Künstliche Intelligenz in Cybersicherheits-Lösungen ermöglicht eine proaktive Bedrohungsabwehr. Zudem trägt sie zu einer agileren und robusteren Sicherheitsposition von Unternehmen bei.
(Bild: igor.nazlo / Adobe Stock)
Künstliche Intelligenz in der Abwehr von Cyberangriffen sorgt zudem für schnellere Reaktionszeiten, weniger Fehlalarme, Ressourcenoptimierung und Kosteneffizienz.
1. Proaktive Prävention und Erkennung von Bedrohungen
Einer der Hauptvorteile von KI in der Cybersicherheit besteht darin, dass Unternehmen von einem reaktiven zu einem proaktiven Ansatz im Umgang mit Bedrohungen übergehen können.
In der Vergangenheit haben sich Sicherheits-Tools auf bekannte Signaturen oder Regeln verlassen. Dies hat jedoch dazu geführt, dass Unternehmen für unbekannte Bedrohungen anfällig sind. Um dieses Problem zu umgehen, kann Künstliche Intelligenz auf Trends, Muster und Anomalien zurückgreifen und vorhandene Datenmengen nutzen, um neue, bisher unbekannte Angriffsarten zu identifizieren.
Die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz ermöglichen es Sicherheitsteams, Probleme zu entschärfen, bevor sie sich zu schädlichen Sicherheitsvorfällen ausweiten.
Wenn es zu einem Sicherheitsvorfall kommt, ist der Faktor Zeit von entscheidender Bedeutung. KI-gestützte Cybersicherheits-Lösungen können die ersten Phasen der Reaktion auf einen Vorfall automatisieren.
2. Reaktionszeiten verkürzen durch künstliche Intelligenz
Wenn es zu einem Sicherheitsvorfall kommt, ist der Faktor Zeit von entscheidender Bedeutung. KI-gestützte Cybersicherheits-Lösungen können die ersten Phasen der Reaktion auf einen Vorfall automatisieren: Identifizierung der Bedrohung, Bewertung der Auswirkungen und Eindämmung.
In einigen Fällen kann Künstliche Intelligenz kompromittierte Geräte automatisch vom Netzwerk isolieren. Dies wiederum verhindert die Verbreitung von Malware. Eine effiziente und automatische Isolierung von Geräten kann die finanziellen Auswirkungen eines Cyberangriffs auf ein Unternehmen minimieren
3. Fehlalarme reduzieren
False Positives – gutartige Aktivitäten, die fälschlicherweise als bösartig erkannt und eingestuft werden – sind seit langem ein Ärgernis für Sicherheitsteams. Sie verschwenden Zeit und Ressourcen und verbergen möglicherweise echte Bedrohungen.
Aus verschiedenen technischen Gründen ermöglichen KI-gestützte Cybersicherheits-Tools im Vergleich zu herkömmlichen Cybersicherheits-Tools eine viel genauere Unterscheidung zwischen verdächtigem und normalem Verhalten. Dadurch sinken die False-Positive-Raten.
Wenn es weniger Fehlalarme gibt, können sich die Sicherheitsteams intensiver mit echten Bedrohungen befassen, was insgesamt zu einer besseren Cybersicherheitslage des Unternehmens beiträgt.
Wenn es weniger Fehlalarme gibt, können sich die Sicherheitsteams intensiver mit echten Bedrohungen befassen, was insgesamt zu einer besseren Cybersicherheitslage des Unternehmens beiträgt.
4. Optimierung des Personaleinsatzes
Angesichts des Mangels an IT-Fachkräften stehen Unternehmen unter Druck, ihre Humanressourcen zu optimieren. Fast 50 Prozent der von Check Point in einer Studie befragten Unternehmen erkennen das Potenzial von Künstlicher Intelligenz bei der Automatisierung repetitiver Aufgaben und der Optimierung der Ressourcenzuweisung.
Künstliche Intelligenz kann Log-Analysen und Korrelationen, Schwachstellenscans und -bewertungen, Patch-Management und die routinemäßige Suche nach Bedrohungen kompetent durchführen. Dadurch können sich die Mitarbeiter auf komplexere und strategische Initiativen konzentrieren.
Letztlich stellt dieser Ansatz – die Arbeitsteilung zwischen Künstlicher Intelligenz und Menschen – sicher, dass die Personalressourcen so eingesetzt werden, dass die Wirkung maximiert und die Ergebnisse optimiert werden.
5. Kosteneffizienz durch künstliche Intelligenz
KI-gestützte Werkzeuge können den Bedarf an Einzellösungen verringern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass viele KI-gestützte Cybersicherheits-Plattformen umfassende, integrierte Funktionen bieten. Eine solche Konsolidierung kann zu erheblichen Kosteneinsparungen bei Softwarelizenzen, Wartung und Interoperabilität führen.
Künstliche Intelligenz trägt auch zur Kosteneffizienz der Cybersicherheit bei, da sie die Wahrscheinlichkeit und die Auswirkungen von Sicherheitsvorfällen verringern kann. KI-gestützte Systeme sind in der Lage, Bedrohungen rasch zu erkennen und schnell zu reagieren, verringern sich das Schadenspotenzial und die voraussichtlichen Kosten von Sicherheitsverletzungen.
Künstliche Intelligenz erfolgreich implementieren
Die erfolgreiche Implementierung von künstlicher Intelligenz in Cybersicherheits-Lösungen erfordert eine durchdachte Integration und ein zentrales Management. Geeignete Governance-Mechanismen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und effektiv eingesetzt wird.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Marco Eggerling ist Global CISO bei Check Point Software.