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Ausgaben für KI-Infrastruktur KI-Investitionen: Anstieg der Ausgaben um 47 Prozent

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Die Analysten von Gartner erwarten für 2026 einen Anstieg der weltweiten KI-Ausgaben um 47 Prozent. Anbieter und Hyperscaler dominieren die KI-Investitionen in Höhe von 2,59 Billionen US-Dollar, während Unternehmen ihr Potenzial bei den Ausgaben noch nicht ausschöpfen.

(Bild:  © Nirusmee/stock.adobe.com)
(Bild: © Nirusmee/stock.adobe.com)

Die weltweiten Ausgaben für KI werden im Jahr 2026 voraussichtlich 2,59 Billionen US-Dollar erreichen. Das entspricht einem Anstieg von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ist einer neuen Prognose zu KI-Investitionen von Gartner zu entnehmen. John-David Lovelock, Distinguished VP Analyst bei Gartner, kommentiert: „In den kommenden Jahren wird der wachsende Kapazitätsbedarf dafür sorgen, dass KI-Infrastruktur, darunter KI-optimierte IaaS, KI-optimierte Server, KI-Netzwerkarchitekturen, KI-Beschleunigerchips und KI-Geräte, zum größten Marktsegment aufsteigt. Dieser Bereich wird mehr als 45 Prozent der gesamten Ausgaben ausmachen und vor allem von Anbietern getrieben.“

„Innerhalb dieses Segments werden sich die Ausgaben für KI-optimierte Server in den nächsten fünf Jahren verdreifachen. Sie werden damit zum größten Teilsegment, da Cloud-Service-Provider ihre Kapazitäten ausbauen, um sich auf die Workloads vorzubereiten, die durch GenAI-Modelle und agentische Workflows entstehen“, so Lovelock weiter.

KI-Investitionen in GenAI-Modelle und neue KI-Agenten

Die weltweiten KI-Investitionen steigen von 2025 bis 2027 stark an.(Bild:  Gartner)
Die weltweiten KI-Investitionen steigen von 2025 bis 2027 stark an.
(Bild: Gartner)

Unternehmen werden den Einsatz von GenAI-Modellen, die bereits in bestehende Softwareanwendungen eingebettet sind, ebenso ausweiten wie den Einsatz neuer KI-Agenten in unterschiedlichsten Workflows. Der Verbrauch von Modellen wird steigen, weil Unternehmen zunehmend mehrstufige Prozesse automatisieren und KI stärker in umfassende Tool-Suiten integrieren. Gleichzeitig erkennen sie immer deutlicher, welchen potenziellen Wert agentische Automatisierung bietet. Vor diesem Hintergrund wurden die kurzfristigen Aussichten für KI-Modelle nach oben korrigiert: Für 2026 wird nun ein Wachstum von 110 Prozent erwartet. Das entspricht zusätzlichen KI-Investitionen von sechs Milliarden US-Dollar in diesem Jahr.

KI-Initiativen sollen Effizienz und Produktivität verbessern

Lovelock ergänzt: „Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Ausgaben für KI vor allem von Technologieunternehmen und Hyperscalern getrieben. Unternehmen haben ihr Ausgabenpotenzial bisher noch nicht wirklich ausgeschöpft. Das wird kommen – und 2026 wird das Wendepunktjahr sein. Derzeit zeigen Organisationen nur eine begrenzte Bereitschaft, KI für einen tiefgreifenden unternehmerischen Wandel einzusetzen. Stattdessen bevorzugen sie taktische KI-Initiativen mit schrittweisen Verbesserungen bei Effizienz und Produktivität.“

„Aus diesem Grund stehen CIOs vor Herausforderungen, den Wert von KI-Investitionen zu belegen und konkrete Geschäftsergebnisse nachzuweisen.Die Ausrichtung von KI-Initiativen an strategischen Geschäftszielen ist der entscheidende Schritt zum Erfolg. Dieser schrittweise Ansatz hält trotz des KI-Hypes und Bewertungen an, die den Anspruch widerspiegeln, die Gesamtwirtschaft zu transformieren“, so Lovelock.

Gartner ist Partner für C-Level-Führungskräfte und Technologieanbieter, wenn diese KI-Strategien umsetzen, um ihre geschäftskritischen Prioritäten zu erreichen. Die Unabhängigkeit und Objektivität geben Kunden das Vertrauen, fundierte Entscheidungen zu treffen und das Potenzial von KI-Anwendungen zu erschließen. Führungskräfte auf C-Level können das KI-Tool AskGartner nutzen, um zu bestimmen, wie KI in ihrem Unternehmen eingesetzt werden kann.

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