Der Business-Software-Anbieter IFS hat jetzt die Finanzzahlen für das am 30. Juni endende erste Halbjahr 2023 bekanntgegeben. Demnach sind in diesem Zeitraum die wiederkehrenden Einnahmen und die Umsätze mit Cloud-Lösungen gegenüber dem Vorjahr um 55 Prozent gestiegen. Kürzlich hatte IFS die Übernahme von Poka angekündigt.
(Quelle: denphumi - Adobe Stock)
Trotz der Herausforderungen wie starker Inflation und verschärfter Geldpolitik ist die Investitionsbereitschaft in moderne Technologien ungebrochen. Während sich Cloud-, VR-, RPA- und IoT-Technologien etabliert haben, erweisen sich die Kompetenzen von IFS in KI-Technologie zunehmend als Differenzierungsvorteil. Dies geht auch aus dem neuen IDC Info Brief hervor. Demnach stehen Fähigkeiten zur Erhöhung der Produktivität von Mitarbeitern sowie die Stärkung der Resilienz und schnelle Wertschöpfung für Finanzverantwortliche an erster Stelle.
Die Roadmap von IFS spiegelt die aktuellen technologischen Trends zur Beschleunigung intelligenter Einblicke, der Automatisierung sowie der Optimierung von Mitarbeitern und Aktivas. Angesichts der KI-Expertise in Automatisierung, Vorhersage und Optimierung verzeichnete IFS im ersten Halbjahr eine stark gestiegene Nachfrage. Mit dem wachsenden Reifegrad der neuen Generation von künstlicher Intelligenz wird das Unternehmen die Innovationsgeschwindigkeit weiter beschleunigen und entsprechende Fähigkeiten in jedem neuen Release integrieren.
IFS hat eigene Transformation vorangetrieben
Während seiner fünf Jahre bei IFS hat Darren Roos als CEO die Wünsche der Kunden umgesetzt. Diese reichen vom Wachstum des Ökosystems für mehr Wahlmöglichkeiten bis zur erfolgreichen Integration diverser Akquisitionen. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine eigene Transformation vorangetrieben und das gesamte Produkt- und Services-Geschäftsmodell auf Abonnements umgestellt. Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2023 zeigen den Erfolg dieser Ausrichtung: hohe Verlängerungsraten bei Produkten und Services sowie erfreuliche Wachstumsraten bei Neukunden.
Darren Roos, CEO von IFS, erklärt: „Die aktuellen Ergebnisse sind das Resultat von fünf Jahren harter Arbeit, in denen wir uns als Partner und Meinungsbildner etabliert haben, der die Agilität besitzt, die Wünsche seiner Kunden zu erfüllen. Wir haben die Marktdynamik schneller adaptiert als viele große Wettbewerber. Unser 37-prozentiges ARR-Wachstum in den letzten fünf Jahren ist das Resultat unseres Fokus auf unsere Kunden. Ich bin stolz über das Engagement unserer Mitarbeiter und Partner und das Vertrauen unserer Kunden. Der Erfolg unserer organischen und anorganischen Wachstumsstrategien zeigt sich in unseren Ergebnissen und den Bewertungen als Leader durch Kunden und Analysten.“
(Darren Roos ist CEO von IFS. (Bild: IFS))
„Die makroökomischen Herausforderungen veranlassen Unternehmen dazu, ihre Technologie-Investitionen mit Bedacht darauf zu konzentrieren, Resilienz aufzubauen. Wir sehen dies an der Zahl der Kunden, die in die IFS Cloud wechseln und wie sie dort die Nutzung erweitern. Mit 55 Prozent Wachstum bei wiederkehrenden Umsätzen, 44 Prozent Wachstum bei den Software-Umsätzen und einem Services-Wachstum von 68 Prozent sind die Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2023 ein klares Signal für eine robuste Entwicklung“, ergänzt Matthias Heiden, Chief Financial Officer. bei IFS.
Software-Umsätze um 44 Prozent gestigen
Hier ein Überblick über die finanziellen und operativen Ergebnisse im ersten Halbjahr 2023 der IFS und aktuelle Auszeichnungen:
Software-Umsätze von 392 Millionen Euro, eine Steigerung um 44 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022
Wiederkehrende Umsätze von 373 Millionen Euro, eine Steigerung um 49 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022
Steigerung der Cloud-Umsätze um 55 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022
Gesamtumsätze von 493 Millionen Euro, eine Steigerung um 38 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2022. Die Umsätze von WorkWave sind in diesen nicht enthalten.
IFS hat zahlreiche neue Kunden hinzugewonnen, darunter Havfram, Bang & Bonsomer, Felker Brothers, Behlen und Apex Clean Energy.
IFS wurde als Leader in der Nucleus Research Enterprise ERP Technology Value Matrix 2023 genannt.
IFS belegt im zweiten Jahr nacheinander Rang eins im „Gartner Report for 2022 Global EAM Market Share by Revenue“.
IFS übernimmt Connected-Worker-Plattform Poka
Mit der Übernahme von Poka, Anbieter der gleichnamigen Connected-Worker-Plattform, kann IFS das Leistungsspektrum seiner Business Software bis auf Industriearbeiter ausdehnen. Durch die Kombination seiner Technologien für Enterprise Ressource Planning (ERP), Enterprise Asset Management (EAM) und Field Service Management (FSM) mit Poka kann IFS künftig die gesamte Wertschöpfungskette seiner Kernbranchen digital vernetzen.
Die Connected-Worker-Plattform von Poka ermöglicht Industriearbeitern, in allen Bereichen ihrer Tätigkeiten effizienter zu sein. Dies reicht von Schulungen und der Entwicklung bis hin zur Behebung von Fehlern. Unternehmen können die Produktivität ihrer Maschinen und ihres Personals weltweit messen und erhalten dadurch verlässliche Einblicke in ihre Produktivität. Zudem gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse für die Einhaltung von Vorschriften und die Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen im Sinne ihrer Nachhaltigkeitsziele. Der Hauptsitz von Poka befindet sich in Quebec, Kanada.
Stand: 16.12.2025
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Darren Roos, CEO von IFS, erklärt zur Übernahme: „Die Vernetzung von Industriearbeitern wurde bei der digitalen Transformation bislang vernachlässigt. Angesichts des immer dramatischeren Fachkräftemangels wird sie aber zur Notwendigkeit. Unternehmen haben es immer schwerer, offene Stellen zu besetzen und deshalb drohen ihnen eklatante Qualifikationslücken in der Fertigung. Wenn sie ihren Industriearbeitern, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden, Zugang zu Informationen bieten, hilft ihnen das dabei, diese Lücke zu schließen. Und nicht nur das: Es macht ihre Arbeiter auch besser und steigert die Agilität ihrer Fertigung.“
Alexandre Leclerc, CEO von Poka, ergänzt: „Wir sind stolz auf unsere erstklassige Plattform und unsere Vorreiterrolle im Bereich Connected Worker. Durch die Zugehörigkeit zu IFS werden wir in der Lage sein, weitere Innovationen zu entwickeln. Und den Mehrwert, den wir Fertigungsunternehmen bieten, weiter zu vergrößern.“