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Infrastrukturprojekt Rechenzentrum: firstcolo und OVAG kooperieren bei Projekt

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Die firstcolo Gruppe und die Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG (OVAG) bündeln ihre Kräfte für ein bedeutendes Infrastrukturprojekt in der Wetterau. Das hochmoderne Rechenzentrum in Rosbach vor der Höhe soll Ende 2027 in Betrieb gehen.

Das von firstcolo Datacenters geplante Rechenzentrum in Rosbach soll Ende 2027 in Betrieb gehen.(Bild:  firstcolo Datacenters GmbH)
Das von firstcolo Datacenters geplante Rechenzentrum in Rosbach soll Ende 2027 in Betrieb gehen.
(Bild: firstcolo Datacenters GmbH)

Mit einer Gesamtinvestition von rund 250 Millionen Euro entsteht dort eine zukunftsweisende digitale Infrastruktur, die sowohl deutschen als auch internationalen Unternehmen direkte Anbindung und nachhaltige IT-Kapazitäten bieten wird. Die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG) beteiligt sich an der Projektgesellschaft, die das Rechenzentrum entwickelt, mit einem Anteil von 20 Prozent, was die strategische Bedeutung und regionale Verankerung dieses Vorhabens unterstreicht.

Das Rechenzentrum soll auf einer Fläche von über 11.500 Quadratmetern errichtet werden und eine IT-Leistung von bis zu 24 Megawatt bereitstellen. Der Einsatz innovativer Kühlmethoden ermöglicht den Betrieb von Hochleistungsrechnern und KI-Anwendungen. Das Angebot soll flexible Nutzungsmöglichkeiten vom Einzelrack bis zu kundenspezifischen IT-Flächen umfassen, und die Anbindung wird über einen Carrier-neutralen Anschluss und mehrfach redundante Glasfaseranbindung verfügen.

Rechenzentrum: Projekt setzt Maßstäbe bei Nachhaltigkeit und Effizienz

Durch den Einsatz zukunftsweisender Technologien und die ausschließliche Nutzung erneuerbarer Energien setzt das Vorhaben neue Standards für Energieeffizienz sowie für den Betrieb anspruchsvoller KI-Workloads und High-Performance-Computing-Szenarien. Neben der technologisch führenden Infrastruktur bietet das Projekt signifikante Vorteile für die Region: firstcolo und die OVAG stellen der Stadt Rosbach die Abwärme über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren für lokale Wärme- oder Fernwärmenetze unentgeltlich bereit, was die Energieeffizienz und Standortattraktivität weiter erhöht.

Jerome Evans, CEO & Gründer der firstcolo Datacenters GmbH, erläutert: „Mit dem Rechenzentrum in Rosbach bauen wir nicht nur eine leistungsfähige digitale Drehscheibe für Unternehmen weltweit, sondern auch einen Ort, an dem Energieeffizienz, technologische Exzellenz und zukunftsorientierte Infrastruktur Hand in Hand gehen. Die Partnerschaft mit der OVAG als regionalem Energieversorger stärkt unsere Vision, digitale und nachhaltige Infrastruktur gemeinsam mit starken Partnern zu realisieren.“ Mit Blick auf die Vorteile für die Stadt Rosbach betont Evans: „Diese Kooperation ist ein Meilenstein für firstcolo und ein starkes Signal für den Standort Rosbach: Wir schaffen Arbeitsplätze, investieren in zukunftssichere Technologien und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.“

Neues Rechenzentrum bietet Versorgungssicherheit

Beim Abschluss der Kooperation (v.l.n.r.): Oswin Veith, Geschäftsführer der OVAG-Gruppe, Jerome Evans, CEO der firstcolo, Joachim Arnold, Geschäftsführer der OVAG-Gruppe und Dennis Bergfeld, CFO der firstcolo.(Bild:  firstcolo Datacenters GmbH)
Beim Abschluss der Kooperation (v.l.n.r.): Oswin Veith, Geschäftsführer der OVAG-Gruppe, Jerome Evans, CEO der firstcolo, Joachim Arnold, Geschäftsführer der OVAG-Gruppe und Dennis Bergfeld, CFO der firstcolo.
(Bild: firstcolo Datacenters GmbH)

Joachim Arnold, Vorstand der OVAG, betont: „Als zuverlässiger Regionalversorger bringen wir neben Kapital insbesondere unsere nachgewiesene Expertise in punkto Versorgungssicherheit, Beförderung regionaler Entwicklungen und nachhaltigem Engagement bei Projekten ein. Die Beteiligung am Projekt ist zugleich eine moderne Ausprägung des kommunalen Versorgungsauftrags sowie der strategischen Ausrichtung der Unternehmensgruppe, Innovation und Daseinsvorsorge zu verbinden.“

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der OVAG-Gruppe, Oswin Veith, weist darauf hin: „Rechenzentren werden künftig eine immer größere Rolle spielen. Gerade auch für unsere Unternehmensgruppe zur Sicherstellung des Versorgungsauftrages. Ob künstliche Intelligenz, Cloud Computing oder das Voranschreiten der Digitalisierung in sämtlichen Lebensbereichen – enorm wachsende Datenmengen benötigen wachsende Kapazitäten und Infrastrukturen, sowohl in Form modernster Datacenter als auch für die Bereitstellung elektrischer Leistung und der Lieferung reinen, sauberen Trinkwassers.“

Die Geschäftsführer der OVAG-Gruppe, Oswin Veith und Joachim Arnold, sind vom Projekt überzeugt: „Zudem wird das Thema Datensicherheit wichtiger, für uns als Betreiber kritischer Infrastrukturen, aber auch für die Kommunen insgesamt. Wir leisten mit unserem Engagement für das Projekt einen beachtlichen Beitrag zur Erhöhung der Resilienz unserer Heimat und in die weitere Entwicklung der Region als Standort für digitale Infrastruktur.“

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