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IT-Technologien der Zukunft Transformation mit KI: Fujitsu startet Technology and Service Vision 2026

Von Stefan Girschner 4 min Lesedauer

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Fujitsu rückt die dynamische Transformation im KI-Zeitalter in den Mittelpunkt ihrer Technology and Service Vision 2026. Die Zusammenarbeit von Mensch und KI soll es Unternehmen ermöglichen, sich schnell an Veränderungen anzupassen und kontinuierlich neuen Wert zu schaffen.

(Bild:  © Kanisorn/stock.adobe.com - generiert mit KI)
(Bild: © Kanisorn/stock.adobe.com - generiert mit KI)

Fujitsu hat am 18. Juni 2026 ihre „Technology and Service Vision 2026“ veröffentlicht. Sie zeigt eine neue, dynamische Perspektive darauf, wie Organisationen Veränderungen annehmen und kontinuierliche Transformation erfolgreich gestalten können. Und das in einer Zeit, in der unvorhersehbarer Wandel zur neuen Normalität geworden ist. Indem Unternehmen das volle Potenzial der Zusammenarbeit von Menschen und KI entfalten und zugleich technologische Fortschritte sowie deren Konvergenz gezielt einsetzen, können sie konkrete Maßnahmen ergreifen, die Technologie als zentralen Enabler ihrer Transformation verankern.

Vorantreiben der KI-gestützten Transformation

Auf dem Weg ins Jahr 2035, dem 100-jährigen Bestehen von Fujitsu, treibt das Unternehmen im Rahmen seiner Management Vision 2035 die KI-gestützte Transformation voran und stärkt zukunftsweisende Spitzentechnologien. Mit Lösungen und Services in den Bereichen Consulting, Technologie, Services und Modernisierung will Fujitsu Kunden dabei unterstützen, ihre Transformation voranzutreiben und zugleich einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen sowie zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum leisten.

Die Fujitsu Technology and Service Vision 2026 beschreibt die Auswirkungen einer Welt im ständigen Wandel. Wachsende geopolitische Spannungen zwingen Regierungen und Organisationen zunehmend dazu, schnelle Entscheidungen zu treffen, wie etwa bei der Neuausrichtung von Lieferketten oder im Umgang mit Ressourcen- und Energieknappheit. Gleichzeitig verändert die rasante Entwicklung von KI Geschäftsmodelle grundlegend, prägt Arbeitsweisen neu und beeinflusst branchenübergreifend sogar Unternehmensstrukturen. In diesem Umfeld geraten herkömmliche Geschäftsmodelle zunehmend an ihre Grenzen

Für Organisationen geht es längst nicht mehr nur darum, auf einzelne Veränderungen zu reagieren. Entscheidend ist vielmehr, eine durchgängige Transformation – von der Führungsebene bis zur operativen Umsetzung – zu ermöglichen, um auch in Zeiten anhaltender Volatilität handlungs- und zukunftsfähig zu bleiben. Künftig werden vor allem jene Unternehmen erfolgreich sein, die Unsicherheit als Teil ihrer Realität begreifen und sich durch intelligenten Wandel kontinuierlich weiterentwickeln. Die Fujitsu Technology and Service Vision 2026 enthält folgende Aussagen:

1. Geschäftserfolg in einer unberechenbaren Zeit: dynamische Transformation

In einer Zeit, in der Wandel zur Norm geworden ist, hängt die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation davon ab, wie gut sie Hypothesen entwickelt, testet, aus den Ergebnissen lernt und diese Erkenntnisse konsequent nutzt. Durch diesen kontinuierlichen Test- und Lernzyklus können Organisationen ihre Strategien, Geschäftsmodelle und Prozesse immer wieder hinterfragen, neu ausrichten und weiterentwickeln. Fujitsu bezeichnet diesen Ansatz als dynamische Transformation.

Um die dynamische Transformation zu ermöglichen, kommt neuen und sich weiterentwickelnden Technologien eine zentrale Rolle zu. Durch die Kombination von KI mit verschiedenen transformationstreibenden Technologien und die ausgewogene Integration ihrer jeweiligen Funktionen in ein nahtloses Gesamtsystem können Organisationen sich anpassen, weiterentwickeln und auch unter Bedingungen ständigen Wandels erfolgreich agieren.

2. Vier Dynamiken als Treiber der Transformation

Neue und aufkommende Technologien bilden die Grundlage für vier zentrale Dynamiken, die Organisationen dabei unterstützen, Transformation aktiv voranzutreiben. Durch die Verknüpfung dieser vier Dynamiken und ihre Zusammenführung zu einem einheitlich funktionierenden Ganzen können Organisationen auf globale Veränderungen reagieren und kontinuierlich neuen Wert schaffen.

3. Erfolgsfaktoren für die Transformation

Die jährliche Umfrage von Fujitsu unter führenden CxOs hat gemeinsame Merkmale besonders erfolgreicher Organisationen identifiziert. Dazu zählen eine KI-zentrierte Geschäftsstrategie, Mitarbeitende, die das Potenzial von KI in allen Geschäftsbereichen bestmöglich nutzen, eine technologische Infrastruktur, die die Weiterentwicklung des Geschäfts beschleunigt, sowie Sicherheitsmaßnahmen, die angesichts der weiteren Entwicklung von KI künftig besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Entscheidend für die dynamische Transformation und eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit ist die Fähigkeit, diese Elemente strategisch zu identifizieren, zu integrieren und weiterzuentwickeln. Als Partner, der Transformation auch im eigenen Unternehmen konsequent umsetzt, wird Fujitsu Kunden auf ihrem Weg begleiten – gestützt auf eigene Spitzentechnologien und Erkenntnisse aus der praktischen Umsetzung.

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Fujitsu bringt selbstlernende Multi-KI-Agententechnologie

Die Funktionsweise der selbstlernende Multi-KI-Agententechnologie von Fujitsu.(Bild:  Fujitsu)
Die Funktionsweise der selbstlernende Multi-KI-Agententechnologie von Fujitsu.
(Bild: Fujitsu)

Fujitsu Limited hat kürzlich eine selbstlernende Multi-KI-Agententechnologie vorgestellt. Sie ermöglicht es mehreren KI-Agenten, gemeinsam Aufgaben zu bearbeiten und dabei kontinuierlich sowie sicher aus Ausführungsergebnissen, menschlichem Feedback, Richtlinienänderungen und geänderten Spezifikationen zu lernen.Unternehmen müssen ihre Prozesse laufend an neue gesetzliche Vorgaben, Systeme, Spezifikationen und operative Regeln anpassen.

 In Geschäftsprozessen mit großen Mengen an Dokumenten und Designspezifikationen beruhten Entscheidungen darüber, welche Informationen relevant sind, welche Bewertungskriterien Vorrang haben und welche Auswirkungen geschäftliche Anforderungen haben, bislang weitgehend auf der Erfahrung und dem impliziten Wissen erfahrener Fachkräfte. Auch technisch waren kontinuierliche Eingriffe durch Expertinnen und Experten erforderlich, um Änderungen an Prompts, Suchmethoden, Bewertungskriterien und Betriebsregeln abzubilden.

Kontinuierliche Verbesserung geschäftsspezifischer LLMs durch selbstlernende Multi-KI-Agententechnologie.(Bild:)
Kontinuierliche Verbesserung geschäftsspezifischer LLMs durch selbstlernende Multi-KI-Agententechnologie.
(Bild:)

Herkömmliche KI-Agenten verarbeiten vorgegebene Anweisungen zwar leistungsfähig, können Fehlerursachen jedoch nur eingeschränkt eigenständig analysieren und Erkenntnisse sicher in nachfolgende Vorgänge übertragen. Damit KI-Agenten mit dynamischen Geschäftsumgebungen Schritt halten, mussten Expertinnen und Experten Prompts, Suchmethoden, Bewertungskriterien und Betriebsregeln daher bislang fortlaufend nachjustieren. Fujitsu adressiert diese Herausforderung mit einer Technologie, die es KI-Agenten ermöglicht, sicher aus ihren eigenen Betriebserfahrungen zu lernen.

KI-Agenten passen sich verändertem Geschäftsumfeld an

Die Benchmark-Bewertung vor und nach der domänenspezifischen Optimierung.(Bild:  Fujitsu)
Die Benchmark-Bewertung vor und nach der domänenspezifischen Optimierung.
(Bild: Fujitsu)

Die neue Multi-KI-Agententechnologie entwickelt sich kontinuierlich und sicher weiter, indem sie sich an Veränderungen im Geschäftsumfeld anpasst und Ausführungsergebnisse, menschliches Feedback, regulatorische Änderungen sowie geänderte Spezifikationen berücksichtigt. Entscheidend ist, dass KI-Agenten während der Aufgabenausführung die Gründe für Erfolg und Misserfolg identifizieren und daraus umsetzbares Wissen sowie operative Erkenntnisse ableiten – statt lediglich generierte Verbesserungsvorschläge zu speichern. 

Dadurch können KI-Agenten Aufgaben wie die Anpassung von Prompts und die Aktualisierung von Bewertungskriterien übernehmen, die bislang fortlaufend von Fachleuten durchgeführt wurden. Beim Einsatz in Kundenumgebungen passt sich die KI zudem kontinuierlich an spezifische Regeln und Beurteilungskriterien an, die im laufenden Geschäftsbetrieb entstehen. So entsteht eine Geschäftsgrundlage, die sich gemeinsam mit Menschen und ihrer Arbeitsumgebung weiterentwickelt.