In den vergangenen zwei Jahren wurde die Diskussion über künstliche Intelligenz vor allem von einer Frage bestimmt: Wie können Unternehmen KI möglichst schnell einsetzen, um ihre Produktivität zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu erreichen? Mit dem EU AI Act beginnt nun ein neues Kapitel.
Verbraucher suchen mindestens einmal im Monat online nach Produkten oder Dienstleistungen lokaler und regionaler Anbieter. Wie eine neue Studie von Greven Medien zeigt, ist jeder zweite Verbraucher offen für KI-generierte Social-Media-Posts.
KI-Agenten gelten derzeit als Antwort auf nahezu jede betriebliche Herausforderung. Viele sehen die Systeme als Nachfolger bestehender Automatisierungstechnologien. Das suggeriert einen Wettbewerb, der in Wirklichkeit gar nicht existiert.
Sicherheit und Kontrolle sind im Mittelstand nicht verhandelbar. Das Model Context Protocol (MCP) bietet erstmals einen standardisierten Rahmen, in dem KI-Modelle auf sensible Daten zugreifen können, ohne die Kontrolle über die Governance zu verlieren.
Laut dem neuen „European Digital Maturity Index 2026“ von Hyland will die Mehrzeit der Unternehmen den Einsatz von KI stark ausweiten. Allerdings bremsen fragmentierte Inhalte und unzureichend vernetzte Systeme viele Innovationsprojekte bereits in der Pilotphase.
Deutsche Unternehmen nutzen künstliche Intelligenz im Finanzwesen derzeit noch zurückhaltend. Eine neue Studie im Auftrag von Sage zeigt, dass mangelnde Transparenz zu den größten Hürden für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Finanzabteilungen zählt.
Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der pharmazeutischen Forschung entwickelt sich von einzelnen Pilotprojekten hin zu durchgängigen Prozessen. In China ist bereits ein Ökosystem in der Pharmabranche entstanden, das diese Pipeline als standardisierbare, exportfähige Infrastruktur versteht.
Brain-Computer-Interfaces wurden lange von Elon Musks Neuralink geprägt. In China ist inzwischen in aller Stille ein Innovationscluster herangewachsen. Die ersten kommerziellen neuronalen Implantate sind bereits im Einsatz und Brain Foundation Models beginnen, aus Hirnsignalen verwertbare Inhalte zu generieren.
China exportiert längst nicht mehr nur VR-Headsets oder AR-Brillen, sondern inzwischen KI-gestützte XR-Ökosysteme aus Hardware, Plattformen, Entwicklungswerkzeugen, Avataren, digitalen Zwillingen und Assistenten für die virtuelle Welt.
Ob in der Medizin, Materialforschung oder Produktion – KI ist der stille Motor einer neuen industriellen Ära. Im Gespräch erklärt Prof. Dr. Carsten Welsch, wie Daten und Algorithmen Innovationszyklen beschleunigen und ungeahnte Partnerschaften ermöglichen.