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Multi-Cloud-Nutzung Codesphere: Deutsche Telekom integriert Plattform in die T Cloud

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Das T Cloud-Portfolio wird künftig um die Codesphere-Plattform für den Multi-Cloud-Einsatz ergänzt. Anwender können je Workload zwischen T Cloud, Hyperscalern und eigener Infrastruktur wählen. Damit bietet die Plattform mehr Wahlfreiheit für Behörden, KRITIS, Gesundheitswesen und auch mittelständische Betriebe.

Hybride Cloud-Umgebungen mit Codesphere in die T Cloud bringen.(Bild:  Deutsche Telekom, KI-generiert)
Hybride Cloud-Umgebungen mit Codesphere in die T Cloud bringen.
(Bild: Deutsche Telekom, KI-generiert)

Kaum ein Unternehmen arbeitet heute noch mit einer einzigen Cloud. Sensible Daten erfordern eine souveräne Infrastruktur, gewachsene Systeme laufen im eigenen Rechenzentrum und für spezialisierte Dienste kommen internationale Hyperscaler hinzu. Mit Codesphere bildet die Deutsche Telekom diese Multi-Cloud-Architektur künftig im T Cloud Ökosystem ab. Die Plattform schafft die Grundlage dafür, Workloads je nach Bedarf dort zu betreiben, wo sie am besten aufgehoben sind.

Codesphere – eine Plattform für die Multicloud

Künftig läuft Codesphere auf der T Cloud und verbindet dort als gemeinsame technische Ebene eine souveräne Infrastruktur mit bestehenden Hyperscaler- und On-Premises-Umgebungen. So lassen sich Anwendungen über unterschiedliche Infrastrukturen hinweg entwickeln und betreiben, ohne die bestehende IT-Landschaft grundlegend umzubauen.

Lars Neumann ist Senior Vice President T Cloud bei der Deutschen Telekom.(Bild:  Deutsche Telekom)
Lars Neumann ist Senior Vice President T Cloud bei der Deutschen Telekom.
(Bild: Deutsche Telekom)

„Nicht jeder Workload braucht dieselbe Cloud. Mit Codesphere verbinden wir die souveräne T Cloud, internationale Hyperscaler und bestehende IT-Umgebungen auf einer gemeinsamen Plattform. So behalten unsere Kunden die Wahl, jede Anwendung dort zu betreiben, wo Souveränität, Skalierbarkeit und Technologiebedarf am besten zusammenpassen, und bei veränderten Anforderungen flexibel zu wechseln“, kommentiert Lars Neumann, Senior Vice President T Cloud bei Deutsche Telekom.

Mit Codesphere verbinden wir die souveräne T Cloud, internationale Hyperscaler und bestehende IT-Umgebungen auf einer gemeinsamen Plattform.

Lars Neumann, Deutsche Telekom

Die Cloud-Zukunft ist hybrid

Welche Infrastruktur am besten geeignet ist, hängt von den Anforderungen des jeweiligen Workloads ab. Steigen etwa regulatorische Anforderungen, lässt sich ein Workload auf eine souveräne Umgebung verlagern. „Unternehmen werden souveräne Infrastruktur genauso brauchen wie die Anwendungen der Hyperscaler. Mit Codesphere haben sie die Wahlfreiheit und müssen sich nicht dauerhaft für eine Cloud-Umgebung entscheiden. Workloads können dort laufen, wo sie am besten aufgehoben sind, und wechseln, wenn sich die Anforderungen verändern“, sagt Thomas Weyand, COO von Codesphere.

Relevant für regulierte Branchen

Von der flexiblen Infrastrukturwahl profitieren besonders Organisationen mit hohen regulatorischen Anforderungen, darunter öffentliche Verwaltung, Gesundheitswesen, KRITIS, Banken, Energieversorger, Forschung und Industrie. Sie müssen sensible Daten schützen und gleichzeitig moderne Cloud-Technologien für rechenintensive Anwendungen, Datenanalysen oder KI nutzen. Codesphere ermöglicht ihnen, diese Anforderungen flexibel miteinander zu verbinden.

Auch Behörden stehen vor dieser Herausforderung. Digitale Verwaltungsdienste und KI-Anwendungen benötigen viel Rechenleistung und verarbeiten zugleich besonders schützenswerte Daten. Über Codesphere können solche Workloads souverän auf der T Cloud betrieben und bei Bedarf durch weitere Cloud-Dienste ergänzt werden.

Partnerschaft von Telekom und Codesphere mit Perspektive

Telekom und Codesphere wollen die Partnerschaft nun in konkrete Kundenprojekte überführen. Im Fokus stehen zunächst Workloads, bei denen hohe Anforderungen an Souveränität mit großem Rechen- und Speicherbedarf zusammenkommen. Gemeinsam sollen passende Anwendungen identifiziert und auf der T Cloud erprobt werden.

Telekom bringt KI-Notizen ins Geschäftskunden-Telefonat

Die Deutsche Telekom hat neue Business-Mobil-Tarife für Oktober 2026 angekündigt.(Bild:  Deutsche Telekom AG)
Die Deutsche Telekom hat neue Business-Mobil-Tarife für Oktober 2026 angekündigt.
(Bild: Deutsche Telekom AG)

Telefonieren und anschließend automatisch die wichtigsten Punkte, Aufgaben und nächsten Schritte erhalten: Die Deutsche Telekom hat angekündigt, mit Voice AI Notes Mobile eine KI-Funktion zur Gesprächsdokumentation in ihre neuen Mobilfunktarife für kleine und mittlere Unternehmen zu integrieren. Die neue Generation von Business Mobil startet am 5. Oktober 2026.

Voice AI Notes Mobile richtet sich insbesondere an Beschäftigte, die viel unterwegs sind – beispielsweise in Vertrieb, Beratung, Service und Außendienst. Nach vorheriger Zustimmung der Gesprächspartner lässt sich die Funktion während eines Telefonats aktivieren. Im Anschluss erstellt die KI eine Zusammenfassung mit Kernaussagen, Aufgaben und Kalendereinträge, um den Termin festzuhalten. So lassen sich Gesprächsergebnisse dokumentieren, ohne während des Telefonats parallel Notizen anfertigen zu müssen.

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Der Dienst ist direkt in den Mobilfunktarif integriert und benötigt keine separate App. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Die Gesprächsinhalte werden nach Versand der Zusammenfassung gelöscht. 2027 kommt die nächste Ausbaustufe mit „Voice AI Actions“: Ergebnisse von Gesprächen können dann automatisch Aufgaben auslösen sowie CRM-Einträge oder Service-Tickets erzeugen. Der Dienst läuft mit Hilfe der Prozess-Automatisierungsplattform n8n. Ein von der Telekom bereitgestelltes Erweiterungsmodul, ein sogenannter Community Node, übergibt die Gesprächsnotiz an die Systeme des Kunden. Unternehmen nutzen dafür ihre bestehende n8n-Umgebung oder auch die „T-AI Agent Platform“.

Neben Voice AI Notes Mobile gehört auch Security OnNet zu den neuen Tarifen. Der bereits in der Basic-Variante etablierte netzbasierte Schutz blockiert unter anderem Verbindungen zu bekannten Phishing-Seiten und Botnet-Kommunikation, ohne dass dafür eine zusätzliche Security-App erforderlich ist. Zusätzlich zum Basisschutz bietet die Lösung in den Tarifen Business Mobil Unlimited und Business Mobil Unlimited Pro mit Security OnNet Basic Plus einen ID-Alarm. Damit können hinterlegte E-Mail-Adressen, Mobilfunknummern und Kreditkartendaten auf Auffälligkeiten im Darknet geprüft und Nutzer bei Treffern gewarnt werden. Optional lässt sich Security OnNet Comfort mit zusätzlichen Leistungen kostenpflichtig dazubuchen.