schneller anpassen können.

7. 2025 – auf der Hälfte eines Jahrzehnts

Die erste Hälfte des Jahrzehnts stellte uns vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Aber man hat auch gesehen, wie und warum der Wechsel in die Cloud jedem Unternehmen die Möglichkeit bietet, sich an veränderte Umgebungen anzupassen und über digitale Apps und Dienste mit Kunden in Kontakt zu treten. Immer mehr Unternehmen jeder Größe werden nach und nach in die Cloud wechseln. Es wird hier in der Verantwortung der Anbieter liegen, den Weg in die Cloud so einfach wie möglich zu gestalten. Sie werden Kunden kontinuierlich unterstützen müssen, damit diese bestmöglich von ihrer Investition profitieren werden.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung