DB Podcast

Purchase Order Payment Beschaffung: Jaggaer und Conferma bieten virtuelle Karten

Von Stefan Girschner 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Jaggaer hat jetzt mit Conferma, Anbieter für virtuelle Zahlungen, eine Partnerschaft vereinbart. Damit können Unternehmen Rechnungen für die große Anzahl kleinerer Bestellungen und Ausgaben in der Beschaffung mittels virtueller Karten bezahlen.

Die integrierte Kartenzahlung vereinfacht die Bearbeitung von Long-Tail-Spend in der Plattform von Jaggaer.(Bild:   iStock.com/inkoly)
Die integrierte Kartenzahlung vereinfacht die Bearbeitung von Long-Tail-Spend in der Plattform von Jaggaer.
(Bild: iStock.com/inkoly)

Von Büromaterial über Werbemittel bis hin zu Reisekosten: Für diese, auch als Long-Tail-Spend bezeichneten Ausgaben können Unternehmen jetzt über die Plattform von Jaggaer, Anbieter von Lösungen für Source-to-Pay und Supplier Collaboration, virtuelle Karten erstellen. Dies ermöglicht es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, direkt bei der Bestellung Lieferantenrechnungen zu bezahlen, ohne dass sie dafür in ein separates System wechseln müssen. Die Integration von Conferma in Jaggaer-Plattform sorgt somit für einen durchgängigen Prozess vom Einkauf bis zur Zahlung und erweitert das Portfolio von Jaggaer Pay. Als Teil der Plattform Jaggaer One übernimmt die Lösung die Aufgabe, den Zahlungsworkflow nahtlos in die Prozesse der Beschaffung einzubetten.

Abwicklung der Bezahlung direkt bei der Bestellung

Durch die Partnerschaft mit Conferma profitieren nun auch europäische Anwender von der bislang in Nordamerika verfügbaren virtuellen Kartenfunktion. Quasi auf Knopfdruck generieren Unternehmen sichere virtuelle Bezahlkarten, basierend auf ihren bestehenden Firmenkarten-Programmen. Für genehmigte Purchase Orders wickeln sie die Bezahlung dann direkt bei der Bestellung innerhalb der Plattform von Jaggaer ab. Das optimiert und automatisiert den Zahlungs- und Abstimmungsprozess.

Gleichzeitig erleichtert es die Kontrolle über die Ausgaben. So lässt sich die Bezahlung von Lieferanten vereinfachen und das Working-Capital-Management verbessern. Zudem steigen mit den Kartenumsätzen auch die Rückvergütungen durch die Kartenanbieter. Besonders hilfreich ist die Bezahlung aus einer Purchase Order heraus bei einer großen Anzahl zeitkritischer Bestellungen mit einem geringen Warenwert. Deren Rechnungsverarbeitung und -prüfung ist häufig mit einem hohen manuellen Aufwand verbunden. Dieser lässt sich durch die direkte Einbindung virtueller Karten in den Beschaffungsablauf erheblich reduzieren.

Effizienter Ablauf der Prozesse bei Beschaffung und Zahlung

Alastair McMullan, VP of Product Management bei Jaggaer, erklärt: „Kunden berichteten uns immer häufiger von dieser Lücke im Procure-to-Pay-Prozess. Wir haben uns daher des Themas angenommen. Nun läuft der gesamte Prozess der Beschaffung und Zahlung viel kontrollierter und effizienter ab. Denn schon zum Zeitpunkt der Bestellung kann mit einer virtuellen Karte bezahlt werden, ohne dabei in vorhandene Prozesse oder Bankbeziehungen eingreifen zu müssen.“

Jetzt kann schon zum Zeitpunkt der Bestellung mit einer virtuellen Karte bezahlt werden, ohne dabei in vorhandene Prozesse oder Bankbeziehungen eingreifen zu müssen.

Die Grundlage dafür bilden die neuartige Zahlungsfunktion sowie das Netzwerk von Conferma aus über 100 Ausstellern von Firmenkarten. Unternehmen sorgen mit virtuellen Karten für mehr Flexibilität beim Betriebskapital und für pünktliche Zahlungen an Lieferanten. Zudem wird eine umfassende, automatisierte Kontenabstimmung erleichtert. Purchase Order Payment ist ab sofort verfügbar und lässt sich in der Plattform One aktivieren.

Mark Ledsham, CEO von Conferma, kommentiert: „Die Bezahlung von Lieferanten galt lange als Schwachstelle im Procure-to-Pay-Prozess. Indem wir virtuelle Karten direkt in genehmigte Bestellungen einbetten, können Unternehmen ihre Lieferanten schneller bezahlen – und erlangen mehr Transparenz und Kontrolle. Die Partnerschaft mit Jaggaer spiegelt einen allgemeinen Trend wider: eine auf den Lieferanten ausgerichtete Zahlungsabwicklung, die Beschaffung und Finanzwesen miteinander verzahnt.“

Die Bezahlung von Lieferanten galt lange als Schwachstelle im Procure-to-Pay-Prozess. Indem wir virtuelle Karten direkt in Bestellungen einbetten, können Unternehmen ihre Lieferanten schneller bezahlen.

Mark Ledsham, Conferma

Purchase Order Payment: Vorteile für Beschaffung und Finanzen

Mit der Funktion Purchase Order Payment in der Pay-Lösung profitieren Mitarbeiter in der Beschaffung und in den Finanzen von mehreren Vorteilen:

  • Schnellere Bezahlung von Lieferanten, da Bestellungen direkt mit virtuellen Karten verknüpft sind
  • Weniger Aufwand für manuelle Rechnungs- und Abstimmungsprozesse
  • Mehr Kontrolle und Sicherheit durch tokenisierte Zugangsdaten für virtuelle Karten
  • Verbesserte Transparenz durch die Verknüpfung von Bestell- und Transaktionsdaten
  • Erhöhtes Rabattpotenzial durch die automatische Lenkung berechtigter Ausgaben zur Bezahlung per Firmenkarte

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung