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Home-Office-Ausstattung: Welche Anforderungen die Digitalisierung mit sich bringt

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Theodor Micklinghoff, verantwortlich für den Geschäftskundenbereich in den Telekom Shops, über die Versäumnisse beim digitalen Verständnis im Mittelstand und unterschiedliche Anforderungen an Home-Office-Ausstattung.

(Quelle:  stockwerk-fotodesign/shutterstock)
(Quelle: stockwerk-fotodesign/shutterstock)

Wie remote arbeitet der Mittelstand heute bereits? Wo hakt es noch bei der Home-Office-Ausstattung?

Theodor Micklinghoff: Durch die Pandemie haben mehr als die Hälfte der deutschen KMU ihre Home-Office-Möglichkeiten ausgebaut. Wenn wir uns an die ersten Wochen erinnern, wechselten damals ganze Betriebe von heute auf morgen an den heimischen Schreibtisch. Nach fast zwei Jahren zeigt sich nun: An vielen Stellen fehlt es an Professionalität. Sowohl mit Blick auf leistungsstarke Hardware als auch Konnektivität und digitales Verständnis.

Den richtigen Einstieg finden: So gelingt es

Liegt das eher am technischen Know-how oder an der Einstellung?

Micklinghoff: Die meisten Unternehmen wollen in professionelles Home-Office investieren und zugleich Geschäftsprozesse digitalisieren. Aber angesichts der Fülle an Aspekten, die das mobile Arbeiten voraussetzt, finden viele nicht den richtigen Einstieg. Deshalb beraten wir unsere Geschäftskunden individuell. Deutschlandweit setzen wir dazu mehr als 300 Senior-Verkäufer und etwa 100 speziell ausgebildete Experten ein. Sie können zentral prüfen, ob die Mitarbeitenden zuhause schnelleres Internet benötigen oder im Betrieb ermitteln, ob ein neuer WLAN-Router oder ein Glasfaseranschluss gefragt sind. Außerdem haben wir ein neues Angebot fürs Home-Office geschnürt.

Speziell für den Mittelstand?

Micklinghoff: Genau. Geschäftskunden kommen mit anderen Bedürfnissen auf uns zu als Privatkunden: Wie ermögliche ich meinen Mitarbeitenden verlässliches Highspeed-Internet und Cloud-Telefonie, hochwertige Laptops, Monitore und Headsets sowie sichere Software-Lösungen? Deshalb haben wir für KMU einen neuen Anlaufpunkt geschaffen: Seit Juli beraten wir sie als IT-Partner in 190 Telekom-Shops zu einem individuell zugeschnittenen Rundum-Paket. Durch den engen Austausch mit unseren Technik- und Serviceexperten können wir die optimale Lösung aus Festnetz, Mobilfunk und IT anbieten.

Home-Office-Ausstattung: Individuell und für jede Branche

Wie stark können Sie auf individuelle Nachfragen reagieren? Jede Branche hat ja andere Anforderungen an eine Home-Office-Ausstattung.

Micklinghoff: Das ist richtig. Die Anwaltskanzlei muss zum Beispiel besonders hohe Sicherheitsstandards erfüllen, das Architekturbüro benötigt leistungsstarke Rechner, um digitale Baupläne zu skizzieren, und die Agentur braucht ein übersichtliches Kollaborationstool.

Da wir ein umfassendes Portfolio anbieten, können wir den KMU maßgeschneiderte Lösungen zusammenstellen: vom Rundum-Schutz gegen digitale Gefahren bis zu Microsoft-­Office-Komplettpaketen. Ist das Geschäftsmodell besonders volatil und braucht große Flexibilität, können wir auch die Vertragsspanne zeitlich anpassen.

(Theodor Micklinghoff, Telekom Deutschland GmbH Bild: Telekom)
(Theodor Micklinghoff, Telekom Deutschland GmbH Bild: Telekom)

Wie können Sie helfen, wenn zum Beispiel die VPN-Verbindung abbricht?

Micklinghoff: Bei Fragen oder Störungen bieten wir unseren Geschäftskunden zunächst telefonische oder Remote-Beratung an. Wenn nötig, lösen wir das Problem beim Kunden vor Ort. Für Geschäftskunden haben wir feste Support-Slots eingerichtet. Außerdem gehören zu unserem Angebot ohnehin eine kostenlose Einrichtungshilfe, Webinare sowie die IT-Wartung.

Wie kommt die Lösung bei Unternehmen an?

Micklinghoff: Unser Ziel ist es, schon im ersten Anlauf die optimale Lösung der Home-Office-Ausstattung bereitzustellen. Und es zeigt sich: Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Experten finden unsere Kunden den Mix aus Arbeitsplatzausstattung, Software und Netz, der ihren Betrieb voranbringt.

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