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Abwehr von Cyberangriffen

Human Risk Management: Wie es sich durch KI-Nutzung verändert

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Human Risk Management: Zugriffsrechte für Nutzer beschränken

Human Risk Management endet nicht mit der Abwehr eines Angriffs. Erhält ein Angreifer Zugriff auf ein Benutzerkonto, bestimmen dessen Berechtigungen mit, wie weit er kommt. Doch diese Risiken stehen weniger im Fokus: Nur 25 Prozent der für den AI-Security-Report Befragten sehen Risiken durch kompromittierte Benutzerkonten, 24 Prozent bei externen Freigaben und Gastzugriffen.

Nur 25 Prozent der Befragten sehen Risiken durch kompromittierte Benutzerkonten und 24 Prozent bei externen Freigaben und Gastzugriffen.(Bild:  Hornetsecurity)
Nur 25 Prozent der Befragten sehen Risiken durch kompromittierte Benutzerkonten und 24 Prozent bei externen Freigaben und Gastzugriffen.
(Bild: Hornetsecurity)

Deshalb gilt Least Privilege: Nutzer erhalten nur die Rechte, die sie benötigen. In dynamischen Microsoft-365-Umgebungen verlangt dies laufende Kontrolle. Teams entstehen, Rollen wechseln, Dateien werden geteilt. Was gestern nötig war, kann heute überflüssig sein.

Unternehmen sollten regelmäßig prüfen: Welche Konten besitzen zu viele Rechte? Welche Freigaben werden nicht mehr gebraucht? Welche sensiblen Daten sind unnötig zugänglich? So begrenzt Berechtigungsmanagement den möglichen Schaden.

Modernes Human Risk Management verbindet drei Ebenen: Adaptive Trainings stärken die Handlungssicherheit. Technische Leitplanken fangen riskante Situationen ab. Least Privilege begrenzt die Reichweite kompromittierter Konten.

Dr. Yvonne Bernard, Chief Technology Officer bei Hornetsecurity

Sichere KI beginnt bei den Zugriffsrechten

Mit KI-Assistenten wird das noch wichtiger. KI kann Informationen aus großen Datenbeständen in Sekunden finden und zusammenführen. Sind Zugriffsrechte zu großzügig, kann sie bestehende Fehlberechtigungen sichtbar machen: Tief in Ablagen verborgene Informationen lassen sich plötzlich leicht finden.

AI Readiness beginnt deshalb nicht mit der Wahl eines KI-Modells. Unternehmen müssen vorher ihre Daten und Rechte beherrschen: Wer darf worauf zugreifen? Welche Freigaben sind noch nötig? Welche Daten dürfen Beschäftigte mit welchen KI-Werkzeugen verarbeiten? Erst dann lässt sich KI kontrolliert in Arbeits- und Sicherheitsprozesse integrieren.

Human Risk Management ist auch eine Frage der Architektur

Der Mensch ist nicht automatisch das schwächste Glied. Beschäftigte handeln innerhalb der Systeme, Prozesse und Rechte, die ein Unternehmen vorgibt. Modernes Human Risk Management verbindet deshalb drei Ebenen: Adaptive Trainings stärken die Handlungssicherheit. Technische Leitplanken fangen riskante Situationen im Arbeitsablauf ab. Least Privilege begrenzt die Reichweite kompromittierter Konten.

Human Risk ManagementDr. Yvonne Bernard
ist Chief Technology Officer bei Hornetsecurity by Proofpoint, wo sie die technologische Vision und Innovationsstrategie für die Hornetsecurity-Produkte verantwortet. Mit einem Doktortitel in Informatik verfügt Dr. Bernard über tiefgehende Expertise in den Bereichen System- und Agentenarchitekturen, Cloud- und SaaS-Umgebungen, künstliche Intelligenz und Verschlüsselung.  

Bildquelle: Hornetsecurity

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